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Was wir über das Coronavirus im Kreis Borken wissen

Update Montag, 19.10 Uhr / Tests bei Tönnies

Montag, 13. Juli 2020 - 19:10 Uhr

von Borkener Zeitung

Das Coronavirus begleitet uns nun schon seit einigen Wochen und wird auch noch viele Wochen bleiben. In diesem Ticker erfahren Sie die aktuellen Entwicklungen und wie sich diese auf den Kreis Borken und die einzelnen Kommunen auswirken.

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Aufgrund eines technischen Problems haben wir hier einen neuen Coronaticker angelegt. Dieser wird fortlaufend aktualisiert. Alle Informationen vor dem 18. Mai können Sie hier nachlesen.

Hier geht es zur Karte des Robert-Koch-Instituts mit Zahlen für Deutschland.

Die WHO veröffentlicht regelmäßig auch die weltweiten Zahlen.

Der Kreis Borken veröffentlicht täglich in seinem Dashboard die aktuellen Zahlen zu den Coronavirus-Infektionen. Das Dashboard wurde uns zur Verfügung gestellt. Es zeigt den Stand der Infektionen immer zu 0 Uhr des jeweiligen Tages. Es ist nicht auszuschließen, dass die Vortagszahlen statistisch noch nacherfasst werden. Insbesondere betrifft das die Zahl der Gesundeten: Hier wird das Datum nach Entlassung aus der Quarantäne als Zeitpunkt in die Statistik eingepflegt. Dies kann durch die Übermittlungswege durchaus nachträglich erfolgen, so dass die Änderung nicht zwangsläufig im Vortag abgebildet wird, sondern in wenigen Fällen auch einen früheren Zeitpunkt betreffen kann. Das Dashboard wird an jedem Werktag (Montag bis Samstag) aktualisiert, sonntags und an Feiertagen allerdings nicht.

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Montag, 19.10 Uhr: Tests bei Tönnies

Am Tönnies-Stammwerk in Rheda-Wiedenbrück haben Hygiene-Experten der Uni Bonn eine neue Filtertechnik der Klimaanlage getestet. Die Wissenschaftler machten dabei am Montag den von einer Umluftanlage gekühlten Luftstrom in der Zerlegung von Deutschlands größtem Schlachtbetrieb mit Rauch sichtbar. Behördenmitarbeiter begleiteten der Test der Anlage. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 17 Uhr: Flugangebot am FMO wird ausgeweitet

Nachdem am Flughafen Münster/Osnabrück (FMO) nach der Corona-Zwangspause der Betrieb immer weiter hochgefahren wird, kommen im September zusätzliche Flugverbindungen der Lufthansa nach München hinzu.

Rückblick: Von den Flughäfen in NRW sind wegen der Corona-Pandemie im Mai 99 Prozent weniger Passagiere abgeflogen als ein Jahr zuvor. Von den sechs Flughäfen hoben gerade einmal 19.790 Menschen ab, wie das Statistische Landesamt am Montag mitteilte. Erst im Juni waren die zuvor geltenden Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes deutlich gelockert worden. Mittlerweile sind Reisen in viele europäische Länder unter Beachtung von Hygiene- und Abstandsregeln wieder möglich.

Montag, 14.47 Uhr: Spahn warnt vor Nachlässigkeit im Umgang mit Corona-Pandemie

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat die Bürger vor Leichtsinn im Umgang mit der Corona-Pandemie gewarnt. Er rief die Bevölkerung auf, wachsam zu bleiben: „Bitte, halten Sie Abstand. Bitte, halten Sie sich an die empfohlenen Hygienemaßnahmen. Und bitte, tragen Sie überall dort, wo es in geschlossenen Räumen empfohlen ist, die Alltagsmasken.“ Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 12.20 Uhr: Online-Plattform für freiwillige Helfer in Corona-Krise gestartet

Auf einem neuen Internetportal - dem „Freiwilligenregister des Landes NRW“ - können sich Fachkräfte aus allen Gesundheitsberufen – Ärztinnen und Ärzte, Pflegerinnen und Pfleger, Medizinische Fachangestellte, aber auch Angehörige anderer Gesundheitsfachberufe sowie Verwaltungskräfte aus dem Gesundheitswesen – auf freiwilliger Basis registrieren, um im Kampf gegen das Coronasvirus ihre Hilfe anzubieten. Diese Maßnahme zählt laut Mitteilung des Landes zu den Vorbereitungen, mit denen in der kommenden Zeit eine Überlastung des Gesundheits- und Pflegesystems vermieden werden soll. So sei es wichtig, dass die Versorgungsstrukturen bei einem akuten Bedarf kurzfristig personell verstärkt werden können. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 11.15 Uhr: Maskenpflicht verlängert

Am Sonntag wurden Änderungen der Coronaschutzverordnung beschlossen, die ab Mittwoch 15. Juli in Nordrhein-Westfalen gelten. Geändert wurden die Coronareise- sowie -betreuungsverordnung. Auch Lockerungen bei Festen und Feiern sowie bei sportlichen Aktivitäten gehören dazu. Die ausführliche Verordnung gibt es hier.

Montag, 9.35 Uhr: Aktuelle Infektionszahlen
Der Kreis Borken hat am Montagmorgen die Zahlen rund um das Corona-Infektionsgeschehen aktualisiert. Demnach sind aktuell acht Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Weitere Zahlen finden Sie hier im oberen Bereich des Tickers. Die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus ist weiterhin unter der Telefonnummer 02861/681-1616 freigeschaltet: Montags bis freitags ist die Hotline von 8.30 bis 12.30 Uhr erreichbar, samstags ist sie von 10 bis 12 Uhr besetzt. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist wie gewohnt rund um die Uhr besetzt.

Montag, 8.30 Uhr: Wirte warnen vor Corona-Leichtsinn

Die Wirte des Ravardiviertels in Bocholt sehen mit Sorge, dass ein Teil der Gäste immer leichtfertiger mit der Masken- und Abstandspflicht umgeht. Sie fürchten nun, dass es im schlimmsten Fall zu erneuten Schließungen kommen kann. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 13. Juli, 8 Uhr: Start in den Tag
Städtetag ruft zur stärkeren Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf

Der Deutsche Städtetag hat die Bürger aufgefordert, trotz der anhaltenden Corona-Krise wieder verstärkt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. „Es gibt keine Anzeichen dafür, dass sich Fahrpersonal oder Fahrgäste überdurchschnittlich im Nahverkehr mit dem Coronavirus angesteckt hätten“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Das zeige, dass die Schutzmaßnahmen wirkten, auch die Maskenpflicht. „Und wer wieder gerne unter den aktuellen Corona-Bedingungen ins Restaurant geht, kann mindestens genauso gut in den Bus, die U-Bahn oder die Straßenbahn steigen“, betonte Dedy. Die Verkehrswende hin zu nachhaltiger Mobilität dürfe nicht durch das Coronavirus ausgebremst werden. Mehr dazu lesen Si ehier. Die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs war seit März stark zurückgegangen. Nach Angaben des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VdV) sank die Zahl der Fahrgäste während des Lockdowns auf 20 Prozent des üblichen Aufkommens. Inzwischen fahren wieder mehr Menschen Bus und Bahn, doch die Lage der Verkehrsbetriebe bleibt angespannt. Mitte Juni lag die Nutzung bei 40 bis 60 Prozent.

Forderungen, die Maskenpflicht etwa im Einzelhandel abzuschaffen, wies Dedy zurück. Dies wäre viel zu riskant, schließlich könne gerade in der Ferienzeit immer noch jede Region von einer Infektionswelle getroffen werden. Die Maskenpflicht schaffe Vertrauen. Das sei für den öffentlichen Nahverkehr entscheidend, denn viele Menschen seien aus Sorge vor Ansteckung auf Auto oder Fahrrad umgestiegen. „Busse und Bahnen“, so der Spitzenfunktionär, „fahren aber weiter mit vollem Angebot“.

Amnesty-Bericht: Beschäftigte im Gesundheitswesen in Gefahr

Häufig fehlt es an Schutzkleidung und angemessener Bezahlung. In einigen Ländern wurden Ärzte, Pfleger oder andere Beschäftigte festgenommen oder anderweitig unter Druck gesetzt, nachdem sie sich beschwert hatten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 18 Uhr: Größere Hochzeitsfeiern möglich: NRW lockert Corona-Regeln
Hochzeiten in Nordrhein-Westfalen dürfen trotz Corona wieder in größeren Gesellschaften gefeiert werden: Statt bisher 50 dürfen frisch vermählte Paare mit bis zu 150 Gästen feiern. Das ist eine Änderung, die das nordrhein-westfälische Kabinett am Sonntag für die bis zum 11. August verlängerte Coronaschutzverordnung beschlossen hat. Diese neue Regelung gilt demnach auch für andere Feste aus besonderem Anlass wie Jubiläen, Tauf-, Geburtstags- oder Abschlussfeiern, wenn die Kontaktnachverfolgung sichergestellt wird, wie die Landesregierung mitteilte. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sinkende Antikörperzahl dämpft Hoffnung auf Impfstoff

Neue Untersuchungen von genesenen Covid-19-Patienten dämpfen die Hoffnung auf eine lang anhaltende Immunität und damit auch auf eine lange Wirksamkeit einer möglichen Impfung. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 12 Uhr: Corona-Not der Vereine: Hilfsprogramm startet
Keine Feste, keine Einnahmen, Kosten durch stornierte Verträge - den ersten Vereinen steht das Wasser bis zum Hals. An diesem Mittwoch startet ein Hilfsprogramm des Landes - mit 50 Millionen Euro.

Sonntag, 10 Uhr: Kritik an Tönnies-Antrag auf Lohnkostenerstattung
Die Anträge des Schlachtbetriebs Tönnies auf Erstattung von Lohnkosten für die Zeit der Corona-Quarantäne stoßen weiter auf Kritik. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) kritisierte die Signalwirkung, die eine solche Forderung mit sich bringe. „Ich habe dafür wenig Verständnis“, sagte sie der „Bild am Sonntag“. Durch die Vorfälle sei eine ganze Region in Mitleidenschaft gezogen worden. „Der Ärger der Bürger darüber wird durch das jetzige Vorgehen sicherlich nicht kleiner werden.“ Hier lesen Sie hier mehr.

Sonntag, 8.15 Uhr: Deutsche Bahn so pünktlich wie lange nicht
Die Corona-Krise bereitet der Deutschen Bahn viele Probleme. Doch die nach wie vor geringe Auslastung der Züge hat auch etwas Positives: So pünktlich wie derzeit kamen die Kunden lange nicht mehr ans Ziel. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 18 Uhr: Minister: „Zu früh für Abschaffung der Maskenpflicht“
In der Corona-Pandemie eine Maske zu tragen, finden viele lästig. Doch Vorsicht sei besser als Nachsicht, sagen Bundespolitiker und warnen vor einem vorschnellen Ende der Schutzmaßnahmen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Blick in die USA:USA verzeichnen mehr als 66 000 Corona-Neuinfektionen
Wieder ein Rekord: Die USA haben erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie mehr als 66 000 Neuinfektionen an einem einzelnen Tag verzeichnet. Einem Modell zufolge drohen in dem Land bis zum Herbst Zehntausende weitere Tote. Mehr lesen Sie hier.

Samstag, 14.30 Uhr: Gentiloni warnt vor Auseinanderbrechen der Euro-Zone
Der EU-Währungskommissar Paolo Gentiloni hat die Staats- und Regierungschefs der EU aufgerufen, sich schnell auf einen Plan zum Wiederaufbau nach der Corona-Krise zu einigen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 12 Uhr: „Karnevalsgipfel“ verabredet Leitfaden für Frohsinn
Wie kann der Karneval in Zeiten von Corona ablaufen? Helfen soll den Kommunen in NRW eine Art „Narren-Knigge“. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 11. Juli, 8.30 Uhr: Reduzierte Betreuungszeit in NRW-Kitas ist rechtens
Der reduzierte Betreuungsumfang in den Kindertagesstätten in Nordrhein-Westfalen zum Schutz vor Corona ist nach einem Eilbeschluss des Oberverwaltungsgerichts Münster rechtmäßig. Das teilte das OVG am Freitag mit und wies damit den Antrag eines Ehepaares aus dem Rhein-Sieg-Kreis gegen die Corona-Betreuungsverordnung zurück. Das Paar hatte beklagt, dass bei eingeschränktem Regelbetrieb und gleichzeitig eingestelltem Notbetrieb eine berufliche Tätigkeit nicht mehr möglich sei.Nach den Vorgaben des Landes ist derzeit der vertraglich vereinbarte Betreuungszeitraum für jedes Kind um zehn Wochenstunden reduziert. Dies sei aber aus Sicht des OVG rechtlich nicht zu beanstanden. Der Regelbetrieb in einem Kindergarten sei mit einem erhöhten Infektionsrisiko verbunden. Hygiene- und Infektionsschutzstandards seien deshalb nur mit der Reduzierung der Betreuungszeiten zu erreichen. Aus dem gleichen Grund sei auch eine zusätzliche Notbetreuung nicht sinnvoll. Der OVG-Beschluss ist nicht anfechtbar.

Freitag, 18 Uhr: Entschädigungen wegen Flugausfällen

So viel Ärger ums Fliegen war selten: Nach den massenhaften Flugausfällen in der Corona-Krise warten Tausende Verbraucher auch Wochen und Monate später noch auf die rechtlich eigentlich verbindliche Erstattung ihrer Tickets. Verbraucherschützer und Flugrechtsportale sind sich einig, dass die Airlines mit wenigen Ausnahmen die Zahlungen absichtlich verzögert haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bald erste EU-Hilfsmittel in der Corona-Krise

100 Milliarden Euro aus Brüssel sollen den EU-Staaten helfen, Kurzarbeit zu finanzieren. Nach wochenlangem Vorlauf könnte bald das erste Geld fließen. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Freitag, 16 Uhr: Maßnahmen der Regierung kommen nicht überall gut an

Gutverdiener sind einer Studie zufolge mit der Krisenpolitik im Schnitt zufriedener als solche mit weniger Einkommen. Das geht aus einer repräsentativen Analyse der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung hervor, die dafür mehr als 6300 Beschäftigte befragen ließ. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 14 Uhr: Sondersitzung des Finanzausschusses

Die nordrhein-westfälischen Behörden haben mit Abfragen an die Empfänger von Corona-Soforthilfen begonnen. Die SPD-Opposition hatte eine dringliche Anfrage zu den Abrechnungsmodalitäten der Soforthilfe gestellt, weil sie Schieflagen für die Empfänger befürchtet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Tönnies will sich Geld vom Land zurückholen

Der Schlachtbetrieb Tönnies und weitere Subunternehmer haben beim Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Anträge auf Erstattung von Lohnkosten durch das Land Nordrhein-Westfalen gestellt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 10.25 Uhr: Aktuelle Corona-Zahlen
Der Kreis Borken teilt mit, dass in Gronau ein Corona-Patient wieder gesund ist. Damit sind in der Stadt aktuell noch zwei Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. Im Kreis gibt es damit aktuell neun infizierte Personen. Weitere Zahlen in der obigen Grafik.

Freitag, 9.50 Uhr: Stigmatisierungen wegen des Coronavirus
Wir haben hier bereits einige Male darüber berichtet, dass Menschen ausgegrenzt oder angegriffen wurden, weil sie das Coronavirus haben oder hatten. Nach dem großen Coronaausbruch bei der Firma Tönnies traf es die Menschen aus den beiden Kreisen Gütersloh und Warendorf. Psychologen erklären, warum das passiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 10. Juli, 8 Uhr: Start in den Tag
Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 395 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit sind seit Beginn der Corona-Krise mindestens 198.178 Menschen nachweislich mit dem Virus Sars-CoV-2 infiziert, wie das RKI meldet. In Deutschland starben nach RKI-Angaben 9054 mit dem Virus infizierte Menschen.

Die Reproduktionszahl liegt nach RKI-Schätzungen bei 0,66 (Vortag: 0,70). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas weniger als einen weiteren Menschen ansteckt.

New York wirbt Touristen
Mit einer neuen Kampagne will die schwer von der Corona-Pandemie betroffene Millionenmetropole New York nach und nach wieder Touristen anziehen. Unter dem Motto „All in New York“, das auf Deutsch etwa „Alles in New York“, aber auch „Alles für New York“ bedeuten kann, sollen zunächst die Bewohner der Metropolregion dazu verlockt werden, ihre Heimat wieder ausgiebiger zu erkunden, wie die Tourismusbehörde NYC & Company mitteilte.

Später sollen dann auch wieder regionale, überregionale, landesweite und dann internationale Besucher angesprochen werden - alles unter Betonung von Abstands- und Hygieneregeln. Die Kampagne sei ein „wichtiger erster Schritt“ bei der „nicht zu unterschätzenden Herausforderung, den Tourismus wiederaufzubauen“, sagt Behördenchef Fred Dixon. „Die Erholung des Tourismus wird allmählich verlaufen, aber sie wird kommen.“

Giffey gegen neue Einschränkungen


Familienministerin Franziska Giffey hat sich dagegen ausgesprochen, das öffentliche Leben im Fall einer zweiten Corona-Welle erneut auf breiter Front einzuschränken. „Stattdessen müssen wir punktuell und regional auf die jeweilige Entwicklung reagieren“, sagt die SPD-Politikerin dem Focus. Die Kita- und Schulschließungen zu Beginn der Pandemie bezeichnete sie als richtig: „Wir mussten ein Szenario wie in Italien verhindern und dafür sorgen, dass unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird.“ Das sei gelungen.

Mit Blick auf das neue Schuljahr fordert sie Verhaltens- und Hygieneregeln sowie Teststrategien, damit Schulen und Kitas so gut wie möglich im Regelbetrieb laufen könnten. „Kitakinder und Schulkinder sollten möglichst immer in ihren Gruppen und Klassenverbänden bleiben, damit sie sich nicht so sehr durchmischen. So können wir die Infektionswege begrenzen“, erklärt Giffey.

Donnerstag, 18.40 Uhr: Kreis Gütersloh: Landrat plädiert für Aufhebung von Reisebeschränkungen

Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh, bittet die Regierungschefs der Bundesländer, die für Einreisende aus dem Kreis Gütersloh noch Restriktionen beziehungsweise Reisebeschränkungen vorsehen, diese aufzuheben, damit die „Gütersloher Bürgerinnen und Bürger nach der harten Zeit einen entspannten Urlaub machen können.“

„Die Menschen aus dem Kreis Gütersloh sind die Ausgrenzung und Stigmatisierung satt.“

Sven-Georg Adenauer, Landrat des Kreises Gütersloh

Die vom Robert Koch Institut täglich aktualisierte Inzidenzzahl für den Kreis Gütersloh liegt seit Tagen unter 30. Das Land Niedersachsen hat die Reisebeschränkungen gestern ab Samstag (11. Juli) aufgehoben, teilt der Kreis Güterloh auf Facebook mit. Zuvor hatte Adenauer sich per E-Mail an die Ministerpräsidenten der Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein gewandt.

Donnerstag, 16.30 Uhr: Runderlass für vier verkaufsoffene Sonntage in NRW

Als Folge der Corona-Pandemie sind in Nordrhein-Westfalen seit März fast die Hälfte der geplanten verkaufsoffenen Sonntage ausgefallen, weil die damit üblicherweise zusammenhängenden Veranstaltungen abgesagt werden mussten. Verkaufsoffene Sonntage sind für den Einzelhandel von Bedeutung, sie tragen laut dem Handelsverband Deutschland mit 3 Prozent zum Jahresumsatz der Handelsunternehmen bei. Da Veranstaltungen in NRW weiterhin bis mindestens 31. Oktober 2020 untersagt sind, bedeutet dies für den Handel einen weiteren erheblichen Umsatzverlust.

Damit der Einzelhandel die fehlenden Umsätze zumindest zum Teil ausgleichen kann, sollen laut einer Pressemitteilung des Landes Kommunen 2020 bis zu vier verkaufsoffene Sonntage pro Geschäft freigeben können, wenn der örtliche Einzelhandel wegen der Corona-Pandemie gefährdet ist.

Donnerstag, 14 Uhr: THWler aus Gronau in Gütersloh
Im Corona-Einsatz ist das Technische Hilfswerk (THW) Gronau derzeit mit zwei Helfern im Kreis Gütersloh. Dort sind nach dem massiven Corona-Ausbruch im Fleischkonzern „Tönnies“ über 1000 Personen auch anderer Firmen in häuslicher Quarantäne. Viele davon müssen mit Nahrung und Hygienemitteln versorgt werden, da sie keine Angehörige in näherer Umgebung haben. Dennis Franke (41) und Jan-Luca Manfré (20) sind seit Montagmorgen dort im „Abschnitt 2“ des Technischen Hilfswerks für die Versorgung Betroffener zuständig. Mit 18 weiteren THW-Helfern aus ganz NRW beliefern sie die großteils aus Rumänien stammenden Mitarbeiter der Fleischindustrie mit Care-Paketen, die ebenfalls vom THW zusammengestellt werden.

Die Gronauer THWler fahren den ganzen Tag die Unterkünfte an und verteilen die Paket mit Essen, Lebensmitteln un andern Dingen

Donnerstag, 12 Uhr: Zehn Infizierte im Kreis Borken
Der Kreis Borken hat die neuen Coronavirus-Zahlen mitgeteilt. Es gibt einen Corona-Patienten mehr. In Reken wurde ein Mensch positiv auf das Coronavirus getestet. Damit sind im Kreis zehn Corona-Infizierte aktuell registriert.

Donnerstag, 10.15 Uhr: Pressekonferenz zur Kriminalitätsentwicklung während der Corona-Pandemie

Donnerstag, 9.30 Uhr: Erste Tönnies-Mitarbeiter dürfen zurückkehren

Drei Wochen nach der coronabedingten Schließung des riesigen Fleischwerkes von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück darf ein erster Teilbereich außerhalb der Produktion wieder geöffnet werden. Eine Ausnahmegenehmigung durch den Bürgermeister ermögliche die schrittweise Wiederinbetriebnahme des Teilbereiches Verwaltung an dem Hauptstandort von Tönnies, teilte die Stadt am Mittwochabend mit. Nach Angaben von Tönnies wird anfangs zunächst nur ein kleinerer Teil der Verwaltungsmitarbeiter wieder an den Arbeitsplatz in das Werk zurückkehren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 9. Juli, 8 Uhr: Gütersloher dürfen wieder nach Niedersachsen

Das Land Niedersachsen lässt Urlauber aus dem Kreis Gütersloh nun doch schon von diesem Samstag (11. Juli) an wieder ins Land einreisen. Das sagte eine Regierungssprecherin am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur. In Nordrhein-Westfalen sind derzeit Schulferien. Mehr dazu lesen Sie hier.

Blick in die Welt:
Erneut Demonstrationen und Unruhen in Serbien
Nach massiven Protesten hat Serbiens Präsident Vucic eine die Ausgangssperre wegen der Corona-Pandemie zurückgenommen. Die Proteste reißen dennoch nicht ab. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 18.45 Uhr: Diskotheken und Clubs bleiben zu
Das aktuelle Betriebsverbot für Clubs und Diskotheken in Nordrhein-Westfalen zum Schutz vor Corona ist laut dem Oberverwaltungsgericht des Landes rechtmäßig. Damit können sie weiterhin nicht öffnen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 18.30 Uhr: Viele Unklarheiten beim Thema Immunität

In der Corona-Pandemie hoffen viele Menschen auf Immunität - nach überstandener Infektion oder durch eine bald verfügbare Impfung. Beides könnte das Immunsystem gegen den Erreger wappnen und Menschen vor der Krankheit Covid-19 schützen. Nun aber deuten viele Studien darauf hin, dass gerade bei Menschen, die nur wenige oder gar keine Symptome hatten, schon bald nach einer Infektion keine Antikörper im Blut mehr nachweisbar sind. Was heißt das für Herdenimmunität, Immunitätspässe und die Entwicklung von Impfstoffen? Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 15 Uhr: Thema des Tages Senioren
Welche Auswirkungen hat das Coronavirus immer noch auf Seniorenheime, die Bewohner und Angehörige? Wir haben mit einigen gesprochen. Zu Wort kam bereits Mitarbeiter der Altenheime St. Josef und St. Walburga, sowie die Bewohnerin Hannelore Funkg aus Borken.

Mittwoch, 14.05 Uhr: Zusätzliche Gelder für den persönlichen Lebensunterhalt

NRW stellt 300 Millionen Euro zur Aufstockung der Überbrückungshilfen des Bundes bereit. Die Überbrückungshilfe, die ein branchenübergreifendes Zuschussprogramm ist, soll für die Monate Juni bis August 2020 gewährt werden – für Branchen wie etwa das Hotel- und Gaststättengewerbe, Clubs und Bars, Reisebüros und Schausteller. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 13.20 Uhr: Überbrückungshilfe für kleine und mittelständische Unternehmen

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat am Mittwochmittag unter anderem in den sozialen Netzwerken darauf hingewiesen, dass ab sofort Überbrückungshilfen für kleine und mittelständische Unternehmen online beantragt werden können.

Hier weitere Informationen.

Kreis Gütersloh: Corona-Fälle in Fleischbetrieb in Herzebrock-Clarholz

Nachdem bei drei Mitarbeitern des Zerlegungs- und Schlachtbetriebs „Westphal“ in Herzebrock-Clarholz das Coronavirus nachgewiesen worden ist, ist daraufhin die 120 Mitarbeiter starke Belegschaft getestet worden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 12 Uhr: Verlängerung: NRW verbietet große Festveranstaltungen bis 31. Oktober

Das Land NRW hat das Verbot für bestimmte Großveranstaltungen bis mindestens zum 31. Oktober verlängert. In der neuen Coronaschutzverordnung, die am Dienstagabend veröffentlicht wurde, werden als „große Festveranstaltungen“ konkret Volksfeste, Stadt-, Dorf- und Straßenfeste, Schützenfeste und Weinfeste genannt. Andere Veranstaltungen mit mehr als 100 Menschen können bei bestimmten Hygiene- und Abstandsvorgaben erlaubt werden. Hier geht es zur neuen Coronaschutzverordnung.

Mittwoch, 11.45 Uhr: Pressekonferenz mit NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart

11 Uhr: Fleischindustrie: 1900 Mängel in Unterkünften

Bei der Überprüfung von Unterkünften für Arbeiter der Fleischindustrie sind bereits bis Mai zahlreiche Mängel festgestellt worden. Die Kontrollen sind nur durch die Corona-Pandemie möglich gewesen seien - normalerweise sind diese den Behörden gar nicht erlaubt. Ebenfalls überprüft wurden Unterkünfte von Erntehelfern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 10.45 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus veröffentlich. Neun Menschen sind positiv auf das Coronavirus getestet. Alle weiteren Infos sind in den obigen Grafiken.

Mittwoch, 9 Uhr: Bewohnerin berichtet über Lage im Altenheim
Im heutigen Thema des Tages blicken wir auf die derzeitige Situation in Altenheimen. Wir haben mit der Bewohner Hannelore Fungk gesprochen. Sie berichtet, wie es ihr in letzter Zeit ergangen ist und wie die Regelungen derzeit im Borkener Josefzentrum sind. Hier lesen Sie mehr. [€]

Mittwoch, 8. Juli, 8.15 Uhr: Kanzlerin präsentiert EU-Ratspräsidentschaft
Eine Woche nach dem Start der deutschen EU-Ratspräsidentschaft präsentiert Bundeskanzlerin Angela Merkel heute im Europaparlament in Brüssel ihr Programm. Es ist die erste Auslandsreise der CDU-Politikerin seit Ausbruch der Corona-Krise.

Die Erwartungen sind hoch. Die FDP-Politikerin und Parlamentsvizepräsidentin Nicola Beer drängte Merkel, die historische Chance für eine Führungsrolle in Europa zu ergreifen.

Merkel hält vor den EU-Abgeordneten am Nachmittag (14.15 Uhr) eine Rede und stellt sich der Debatte. Abends (18.00 Uhr) nimmt Merkel an einem Treffen mit den EU-Spitzen zum nächsten siebenjährigen EU-Haushaltsplan und dem geplanten Programm zur wirtschaftlichen Erholung nach der Corona-Krise teil. (dpa) Mehr dazu lesen Sie hier.

Gute Nachrichten vom Sorgenkind:
Auch im Kreis Warendorf sinkt die Zahl der Infizierten wieder. Am Dienstag rutschte sie wieder unter den Wert von 300. Dennoch hat der Kreis nach wie vor mit Abstand die meisten Infizierten im Münsterland.

Dienstag, 16.55 Uhr: Musikprogramm unter Corona-Bedingungen

Das Musikprogramm JeKits, an dem landesweit 80 000 Grundschüler teilnehmen, soll im nächsten Jahr auch unter Corona-Bedingungen stattfinden können. Unter anderem sei nun digitaler Fernunterricht möglich und es gebe keine Mindestteilnehmerzahl für die Kurse, teilte das Landeskulturministerium am Dienstag in Düsseldorf mit. JeKits („Jedem Kind Instrumente, Tanzen, Singen“) ermöglicht Grundschülern das Kennenlernen von Musikinstrumenten sowie Tanzen und Singen. Dazu kommen Lehrer aus Musikschulen in die einzelnen Klassen. An dem Programm beteiligen sich laut Ministerium landesweit 1000 Schulen, das ist etwa ein Drittel aller Grundschulen in Nordrhein-Westfalen. Das Land stellt jährlich 11,4 Millionen Euro für das JeKits-Programm zur Verfügung.

Dienstag, 14.40 Uhr: Bezirksregierung bewilligt Hilfen für Zoos

Die Bezirksregierung Münster hat jetzt dem Allwetterzoo Münster, der Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen, NaturZoo Rheine und weiteren kleineren Tiergärten Corona-Hilfen bewilligt. Die Zoos und Tierparks im Regierungsbezirk leiden massiv unter den coronabedingten Schließungen und Einschränkungen und hatten daher einen Antrag auf Corona-Hilfen bei der Bezirksregierung Münster gestellt.

Das Land Nordrhein-Westfalen hat für die Corona-Zooförderung Mittel in Höhe von landesweit 11.825.000 Euro bereitgestellt. Das Umweltministerium NRW hatte die Bezirksregierungen mit der Abwicklung des Förderprojekts beauftragt.

1,7 Millionen Euro der Fördergelder fließen in die Zoos und Tiergärten in der Region. Den möglichen Höchstbetrag von 800.000 Euro erhalten jeweils der Allwetterzoo Münster und die Zoom Erlebniswelt Gelsenkirchen. Der Rest der bewilligten Gesamtsumme ging an den NaturZoo Rheine, den NaturaGart Ibbenbüren und den Abenteuer Zoo Metelen - auch hier konnten die Anträge in voller Höhe bedient werden.

Gerade die aufgrund der Schließungen zu Beginn der Hauptsaison fehlenden Einnahmen stellten für Zoos und Tierparks einen erheblichen finanziellen Verlust dar. Mit der Förderung soll nun ein großer Teil der dadurch entstandenen Einnahmeausfälle aufgefangen werden. Die Zoos und Tiergärten sollen so in die Lage versetzt werden, die Versorgung der Tiere sowie ihre wichtigen Aufgaben im Natur- und Artenschutz auch weiterhin gewährleisten zu können.

Dienstag, 12.25 Uhr: 24-Stunden-Lauf mal anders

Der Rekener 24-Stunden-Lauf findet auch in diesem Jahr statt. Wegen des Coronavirus aber in einer ganz anderen Form. Virtuell werden die Läufer gemeinsam die 24 Stunden laufen. Mehr dazu lesen Sie hier. [€]

Dienstag, 10.30 Uhr: Eine Neuinfektion im Kreis Borken

In Stadtlohn gibt es einen neuen Corona-Patienten. Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen am Vormittag im Dashboard aktualisiert. Damit sind seit Ausbruch der Pandemie 1120 Menschen positiv auf das Virus getestet worden. 1073 Personen sind wieder gesund.

Dienstag, 9 Uhr: Coronavirus und Urlaub
In unserem heutigen Thema des Tages beschäftigen wir uns mit den Urlaubszielen. Die Sommerferien sind auch Urlaubszeit. Doch wohin geht es in diesem besonderen Jahr? Fahren überhaupt viele in den Urlaub oder ist eher Balkonien das Ziel. Im ersten Artikel zu dem Thema haben wir mit Mitarbeitern aus Reisebüros gesprochen. Mehr dazu lesen Sie hier [€].

Dienstag, 7. Juli, 8.20 Uhr: Start in den Tag
Keine neuen Corona-Maßnahmen für Kreis Gütersloh

Die Maßnahmen im Kreis Gütersloh könnten nun vollständig auf die bereits verhängte Quarantäne für die von der Infektion betroffenen Mitarbeiter des Fleischwerkes von Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sowie im Bedarfsfall ihre Familien begrenzt werden, so Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU). An die Stelle der vom Oberverwaltungsgericht NRW am Montag außer Vollzug gesetzten Maßnahmen für den gesamten Kreis Gütersloh würden daher auch keine auf einzelne Gemeinden des Kreises beschränkte Maßnahmen mehr treten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mindestens 5100 Betrugsverdachtsfälle bei Soforthilfen

Schnell und unbürokratisch sollten Hilfsgelder in der Corona-Krise ausgezahlt werden. Dabei haben einige die Hand aufgehalten, denen die Gelder nicht zustehen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 18.30 Uhr: Kommunalwahlen in NRW finden wie geplant statt

Antragsteller und Klägerin wollten wegen der Chancengleichheit während der Corona-Pandemie einen späteren Wahltermin. Nach Ansicht der NRW-Verfassungsrichter hat der Gesetzgeber aber auf die durch die Corona-Krise bedingten Probleme genügend Rücksicht genommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 16.50 Uhr: Gericht hebt Corona-Einschränkungen im Kreis Gütersloh auf

Das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht hat die Corona-Beschränkungen für das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh vorläufig außer Vollzug gesetzt. Das Land Nordrhein-Westfalen hätte nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies inzwischen eine differenziertere Regelung erlassen müssen - ein Lockdown für den ganzen Kreis sei nicht mehr verhältnismäßig, teilte das Gericht am Montag mit. Die Entscheidung ist rechtskräftig. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 14.15 Uhr: Polizei räumt Gaststätte in Bahnhof Reken
Am Wochenende fuhr die Polizei mehrfach zu einer Gaststätte in Bahnhof Reken. Der Grund war zunächst Ruhestörung. Beim Betreten der Gaststätte stellten die Polizeibeamten allerdings fest, dass sich dort nicht an die Corona-Schutzvorschriften gehalten wurde. Die Polizei ermahnte zunächst. Also die Beamten wenig später wieder in dem Lokal auftauchten, wegen erneuter Ruhestörung, mussten sie feststellen, dass die Schutzvorschriften noch immer nicht eingehalten wurden. Deshalb räumten sie die Gaststätte. Hier lesen Sie mehr.

Montag, 12.16 Uhr: Reproduktionszahl weiter unter 1

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) gibt es in Deutschland 219 neue Corona-Infektionen innerhalb eines Tages. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise mindestens 196.554 Menschen im Landnachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt. 9.016 infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben - das bedeutet ein Plus von 4 im Vergleich zum Vortag. Etwa 182.200 Menschen sollen die Infektion überstanden haben.

Die Reproduktionszahl lag nach RKI-Schätzungen bei 0,96 (Vortag: 0,93). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel in etwa einen weiteren Menschen ansteckt. Das Sieben-Tage-R, das sich auf einen längeren Zeitraum bezieht, lag demnach wie auch am Vortag bei 0,94. (dpa)

Montag, 11.30 Uhr: Zahlen für den Kreis Borken
Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken hat sich im Vergleich zum Ende der vergangenen Woche nicht verändert. So bleiben es acht Infizierte im Kreis Borken. Von den 1119 Gesamtinfizierten sind 1073 wieder gesundet. 38 Personen sind im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Montag, 6. Juli, 9.30 Uhr: Start in den Tag
Einkaufsbummel ohne Maske?

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hat zurückhaltend auf den Vorstoß aus Mecklenburg-Vorpommern zur Aufhebung der Maskenpflicht im Einzelhandel reagiert. Eine Sprecherin des nordrhein-westfälischen Gesundheitsministerium sagte der Deutschen Presse-Agentur am Sonntag, trotz der insgesamt positiven Entwicklung der Infektionszahlen sei die Gefahr der Pandemie noch lange nicht gebannt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Zum ersten Mal hat am Wochenende der RGZV Velen wieder seine Türen geöffnet. Coronabedingt konnten die Geflügelzüchter lange keine Gäste empfangen. Züchter und Gäste waren froh, sich endlich mal wieder austauschen zu können. Mehr dazu lesen Sie hier. [€]

Sonntag, 5. Juli, 8.25 Uhr: Start in den Tag

Fußballliga will Zuschauer
Die Deutsche Fußball Liga will gemeinsam mit dem Gesundheitsministerium Leitlinien erstellen zu einer Wiederzulassung von Fans im Stadion. „Einen Regelbetrieb in dieser Corona-Situation zu etablieren, das wird die nächste große Herausforderung“, sagt DFL-Chef Christian Seifert der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. De facto seien Großveranstaltungen bis zum 31. Oktober ausgeschlossen, „es sei denn, sie verfügen über ein Hygienekonzept, und die Nachverfolgung der Besucher ist möglich. An einem solchen Leitfaden arbeiten wir, da gibt es erste Gedanken, die wir mit dem Bundesgesundheitsministerium austauschen“, sagt Seifert.

Letztlich sei es egal, „ob Sie 200 Zuschauer ins Theater bringen wollen oder 5000 ins Stadion nach Dortmund, sie werden immer individuelle Lösungen finden müssen, die sich an den baulichen Gegebenheiten – und unter Umständen auch an der epidemiologischen Lage in dieser Gegend – orientieren“, sagte Seifert in dem gemeinsamen Interview mit Regisseur und Filmproduzent Nico Hofmann.

Gemeldete Infektionen deutschlandweit

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) zufolge 239 neue Infektionen innerhalb eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Krise 196.335 Menschen in Deutschland nachweislich angesteckt, wie das RKI meldet (Datenstand 5.7., 0.00 Uhr). 9012 infizierte Menschen starben nach RKI-Angaben in Deutschland - das bedeutet ein Plus von 2 im Vergleich zum Vortag. Etwa 181.700 Menschen haben Schätzungen zufolge die Infektion überstanden. Das sind etwa 300 mehr als noch einen Tag zuvor.

Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt nach RKI-Schätzungen mit Datenstand 4.7., 0.00 Uhr, bei 0,93 (Vortag: 0,84). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel weniger als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab. Der Kreis Borken hat das Dashboard nicht aktualisiert.

Ein Blick nach England
Nach der Wiedereröffnung der Pubs hat die Polizei in England vier Menschen wegen unsozialen Verhaltens festgenommen. Mehrere Kneipen in der mittelenglischen Grafschaft Nottinghamshire hätten sich entschlossen, vorerst wieder zu schließen, teilte die Polizei in der Nacht mit. Die Polizei selbst habe aber keine Pub-Schließungen veranlasst, hieß es. Die Mehrheit der Feiernden habe sich verantwortungsvoll verhalten.

Samstag, 17 Uhr: Schützenfest in Hochmoor

Auch die Hochmooraner Schützen haben sich eine Alternative zum Schützenfest überlegt. Es soll wenigstens das Grußwort des Königspaares geben. Dazu werden alle Haushalte angesteuert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 15 Uhr: Kommentar

Im aktuellen Kommentar macht sich Sven Kauffelt Gedanken zu dem Thema Coronavirus, Urlaub und Ostsee. Mehr dazu lesen Sie hier [€].

Samstag, 14.40 Uhr: Besetzer räumen freiwillig das Tönnies-Dach

Mitglieder des Bündnisses „Gemeinsam gegen die Tierindustrie“ haben am Hauptstandort des Fleischverarbeiters Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gegen die Massentierhaltung protestiert. Vier Aktivisten besetzten zeitweise das Dach des Betriebs und brachten dort ein Transparent mit der Aufschrift „Shut Down Tierindustrie“ an. Die vier Besetzer räumten nach einigen Stunden freiwillig das Dach und verließen das Firmengelände. Vor der Fabrik demonstrierten zu diesem Zeitpunkt nach Augenzeugenberichten knapp 100 Personen gegen die Tierindustrie. Die Kundgebung verlaufe friedlich, berichtete die Polizei.

Samstag, 14 Uhr: Keine neuen Zahlen
Der Kreis Borken hat die Zahlen zum Coronavirus nicht aktualisiert.

Samstag, 12 Uhr: Protestaktion bei Tönnies

Aktivisten haben am Standort Rheda-Wiedenbrück des Fleischverarbeiters Tönnies protestiert. Sie forderten ab dem frühen Samstagmorgen auf Plakaten etwa „Schluss mit der Ausbeutung von Mensch und Tier“, wie ein Polizeisprecher sagte. Vier Aktivisten hätten auf dem Dach des Betriebes ein Plakat gezeigt, weitere Demonstranten hätten Zelte in der Einfahrt des Fleischbetriebs aufgebaut und diese blockiert, hieß es.

Samstag, 4. Juli, 8.30 Uhr: Start in den Tag
Wie geht es mit dem Kreis Gütersloh weiter?

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner im Kreis Gütersloh wieder leicht gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 76,6. Mehr dazu lesen Sie hier.

Raesfeld bietet Alternative zum Ferienlager an
Viele Ferienlager fallen in diesem Jahr aus. Das Raesfelder Ferienlager-Team hat sich eine Spieletag-Rallye überlegt. Hier gibt es alle Infos dazu.

Freitag, 15 Uhr: Produktionsstopp bei Tönnies vorerst bis 17. Juli

Die Fleischfabrik der Firma Tönnies in Rheda-Wiedenbrück (Kreis Gütersloh) bleibt vorerst bis zum 17. Juli geschlossen. Das teilte die Stadt am Freitag mit, nachdem sich am Donnerstag mehrere Behörden und Vertreter des Landes sowie des Kreises getroffen hatten. Dieses Datum entspricht der für die Arbeiter vom Land angeordneten Quarantäne-Verfügung. In der Nacht war die bisherige gültige Schließungsverfügung ausgelaufen. Laut Mitteilung kann Tönnies auf Antrag einzelne Betriebsschließungen oder Betretungsverbote am Standort Rheda-Wiedenbrück auch vor Ablauf der neuen Frist aufheben lassen.

Voraussetzung ist ein Konzept zum Gesundheits- und Arbeitsschutz, dass den Vorgaben der Corona-Schutzverordnung des Landes Nordrhein-Westfalen entspricht. Am Montag soll laut Mitteilung über ein von Tönnies vorgelegtes Hygienekonzept für die Wiederaufnahme des Betriebs bei einem Abstimmungstermin beraten werden. Laut Stadt sind dabei Vertreter des Unternehmens und alle Fachbehörden eingebunden.

Sieben-Tage-Inzidenz im Kreis Gütersloh steigt minimal

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies ist die Zahl der Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner im Kreis Gütersloh wieder leicht gestiegen. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) von Freitag liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz bei 76,6. Am Vortag lag dieser Wert bei 76,4, am Mittwoch bei 78,0 und am Dienstag bei 86,0. Zum Höhepunkt des Corona-Ausbruchs bei Tönnies lag der Wert bei 270,2.

Freitag, 9.30 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Kreis Borken:
Es gibt keine Veränderungen zum Vortag. So sind auch heute im ganzen Kreis Borken noch acht Menschen infiziert. Zwei in Bocholt, einer in Gescher, drei in Gronau, einer in Raesfeld und eine Person in Schöppingen.

Freitag, 3. Juli, 8 Uhr: Deutsche müssen in England bald nicht mehr in Quarantäne
Wir starten den Ticker mit guten Nachrichten für Urlauber: England lockert seine im Zuge der Corona-Pandemie getroffenen Quarantäne-Vorschriften für Einreisende, vermeldet dpa. So müssen sich Besucher unter anderem aus Deutschland, Frankreich, Spanien und Italien ab dem 10. Juli bei ihrer Ankunft nicht mehr selbst für 14 Tage isolieren. Mehr dazu lesen Sie hier.

Koalition will grundlegenden Umbau der Tierhaltung anstoßen
Die Corona-Krise hat Missstände in Schlachthöfen offengelegt - aber auch großen generellen Preisdruck. Kommen nun umfassende Änderungen im Lebensmittelmarkt in Gang, über die seit langem gestritten wird? Im Bundestag bringen die Koalitionsfraktionen von Union und SPD am Freitag (13.25) einen Antrag ein, der auf einen grundlegenden Umbau der Tierhaltung in Deutschland zielt. Damit soll die Bundesregierung aufgefordert werden, Empfehlungen einer Expertenkommission „in Konsequenz und in Gänze“ aufzugreifen. Der Bundesrat (9.30) soll voraussichtlich über bessere Tierschutzbedingungen in der Schweinehaltung entscheiden. (dpa) Mehr lesen Sie hier.

Donnerstag, 16.30 Uhr: Wieder mehr Nähe in Altenheimen möglich

Angehörige dürfen ihre Liebsten in den Altenheimen trotz Corona seit dem 1. Juli wieder in die Arme schließen. Mit einer Lockerung der Corona-Regeln für Besuche in Altenheimen sind körperliche Berührungen bei bestimmten Vorsichtsmaßnahmen wieder möglich. Hier geht‘s zum Bericht.

Donenrstag, 14.55 Uhr: Österreich streicht Reisewarnung für den Kreis Warendorf

Österreich hat die corona-bedingte Reisewarnung für den Kreis Warendorf zurückgenommen. Die am Donnerstag aktualisierten Hinweise des österreichischen Außenministeriums verweisen jetzt nur noch für den Kreis Gütersloh auf „eine partielle Reisewarnung (Sicherheitsstufe 5)“ aufgrund erhöhter Infektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischkonzern Tönnies. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Eine generelle Reisewarnung für ganz Nordrhein-Westfalen hatte die österreichische Regierung bereits zu Wochenbeginn aufgehoben. Ein Beherbergungsverbot für Gäste aus NRW hat der Alpenstaat nicht ausgesprochen.

Donnerstag, 11 Uhr: „Regeln für „vorübergehende Freizeitparks“

Zurzeit entstehen in manchen Städten „Pop-Up-Freizeitparks“ als Ersatz für verbotene Volksfeste. Das Gesundheitsministerium reagiert – und reguliert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 9.30 Uhr: Neue Telefonnummer

Das Kreisgesundheitsamt Borken weist darauf hin, dass sich die Rufnummer ihrer Telefon-Hotline für medizinische Fragen zum Coronavirus geändert hat. Sie ist nun unter der Telefonnummer 02861/681-1616 freigeschaltet: Montags bis freitags ist die Hotline von 8.30 bis 12.30 Uhr erreichbar, samstags ist sie von 10 bis 12 Uhr besetzt. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter der Rufnummer 116117 ist wie gewohnt rund um die Uhr besetzt.

Donnerstag, 9 Uhr: Zwei Neuinfektionen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1119. Davon sind 1073 Personen inzwischen gesundet – eine mehr als gestern. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet also acht Personen infiziert – zwei mehr als am Vortag. Sie kommen aus Bocholt.

Donnerstag, 8 Uhr: Der freiwillige Corona-Test kostet 148 Euro

Wer sich ohne Symptome beim Arzt testen lassen, weil er zum Beispiel in den Urlaub fahren möchte, muss die Kosten für die Untersuchung selber tragen. Hier geht es zum Bericht dazu.

Mittwoch, 18.30 Uhr: Soforthilfe für fast 7300 Empfänger im Kreis Borken

Bislang sind kreisweit fast 7300 Anträge auf Soforthilfe des Landes NRW genehmigt worden. Die Summe der im Zuge der bewilligten Hilfen für von der Coronapandemie betroffenen Solo-Selbstständigen und kleine Betriebe bis 50 Mitarbeiter liegt bei fast 80 Millionen Euro. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Mittwoch, 18 Uhr: 20 Neuinfektionen im Kreis Warendorf

Der Kreis Warendorf meldet erneut einen beträchtlichen Anstieg der Infektionszahlen mit dem Coronavirus: 20 Personen mehr als noch am Vortag sind demnach infiziert. Da eine Gesundung hinzugekommen ist, zählt der Kreis nun 282 akut Infizierte (gestern 263). Der Anstieg ist laut einer Mitteilung des Kreises „im Wesentlichen erneut auf nachgemeldete Infektionen vor dem Lockdown (also vor dem 24. Juni, Anm. der Redaktion) zurückzuführen, die erst nach erfolgtem Adressabgleich berücksichtigt werden konnten“.

Mittwoch, 17 Uhr: Schwimmhalle Weseke ist wieder geöffnet

Nach der Corona-Pause ist die Schwimmhalle in Weseke wieder geöffnet. Öffentliches Schwimmen ist ab sofort von montags bis freitags in der Zeit von 7 bis 9 Uhr möglich. Aber auch im Bad gelten strenge Hygiene- und Abstandsregeln. Welche Regeln das sind, lesen Sie hier.

Mittwoch, 14.40 Uhr: Corona-Infizierte bei Tönnies – Weitere Anzeigen eingegangen

Nach dem Corona-Ausbruch in Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld weitere Strafanzeigen eingegangen. „Wir liegen jetzt im zweistelligen Bereich“, sagte Oberstaatsanwalt Martin Temmen am Mittwoch. „Tendenz steigend.“ Bereits Mitte Juni, direkt nach dem Ausbruch, lagen fünf Anzeigen vor. Darunter war auch eine der Bielefelder Bundestagsabgeordneten Britta Haßelmann (Grüne). Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Unbekannt wegen des Anfangsverdachts auf fahrlässige Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Mittwoch, 11.30 Uhr: Corona-Regeln an Flughäfen

Die Sommerferien sind da und das Reiseaufkommen nimmt langsam wieder zu. Also alles wieder wie früher? Tatsächlich läuft an den deutschen Flughäfen noch einiges anders. Passagiere sollten die Regeln kennen. Hier geht es zum Bericht.

Mittwoch, 10.30 Uhr: Kreisweit sechs Infizierte

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1116. Davon sind 1072 Personen inzwischen gesundet – das sind zwei mehr als am Vortag. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet also sechs Personen infiziert. Zwei Neuinfektionen gibt es in Gronau.

Mittwoch, 1. Juli, 7.42 Uhr: Start in den Tag

Schlachthöfe müssen Mitarbeiter zweimal pro Woche testen

Ab dem heutigen Mittwoch, 1. Juli, müssen die Betriebe in der nordrhein-westfälischen Fleischindustrie ihre Mitarbeiter zweimal in der Woche auf das Coronavirus testen lassen. Das schreibt eine Allgemeinverfügung des Landes Nordrhein-Westfalen vor. Von der Vorgabe des Landesgesundheits- und -Arbeitsministeriums, die ab dem 1. Juli gilt, sind Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten betroffen. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Unternehmen nur eigene Arbeiter unter Vertrag hat oder Werksarbeiter.

Gebündelte Informationen aus NRW

Die Landesregierung hat am Dienstag eine neue Informationsquelle gestartet, das „Corona-Dashboard“. Neben den gewohnten Infektionszahlen aus den Landkreisen gibt es auch aktuelle Zahlen zu freien und belegten Krankenhauskapazitäten in NRW. Aber auch ökonomische Aspekte wie genehmigte Soforthilfeanträge (nach Postleitzahl) oder soziale Aspekte wie eine Auswertung der Gespräche mit der Telefonseelsorge sind in der Datenaufbereitung enthalten. Hier gelangen Sie zu dem Dashboard.

Dienstag, 18 Uhr: Ärztliches Attest für Kitas nicht zwingend

Kinder, die wegen Husten, Halsschmerzen oder ähnlichen Symptomen zu Hause geblieben sind, müssen bei ihrer Rückkehr in die Kita nicht mehr zwingend eine ärztliche Bescheinigung mitbringen, die eine Coronavirus-Infektion ausschließt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 17.15 Uhr: Pandemie-Folgen für das Showgeschäft

Weltweit musste Cirque du Soleil wegen der Corona-Pandemie den Betrieb von mehreren Dutzend Shows einstellen. Nun sollen fast 3500 Künstler und Mitarbeiter vorerst gehen.

Dienstag, 15.55 Uhr: Wissenswertes zum Corona-Test
Die Möglichkeit, sich auf das neuartige Coronavirus testen zu lassen, beschäftigt weiterhin viele Menschen in Deutschland. Denn manche Bundesländer verlangen von Urlaubern aus Corona-Hotspots jetzt einen negativen Corona-Test, Bayern will den Test für jedermann im Freistaat - auch ohne Symptome - flächendeckend kostenfrei ermöglichen. Doch wie läuft der Test ab? Und wann sollte man sich wirklich testen lassen? Wichtige Fragen und Antworten dazu gibt es hier.

Dienstag, 14.15 Uhr: Maskenpflicht und Abstandsgebote bleiben länger

Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) geht davon aus, dass Maskenpflicht, Kontaktbeschränkungen und Abstandsgebote auch über den 15. Juli hinaus in NRW Bestand haben werden. Das sagte Laschet am Dienstag in Düsseldorf. Die Landesregierung hatte am Vortag angekündigt, die Maßnahmen um mindestens zwei weitere Wochen zu verlängern.

NRW bleibt bei Tests „wo es brennt“

Das Land NRW wird zunächst keine flächendeckenden Corona-Tests nach bayerischem Vorbild einführen. Das sagte Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Dienstag in Düsseldorf. Kritik an den geplanten Massentests äußerte Laschet aber nicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 10.26 Uhr: Aktuelle Zahlen

Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen zum Coronavirus mitgeteilt. In Reken gibt es mit Stand 30. Juni, 0 Uhr, keinen Corona-Patienten mehr. Damit sind aktuell noch sechs Menschen im Kreis Borken erkrankt. Alle Infos finden Sie in den obigen Grafiken.

Dienstag, 30. Juni, 8.15 Uhr: Start in den Tag

Polizisten als Opfer von Spuckattacken

1. Februar bis Ende Mai ist es in NRW elfmal zu Spuckattacken gegen Polizisten gekommen. Acht Mal behaupteten die Täter selbst, sie hätten Corona. Zwei Mal ist die Polizei sich sicher, obwohl die Beschuldigten nichts sagten. Bei einer Tat lagen keine Aussagen oder Hinweise auf eine Infektion vor. Ob sich ein Beamter tatsächlich angesteckt hat, weiß das Innenministerium nicht, wie aus der Antwort auf eine Kleine Anfrage der AfD im Landtag hervorgeht.

Demnach hatte es sogar einen Internetaufruf zu Spuckattacken gegen Polizisten gegeben. Dabei „lag die Zielrichtung konkret darin, Polizeibeamte mit dem Coronavirus anzu­stecken“, so das Ministerium. „Ob dieser Aufruf tatsächlich zu einer Spuckattacke geführt hat, ist unbekannt.“ Sowohl nach den Spuckattacken als auch wegen des Internetaufrufs wurde Anzeige erstattet.

Ministerpräsident Armin Laschet will die Regeln für den Lockdown verändern. Bisher ist es so, dass die Regel einen ganzen Kreis betrifft, wenn die Zahlen zu hoch sind. Laschet möchte diese Regel schärfer auf die Orte zugeschnitten haben. Mehr dazu lesen Sie hier.

Von Velen in die Welt: Nach dem Abitur ist das für viele Schüler mittlerweile der normale Weg. Doch wie soll das in der Zeit mit dem Coronavirus funktionieren? Eine die es wagt, ist Verena Bergup aus Velen. Für sie geht es nach im Herbst nach Namibia. Wir haben mit ihr gesprochen [€].

Montag, 18.35 Uhr: NRW will rund 350 Millionen Euro investieren

Der Corona-Shutdown hat gezeigt, woran es in den Schulen fehlt: Jetzt sollen Lehrer und Schüler mit Laptops ausgestattet werden. Auch Direktoren wird digitale Fortbildung angeboten.

Laumann: Permanente Kontrolle des Arbeitsschutzes in Schlachthöfen

Nordrhein-Westfalens Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) will große Schlachthöfe ständig durch den Arbeitsschutz kontrollieren lassen. Bei den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten in den Schlachthöfen müssten die gleichen Regeln wie beim Tierschutz gelten, sagte Laumann am Montag in Düsseldorf.

Für den Tierschutz und andere wichtige Aufgaben seien Tiermediziner zuständig, die nicht beim Unternehmen angestellt seien. Für ihre Arbeit müssten die Firmen Gebühren an den Staat zahlen. Er wolle, dass dies auch beim Arbeitsschutz eingeführt werde und die Schachthöfe „ständig den Arbeitsschutz in der Bude haben“, sagte Laumann.

Der Arbeitsschutz hat in den Schlachthöfen nach Laumanns Darstellung Probleme bei den Kontrollen. Wenn die Kontrolleure in einen großen Betrieb wollten, dann dauere das fast eine Stunde, bis sie in der Produktion seien. Das müsse sich ändern. Er lasse gerade prüfen, ob dazu eine landesrechtliche Regelung möglich sei oder der Bundesgesetzgeber aktiv werden müsse.

Montag, 17.15 Uhr: Corona-Schutzverordnung um zwei Wochen verlängert

Die aktuellen Regelungen der Coronaschutzverordnung in NRW werden um weitere zwei Wochen bis mindestens zum 15. Juli 2020 verlängert. Das teilte die Landesregierung am Montag mit. Dazu gehört unter anderem die Maskenpflicht für bestimmte Bereiche. Zudem dürfen sich im öffentlichen Raum nur zehn Menschen treffen, wenn das Abstandsgebot nicht eingehalten wird.

Montag, 17.11 Uhr: Noch kein Termin für Wiedereröffnung des Tönnies-Betriebs

Ein Termin für die Wiedereröffnung des Tönnies-Schlachthofs ist noch nicht absehbar. Das machte der Gütersloher Landrat Sven-Georg Adenauer beim Presse-Briefing in Düsseldorf deutlich. Man werde den Betrieb erst wieder erlauben, wenn keine Gefährdung für die Bevölkerung mehr ausgehe. Die Firma Tönnies habe bis dahin noch „viele Hausaufgaben zu erledigen“, so Adenauer in Düsseldorf.

Montag, 15.50 Uhr: Lockdown-Verlängerung für Kreis Gütersloh
Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies bleibt das öffentliche Leben im Kreis Gütersloh für eine weitere Woche eingeschränkt. Für den Nachbarkreis Warendorf dagegen laufen Einschränkungen um 0 Uhr in der Nacht zu Mittwoch aus, wie der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Montag in Düsseldorf sagte.

Montag, 14.57 Uhr: Tests aus Bocholt negativ

Die Erstdiagnose „Coronavirus-Infektion“ am Freitag bei einem Bewohner einer Wohneinrichtung der Eingliederungshilfe in Bocholt hat sich nicht bestätigt, teilt der Kreis Borken mit. Das ergaben weitere Tests im Krankenhaus. Das Kreisgesundheitsamt Borken hatte zuvor vorsorglich schon die Testung aller 46 Kontaktpersonen in der Einrichtung durch das DRK veranlasst. Das Ergebnis auch dieser Proben liegt nun vor: Allesamt sind sie negativ.

Montag, 12.40 Uhr: Debatte um Corona-Tests

Mit markigen Worten greift Nordrhein-Westfalens SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty die Politik der Landesregierung an: „Wir brauchen endlich eine nationale Teststrategie. Das wäre wirklich verantwortungsvoll im Gegensatz zum coronapolitischen Blindflug der Landesregierung.“ Die Bayern hätten dies bereits verstanden. Dann werde es bald wohl auch bei Ministerpräsident Armin Laschet ankommen. Mehr dazu lesen Sie hier. Bayern will als erstes Bundesland massenweise vorbeugende Corona-Tests einführen - kostenlos beim Hausarzt. Gesundheitsminister Spahn sieht die Pläne kritisch - ganz im Gegensatz zu Patientenschützern. Hier gibt es weitere Infos zu dem Vorgehen in Bayern.

Montag, 11.10 Uhr: Mutter und Tochter aus Kreis Gütersloh bedroht
Sie wollte ihre Tochter einfach nur nach Münster bringen: Für eine Frau aus dem Kreis Gütersloh wurde die Fahrt in die Stadt aber zu einem Spießrutenlauf. Die beiden wurden von zahlreichen Münsteranern angepöbelt. Hintergrund ist der Lockdown den der Kreis Gütersloh aktuell hat. Dieser bedeutet aber nicht, dass Bewohner des Kreises Gütersloh nicht in andere Städte und Kreise fahren dürfen. Auf dem Rückweg wurde die Mutter von der Polizei eskortiert. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 9.51 Uhr: Corona krempelt die Arbeitswelt um

Das Coronavirus krempelt die Arbeitswelt um. Viele Beschäftigte arbeiten nach wie vor im Homeoffice. Das sollte Unternehmen und Führungskräfte zum Nachdenken bringen, finden Fachleute. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 9 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken hat sich seit Freitag nicht verändert. Sie liegt nach wie vor bei 1114. Davon sind 1069 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet nach wie vor sieben Personen infiziert.

Montag, 29. Juni, 7.55 Uhr: Viele Anrufer nach Corona-Testergebnissen

„Alle Ohren voll zu tun“ hatten die Mitarbeiter des Kreises Borken, die zurzeit die Telefon-Hotline des Kreises Warendorf in Sachen „Coronavirus-Informationen“ unterstützen. Damit das technisch funktioniert, wird ein Teil der Anrufer aus dem Kreis Warensdorf auf den Hotline-Raum im Borkener Kreishaus umgeleitet. Dort nehmen die Kreisbediensteten gerade auch am Wochenende in einer Tour Anrufe von Bürgern entgegen, die auf das Coronavirus getestet worden waren und nun ihre Ergebnisse erfahren möchten. Von 8 bis 22 Uhr ist die Hotline des Kreises Borken dabei täglich erreichbar. Die eingesetzten Teams arbeiten in drei Schichten: von 8 bis 13 Uhr, von 13 bis 18 Uhr und von 18 bis 22 Uhr. Ihre Informationen erhalten sie online aus dem Warendorfer Kreishaus, so dass sie bei Vorliegen der Testergebnisse unverzüglich Rede und Antwort stehen können.

Sonntag, 17.05 Uhr: Keine aktuellen Zahlen
Auch am Sonntag hat der Kreis Borken keine aktuellen Zahlen zum Coronavirus veröffentlicht. Mittlerweile sind aber die letzten Ergebnisse zu den Coronatests vom Fußballspiel in Stadtlohn gekommen. Alle weiteren Tests waren negativ.

Sonntag, 12.20 Uhr: NRW verfügt mehr Kontrollen in der Fleischindustrie

Die Beschäftigten in den Betrieben der Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen müssen künftig mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus getestet werden. Das schreibt eine neue Allgemeinverfügung des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales vor. Die neuen Vorgaben gelten ab dem 1. Juli für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und vorrangig fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten – unabhängig davon ob es sich um eigene Beschäftigte oder Werkvertragsnehmer handelt.

Die Betriebe werden zudem verpflichtet, die Namen und Wohn- sowie Aufenthaltsadressen sämtlicher auf dem Betriebsgelände anwesender Personen zu erheben und für vier Wochen aufzubewahren, um sie gegebenenfalls den Behörden verfügbar machen zu können.

NRW-Familienminister äußert sich zu Masken-Bastel-Sets

NRW- Familienminister Joachim Stamp (FDP) hat sich für den Versand von „Bastel-Sets“ für Mund-Nase-Masken , die auch an viele Kitas verschickt wurden, entschuldigt. Er nennt einen Kommunikationsfehler als Erklärung für den Vorfall. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 8.15 Uhr: Start in den Tag
Zwar hat die Stadt Münster mittlerweile das Maskenverbot für den Kreis Warendorf aufgehoben. Dennoch gibt es für das Vorgehen harsche Kritik aus dem Kreis Borken. Mehr dazu lesen Sie hier. [€]

In einem Thema des Tages hatten wir bereits Camper und Campingplatzbetreiber befragt, wie die Nachfrage aktuell ist. Denn der Urlaub zuhause ist zu einer Alternativen in der Corona-Zeit geworden. Die Nachfrage ist weiterhin hoch.

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Samstag, 21.10 Uhr: Keine aktuellen Zahlen
Das Dashboard des Kreises Borken wurde am Samstag nicht aktualisiert. Daher können wir hier keine aktuellen Zahlen mitteilen.

Mehr positive Tests in Gütersloh
Im Kreis Gütersloh finden aktuell deutlich mehr Tests auf das Coronavirus statt. Dies wirkt sich aktuell auch auf die Statistik aus, denn die Zahl der Infizierten, aber ohne Symptome, steigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 19 Uhr: Gelockerte Besuchsregelung für Senioreneinrichtungen

Ab 1. Juli können wieder mehr Besuche in den Senioreneinrichtungen stattfinden – sogar im Zimmer der Bewohnerinnen und Bewohner. Wenn ein geeigneter Mund-Nasen-Schutz getragen wird, ist auch enger Kontakt möglich.

Samstag, 17 Uhr: Fleischindustrie muss Beschäftigte zweimal pro Woche testen

Die Fleischindustrie in Nordrhein-Westfalen muss Beschäftigte auf ihre Kosten künftig mindestens zwei Mal pro Woche auf das Coronavirus testen lassen. Die neue Vorgabe gelte ab 1. Juli für Schlachthöfe, Zerlegebetriebe und vorrangig fleischverarbeitende Betriebe mit mehr als 100 Beschäftigten und unabhängig davon, ob es sich um eigene Beschäftigte oder Werkvertragsnehmer handele, teilte das NRW-Ministerium für Arbeit und Gesundheit in Düsseldorf mit.

Samstag, 14.25 Uhr: Corona-Kontakt beim Fußballspiel / Testergebnisse liegen vor
Unter den Zuschauern eines Jugendfussballspiels zwischen dem die Partie ausrichtendem SUS Stadtlohn und dem VfL Rhede befand sich - wie sich erst danach herausstellte - ein mit dem Coronavirus infizierter Zuschauer, der aus dem Kreis Wesel stammt. Da sich der gastgebende Verein in vorbildlicher Weise strikt an die Auflagen gehalten hatte, lagen sofort die Kontaktdaten aller bei dem Spiel anwesenden rund 70 Personen vor.
Das zuständige Kreisgesundheitsamt Borken konnte somit unverzüglich deren vorsorgliche Testung in die Wege leiten. Seit Samstag liegen die Ergebnisse von 63 Personen vor. Sie sind allesamt negativ.

Samstag, 13.10 Uhr: Merkel warnt vor Leichtsinn
„Die von dem Virus ausgehende Gefahr ist weiterhin ernst“, sagte Merkel am Samstag in ihrer wöchentlichen Videobotschaft. Merkel wiederholte explizit ihren Appell vom Anfang der Krise Mitte März: „Nehmen Sie es ernst, denn es ist ernst.“ Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 8.05 Uhr: So war das Corona-Schulhalbjahr

Die vergangenen Monate waren alles andere als normal, auch in den Schulen. Wir haben Lehrer, Schüler und Eltern gefragt, wie sie die vergangenen Wochen empfunden haben. Mehr dazu gibt es hier [€].

Samstag, 7.43 Uhr: Start in den Tag
Münster hebt die Maskenpflicht für Menschen aus dem Kreis Warendorf auf. Mehr dazu lesen Sie hier.

Bund und Länder einigen sich Reise-Regeln

Reisende aus einem Landkreis mit hohem Corona-Infektionsgeschehen dürfen nur dann in einem Hotel untergebracht werden, wenn ihnen ein ärztliches Zeugnis bestätigt, dass sie keine Infektion haben. Das geht aus einem Beschluss des Chefs des Bundeskanzleramtes und der Leiter der Staats- und Senatskanzleien der Länder von Freitag hervor: Weitere Infos gibt es hier.

Zudem gelten weiterhin EU-Einreisebeschränkungen. Aus welchen Ländern aktuell Menschen zu uns dürfen, erfahren Sie hier.

Freitag, 18.32 Uhr: Bei Fußballspiel angesteckt
Nach einem Jugend-Fußballspiel in Stadtlohn wurde ein Zuschauer positiv auf das Coronavirus getestet. Mehr Infos dazu gibt es hier [€].

Freitag, 16.51 Uhr: Zusammenarbeit zwischen Kreis Borken und Niederlanden
Es soll einen direkten Ausstausch über die Coronavirus-Tests von Mitarbeitern in niederländischen Schlachtbetrieben geben, die im Kreis Borken leben. Dies hat die Kreisverwaltung nun bekannt gegeben. Die Zusammenarbeit mit den niederländischen Behörden solle sehr eng werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 15.53 Uhr: Hilfe für Kreis Warendorf

Im Rahmen der regierungsbezirkweiten Unterstützung des Kreises Warendorf bei der Eindämmung des Coronavirus übernimmt ab sofort das Telefon-Hotline-Team des Kreises Borken auch Aufgaben für das dortige Gesundheitsamt. Das hat jetzt Landrat Dr. Kai Zwicker veranlasst. Die Warendorfer Telefonnummer ist so geschaltet, dass ein Teil der Anrufe nunmehr im Borkener Kreishaus ankommt. Dort ist die Hotline heute bis 22 Uhr, am Samstag und Sonntag von 8 bis 22 Uhr besetzt. Diese Unterstützung wird in der kommenden Woche fortgesetzt. Ingesamt knapp 20 Mitarbeiter der Borkener Kreisverwaltung übernehmen im Schichtbetrieb diese Aufgabe.

Freitag, 15.10 Uhr: Coronavirus und Sucht
Wie geht es in der Corona-Zeit eigentlich suchtkranken Menschen? In einem Interview erklärt Frank Schulte-Derne von der Koordinierungsstelle Sucht, was er aktuell in seinem Job lernt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 14.34 Uhr: Blick in den Kreis Warendorf
Verwirrung um Tönnies-Mitarbeiter

(Aus dem Kreis Warendorf berichtet Henning Tillmann)

Rund 20 unter Quarantäne stehende Tönnies-Mitarbeiter sollten aus einer Unterkunft in Beckum verschwunden sein, hieß es zunächst. Die Polizei hatte später aber in eben dieser Unterkunft doch 22 Bewohner angetroffen. Ob es dieselben sind und ob in den anderen 38 Unterkünften, in denen externe Tönnies-Arbeiter leben sollen, alle Bewohner zugegen sind, lässt die Stadt zur Stunde untersuchen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 11.30 Uhr: Aktuelle Zahlen
Für den Kreis Borken hat sich bei den Zahlen zum Coronavirus weiterhin nichts geändert. Aktuell sind sieben Menschen positiv auf das Virus getestet und erkrankt. In den obigen Grafiken gibt es weitere Infos.

Haftbarkeit von Tönnies wird geprüft

Die Menschen in Deutschland blicken auf das Corona-Infektionsgeschehen in NRW. In den vom Ausbruch betroffenen Kreisen ist das Alltagsleben wieder deutlich eingeschränkt. Es steht die Frage im Raum, wer dafür zahlen soll. Ist Tönnies haftbar? Mehr Infos gibt es hier.

Freitag, 26. Juni, 8 Uhr: ADAC rechnet mit Staus

Die Ferien stehen vor der Tür – und an den deutschen Stränden wird es voll. Urlaub im eigenen Land ist in Corona-Zeiten angesagt. Der ADAC rechnet an diesem Wochenende mit Staus. Hier geht es zum Bericht.

Donnerstag, 17.20 Uhr: Unterstützung für den Kreis Warendorf
Landrat Dr. Kai Zwicker wird Mitarbeiter der Kreisbehörde nach Warendorf schicken. Der Kreis ist von dem Corona-Ausbruch bei der Firma Tönnies stark betroffen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 14.35 Uhr: Zehn Milliarden Euro vom Land NRW

Der Landtag hat heute in Düsseldorf einen zweiten Nachtragshaushalt zur Bewältigung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie verabschiedet. NRW stellt damit weitere Kreditbürgschaften in Höhe von insgesamt zehn Milliarden Euro für die öffentliche und soziale Infrastruktur bereit. Auch die Versorgung der Kommunen mit Liquidität soll gesichert werden. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Donnerstag, 12.30 Uhr: Ergebnisse von Massentestungen werden am Sonntag erwartet

NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann hat am Morgen bekanntgegeben, dass von 2000 aktuell geführten Corona-Tests im Kreis Gütersloh nur einer positiv ausgefallen sei. Ein Sprecher des Gesundheitsministeriums bestätigte auf Nachfrage, dass es sich bei den 2000 Getesteten um Menschen aus der Allgemeinbevölkerung handele. Laumann hatte im Ausschuss mit Blick auf die zurzeit laufenden freiwilligen Massentestungen gesagt, dass man danach wohl beurteilen könne, ob die Corona-Infektionen bei Tönnies-Mitarbeitern auf andere Bereiche der Gesellschaft übergesprungen seien. Mit Ergebnissen rechne er am Sonntag.

Donnerstag, 11.51 Uhr: Hilfe für Selbstständige

Damit krisengeplagte Selbstständige nicht - wie vom Bund vorgesehen - Grundsicherung beantragen müssen, stellt das Land NRW rund 300 Millionen Euro bereit. Betroffene sollen 1000 Euro pro Monat für Lebenshaltungskosten zugeschossen bekommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 9.50 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1114. Davon sind 1069 Personen inzwischen gesundet. Nach wie vor sind sieben Personen infiziert.

Donnerstag, 25. Juni, 7.58 Uhr: Positive Tests bei Dönerfleischproduzent

Bei einer Dönerfleischproduktion in Moers bei Duisburg sind 17 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die Infizierten seien in Quarantäne, das gelte vorsorglich auch für 43 weitere Personen. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Mittwoch, 17.05 Uhr: SPD: Land soll Stornokosten tragen und sich bei Tönnies zurückholen

Die nordrhein-westfälische Landesregierung sollte aus Sicht der SPD die Urlaubs-Stornokosten für betroffene Menschen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf übernehmen und sich später bei der Firma Tönnies zurückholen. Das sagte SPD-Fraktionschef Thomas Kutschaty heute gegenüber der Deutschen Presse-Agentur.

Bayern, Schleswig-Holstein und Niedersachsen hatten Einreisebeschränkungen erlassen. „Die Zögerlichkeit und Konzeptlosigkeit der Landesregierung hat dazu geführt, dass das halbe Münsterland jetzt Urlaub auf Balkonien machen muss“, sagte Kutschaty. Die Menschen in den betroffenen Kreisen würden „in Mitleidenschaft gezogen für Zustände, für die sie nichts können“. Kutschaty ergänzte: „Ich erwarte, dass die Landesregierung endlich ihren Schlingerkurs verlässt und sich für die Anliegen der Betroffenen einsetzt. Sie dürfen nicht alleine gelassen werden.“

Zudem wird bekannt, dass Kinder und Schüler aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf in Münster und im Kreis Soest nicht mehr in die Schulen und Kitas dürfen. Während sich die Landräte in den Kreisen Warendorf und Gütersloh gegen eine „Stigmatisierung“ ihrer Bürger wenden, legt die Stadt Münster bei den Corona-Sicherheitsmaßnahmen nach: Einen Tag nach der Verschärfung der Maskenpflicht für die Einwohner der vom neuerlichen Corona-Ausbruch betroffenen Kreise, dürfen Kinder aus den betroffenen Regionen die Schulen und Kitas in Münster nicht weiter besuchen.

Eine entsprechende Allgemeinverfügung der Stadt Münster tritt am Donnerstag in Kraft. Die Schulen seien darüber am Mittwochmittag informiert worden, hieß es von Seiten der Stadt. Die Regelung gelte zunächst bis zum 30. Juni. Einzige Ausnahme vom Betretungsverbot der Schulen: die Zeugnisübergabe.

Mittwoch, 13.25 Uhr: Tests in Schlachtereien negativ
Der Kreis Borken hat nun auch für die letzten drei Schlachtereien Ergebnisse vorgelegt. Alle Mitarbeiter wurden in den vergangenen Tagen auf das Coronavirus getestet. Alle Befunde sind negativ. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 12 Uhr: Laschet kündigt milliardenschweres Konjunkturprogramm für NRW an

Mit einem milliardenschweren Konjunkturprogramm sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise in Nordrhein-Westfalen abgefedert und Investitionen angeschoben werden. Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) sagte am Mittwoch im Landtag, das Land nehme dafür 3,6 Milliarden Euro in die Hand und stelle zusätzlich 1,7 Milliarden Euro an Landesmitteln zur Kofinanzierung wichtiger Maßnahmen des Bundes bereit.

Unter anderem bekommen die Krankenhäuser und die Universitätskliniken je eine Milliarde Euro, um den jahrelangen Investitionsstau zu beseitigen. Für Schüler soll digitale Erstausstattung bereitgestellt werden. Kunst und Kultur würden mit 185 Millionen Euro gestärkt. Noch vor der Sommerpause werde es einen Kulturgipfel geben.

Mittwoch, 11.38 Uhr: Niedersachsen: Beherbergungsverbot für Touristen aus „Bereich Gütersloh“

Niedersachsen erlässt nach dem massenhaften Corona-Ausbruch im Bereich Gütersloh ein Beherbergungsverbot für Touristen aus der Region. „Das Land wird die bereits in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern geltende Regelung im Tourismusbereich anwenden auf Menschen aus dem Bereich Gütersloh“, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Mittwoch in Hannover. Eine entsprechende Regelung werde gerade erarbeitet.

Noch nicht entschieden ist, ob sie generell für Regionen in Deutschland mit einer erhöhten Zahl von Corona-Neufinfektionen gelten soll. Außerdem wurden Lehrkräfte aus dem Raum Gütersloh und Warendorf, die an niedersächsischen Schulen unterrichten, aufgefordert, zunächst zu Hause zu bleiben. „Es geht uns nicht um Diskriminierung oder Ausgrenzung von Menschen aus Nordrhein-Westfalen“, betonte die Regierungssprecherin. Es gehe nicht darum, Menschen aus Nordrhein-Westfalen abzuweisen. „Wir versuchen angemessen zu reagieren auf die sich da abzeichnende Gefährdung.“ Es gehe darum, möglichst punktuell zu reagieren und den Wirtschaftsbetrieb in Niedersachsen zu schützen.

Nach dem massiven Corona-Ausbruch rund um die Fleischfabrik Tönnies im angrenzenden Westfalen hatten Kreis und Stadt Osnabrück bereits angeordnet, dass dort ab Mittwoch für Menschen aus Gütersloh und Warendorf deckungsgleich alle Vorschriften gelten, die Nordrhein-Westfalen für diese Regionen festgesetzt hat. Darüber hinaus müssen alle Schüler, die Schulen im Gebiet Osnabrück besuchen, sowie alle Kinder, die dort in Kindergärten, Kitas oder von Tagesmüttern betreut werden, vom Mittwoch bis 30. Juni zu Hause bleiben.

Mittwoch, 11 Uhr: Raesfeld hat neuen Corona-Patienten
Seit dem 28. Mai war in Raesfeld niemand positiv auf das Coronavirus getestet worden. Nun gibt es in der Kommune wieder einen positiven Fall. Alle Zahlen zum Coronavirus sehen Sie in den obigen Grafiken.

Mittwoch, 9.30 Uhr: Appell von NRW-Ministerpräsident Laschet
Nach dem Lockdown in den Kreisen Warendorf und Gütersloh bittet NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) um einen fairen Umgang mit den Bürgerinnen und Bürgern der betroffenen Kreise. Hier gibt es weitere Infos dazu.

Mittwoch, 8.15 Uhr: Start in den Tag

Neue Erkenntnisse für Zusammenleben von Mensch und Tier?

Im März standen wegen der Corona-Pandemie Teile der Menschenwelt für ein paar Wochen still - und auch die Bewegungsmuster etwa von Rehen, Störchen und Enten haben sich anscheinend geändert. Dies wollen nun Biologen des Konstanzer Max-Planck-Institut genauer untersuchen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Münster erweitert Maskenpflicht
Wer aus den Kreisen Warendorf und Gütersloh Münster besucht oder dort arbeitet, ist ab sofort verpflichtet einen Maske im gesamten Stadtgebiet zu tragen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 16.35 Uhr: Bahia in Bocholt öffnet
Nachdem bereits einige Freibäder in unserer Region wieder geöffnet haben oder öffnen werden, gibt es nun auch eine Regelung für das Bahia in Bocholt. Hier gibt es dazu Infos. [€]

Dienstag, 16 Uhr: Live-Stream mit Gesundheitsminister Laumann

Für den Kreis Warendorf gelten nun auch die gleichen Lockdown-Regeln wie im Kreis Gütersloh. Ursprünglich sollten nur bestimmte Orte genannt werden. Nun ist es doch der ganze Kreis betroffen. Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies verhängen die Behörden einen Lockdown auch für den Nachbarkreis Warendorf. Genau wie im Kreis Gütersloh gebe es Kontaktbeschränkungen, Sport in geschlossenen Räumen und zahlreiche Kulturveranstaltungen würden verboten, sagte NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) am Dienstag. Ab Donnerstag würden zudem Schulen und Kitas im Kreisgebiet geschlossen.

Dienstag, 14.26 Uhr: Wer muss in Quarantäne?
Aktuell interessiert euch vor allem das Thema, wer aus welchen Regionen bei Einreise in Quarantäne muss. Seit Montag (22. Juni) müssen in NRW nur noch Einreisende aus Corona-Risikogebieten für zwei Wochen in Quarantäne. Das geht aus einer neuen Verordnung des Gesundheitsministeriums hervor. Diesen Artikel findet ihr hier.

Dienstag, 13.50 Uhr: Bayern erlässt Beherbergungsverbot für Menschen aus den Kreisen Gütersloh und Warendorf

Angesichts des massiven Corona-Ausbruchs im Kreis Gütersloh untersagt Bayern die Beherbergung von Menschen, die von dort und aus anderen schwer betroffenen Landkreisen in das südliche Bundesland einreisen. Beherbergungsbetriebe in Bayern dürfen künftig keine Gäste mehr aufnehmen, die aus einem Landkreis einreisen, in dem die Zahl der Neuinfektionen in den zurückliegenden sieben Tagen bei mehr als 50 pro 100 000 Einwohner liegt. Das teilte Staatskanzleichef Florian Herrmann (CSU) nach einer Kabinettssitzung am Dienstag in München mit. „Das ist eine Schutzmaßnahme, die wir für wirklich notwendig halten“, sagte er. Damit fällt auch der Kreis Warendorf derzeit unter diese Regelung. Eine Ausnahme soll es für Menschen geben, die einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen können.

Dienstag, 13.07 Uhr: Live-Stream mit Schulministerin Gebauer

Dienstag, 12.20 Uhr: Aktuelle Zahlen für den Kreis Borken

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken hat sich gegenüber gestern nicht verändert. Sie liegt weiterhin bei 1113. Davon sind 1068 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet also sieben Personen infiziert.

Dienstag, 10.53 Uhr: Lockdown für den Kreis Gütersloh / Auswirkungen auf den Kreis Warendorf
Nun ist er da. Viele hatten gehofft, dass der Lockdown für Gütersloh nicht kommt. Doch Armin Laschet hat nun in einer laufenden Pressekonferenz, siehe unten, mitgeteilt, dass der Kreis Gütersloh bis zum 30. Juni einen Lockdown erlebt. Er kündigte an, dass in der Ruhephase die Tests ausgeweitet werden und dass die Polizeipräsenz verstärkt werden. Jeder Bürger kann sich freiwillig kostenlos ab heute testen lassen. Für den Kreis Warendorf wird es für einige Kommunen Vorgaben geben. Dies betrifft Oelde, Beckum und Wadersloh. Diese Maßnahmen sollen heute Nachmittag vorgestellt werden.

Dienstag, 10.45 Uhr: Wie geht es nach den Sommerferien weiter?

Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) will heute Mittag (13 Uhr) darüber informieren, wie der Schulbetrieb in Nordrhein-Westfalen nach den Sommerferien ablaufen soll. Trotz der Corona-Pandemie sind zahlreiche Lockerungen absehbar. Der „Aachener Zeitung“ hatte Gebauer im Vorfeld gesagt, dass auch in der Oberstufe mit dem dort üblichen Kurssystem nach den Ferien wieder regulärer Unterricht ohne Abstandsregeln möglich sein solle - vorausgesetzt, die Corona-Pandemie nehme keinen unerwarteten Verlauf. „Anstelle der Abstandsregel tritt eine strenge Dokumentation, wer, wann wo mit wem in einer Lerngruppe gesessen hat, um bei einem Corona-Fall die Infektionsquelle nachverfolgen und gezielte Maßnahmen ergreifen zu können“, sagte Gebauer der Zeitung.

Dienstag, 10.35 Uhr: Ministerpräsident Laschet zur allgemeinen Corona-Lage
In wenigen Minuten wird Ministerpräsdient Armin Laschet einen Überblick zur aktuellen Corona-Lage in NRW und vor allem im Bereich des Kreises Gütersloh geben. Hier gibt es den Live-Stream.

Dienstag, 8.15 Uhr Start in den Tag
Wir starten heute mal mit einer besonderen Frage in den Tag: Gibt es eine Lockdown Nostalgie? Fandet ihr es gut, als so wenig los war?

„Wir haben uns alle besonnen und konnten schauen, was uns im Leben wirklich wichtig ist. Und das ist auch kein Kitsch im Angesicht der gesellschaftlichen Herausforderungen, die uns gegenüber stehen.“

Schauspieler Mark Waschke

Einige Mitmenschen verspüren verstärkt wieder eine innere Unruhe und denken bisschen wehmütig an Zeiten, als in der Corona-Krise fast alles stillstand. Manch einer sehnt sich angesichts des wieder anschwellenden Alltagslebens zurück in die Zeit der großen Corona-Beschränkungen. Mehr zu dem Thema lesen Sie hier.

Montag, 19.20 Uhr: Einschränkungen für den Kreis Gütersloh

Laumann kündigt „weitere Maßnahmen“ im Kreis Gütersloh an

Nach dem Corona-Ausbruch bei Tönnies stehen offenbar weitere Einschränkungen des öffentlichen Lebens im betroffenen Kreis Gütersloh bevor. Da der Grenzwert von 50 Corona-Neuinfektionen innerhalb von einer Woche pro 100.000 Einwohner deutlich überschritten wurde, werde die Landesregierung noch im Laufe des Tages zur aktuellen Situation beraten, sagte Laumann am Montagnachmittag. „Weitere Maßnahmen“ seien nach jetzigem Erkenntnisstand notwendig, um die Situation im Kreis Gütersloh im Griff zu behalten und die Infektionswelle auf den Kreis der Tönnies-Mitarbeiter zu begrenzen. Man befinde sich in einem „dynamischen Prozess“ und müsse die Entwicklung weiterhin „sehr, sehr wachsam“ verfolgen. Dazu gehöre auch die Umsetzung der Quarantäne-Maßnahmen für die Mitarbeiter der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück und deren Familien.
Zusammen mit der Bundeswehr informiert der Kreis Gütersloh über den aktuellen Stand des Coronaausbruchs bei der Firma Tönnies in einer Pressekonferenz am frühen Montagabend. Sie haben gemeinsam einen Stand über die aktuelle Lage gegeben. Dabei ging es unter anderem um die Kosten, um einen möglichen Lockdown und die Arbeit der zahlreichen Ehrenamtler.

Montag, 17.43 Uhr: Weitere Corona-Tests im Kreis Borken

Wie bereits angekündigt hat der Kreis Borken weitere Mitarbeiter aus fleischverarbeitenden Betrieben auf das Coronavirus getestet. Heute waren Betriebe in Ahaus und Legden an der Reihe. Die Ergebnisse sollen in den kommenden Tagen vorliegen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 16.20 Uhr: Freie Betten in Krankenhäusern

Wie die Bezirksregierung Münster mitteilt, sind derzeit noch sehr viele Kapazitäten in den Krankenhäusern der Region ungenutzt. Aktuell (Stand: 22.06.2020, 12.55 Uhr) werden demnach 23 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern behandelt, davon elf intensivmedizinisch. Zurzeit seien 250 zusätzliche Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeit im Regierungsbezirk verfügbar.

Laumann im Kreis Warendorf

Landesgesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) besucht heute den Kreis Warendorf, um sich ein Bild von den Auswirkungen des Corona-Geschehens im benachbarten Kreis Gütersloh zu machen. Nach einem Besuch des Krisenstabs will sich Laumann zusammen mit Landrat Olaf Gericke (CDU) am späten Nachmittag bei einer Pressekonferenz äußern. Der Kreis, der Ende Mai noch einstellige Infektionszahlen hatte, steht wegen des Corona-Ausbruchs bei Tönnies im benachbarten Kreis Gütersloh kurz vor der Grenze von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in den letzten sieben Tagen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Muss Tönnies zahlen?
Wie weit kann die Firma Tönnies belangt werden? Dies soll nun geprüft werden, denn die Kosten im Kreis Gütersloh für die Untersuchungen und Behandlungen werden immer größer. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 8.32 Uhr: Keine weiteren Infektionen im Kreis Borken
Nach Angaben des Dashboards des Kreises Borken, gibt es am Montag keinen weiteren nachgewiesenen Coronavirus-Fall. Das heißt, die Zahl der aktuell Infizierten bleibt weiterhin bei sieben Personen.

Montag, 22. Juni, 8.10 Uhr: Guten Morgen
Wir starten unseren Ticker mit einem Blick nach NRW. Im Kreis Gütersloh gebe es aktuell noch keine Entwarnung. Die Testungen bei Tönnies sind seit Sonntag abgeschlossen. Weiter werden folgend Personen in ihren Unterkünften in den Städten und Gemeinden kontrolliert, schreibt der Kreis Gütersloh.
Außerdem müssen fünf Schulen in Dortmund schließen. Drei Berufsschulen, eine Haupt- und eine Grundschule werden geschlossen. Dort hatte es jeweils einzelne Corona-Fälle gegeben. Eine weitere Grundschule ist schon seit Ende letzter Woche geschlossen.

Sonntag, 19.50 Uhr: Infoveranstaltung im Autokino

Ungewöhnliche Maßnahme in ungewöhnlichen Zeiten: Die Stadt Borken informiert im Autokino über Baugrundstücke. Mehr dazu hier.

Sonntag, 15.54 Uhr: Laschet: Kein flächendeckender Lockdown im Kreis Gütersloh

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies sehen die Behörden keinen Grund für einen Lockdown im Kreis Gütersloh, also das massive Runterfahren des öffentlichen Lebens. Es gebe zwar „ein enormes Pandemie-Risiko“, sagte NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Sonntag. Das Infektionsgeschehen sei aber klar bei der Firma Tönnies lokalisierbar, und es gebe keinen „signifikanten Übersprung“ hinein in die Bevölkerung. Deshalb gelte weiterhin der Satz, „dass wir einen flächendeckenden Lockdown im Moment nicht ausschließen können, aber solang‘ wir alles tun, dass es gelingt, dass es nicht überspringt auf die Bevölkerung, können wir andere bessere zielgerichtetere Maßnahmen ergreifen“, sagte Laschet.

Sonntag, 14.35 Uhr: Keine positiven Tests in Schöppingen

Wie die Kreisverwaltung Borken mitteilt, sind die Testergebnisse in zwei fleischverarbeitenden Betrieben alle negativ ausgefallen. „Alle 332 dort genommenen Proben sind ebenfalls negativ“, erklärte Landrat Dr. Kai Zwicker. Am Montag folgt nun die Testung der Belegschaften von zwei Betrieben in Ahaus-Alstätte und einem Betrieb in Legden. Anlass für die Großaktionäre des Kreises Borken sei das Infektionsgeschehen bei der Firma Tönnes im Kreis Gütersloh.“Wir haben damit immer rasch Klarheit und können erforderlichenfalls sofort Gegenmaßnahmen einleiten, um Infektionsketten zu vermeiden“, erläuterte Zwicker das Vorgehen der Kreisverwaltung. Die Testes wurden von Einsatzteams des DRKs vorgenommen.

Sonntag, 12.36 Uhr: Fünf Tönnies-Beschäftigte werden intensivmedizinisch behandelt

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischverarbeiter Tönnies werden im Kreis Gütersloh derzeit insgesamt 19 Menschen wegen einer Covid-19-Erkrankung behandelt. Es handele sich „fast ausschließlich“ um Mitarbeiter von Tönnies, sagte die stellvertretende Pressesprecherin des Kreises Gütersloh, Beate Behlert, am Sonntag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Sechs von ihnen würden intensivmedizinisch behandelt, darunter seien fünf bei Tönnies beschäftigt. Zwei der sechs Patienten würden beatmet.

Am Samstagnachmittag hatte die Zahl der positiv getesteten Tönnies-Mitarbeiter in der Fleischfabrik in Rheda-Wiedenbrück bei 1029 gelegen. Die Behörden haben alle rund 6500 Mitarbeiter unter Quarantäne gestellt.

Sonntag, 8.48 Uhr: Neue Infiziertenzahlen für Deutschland

Die lokalen Behörden haben dem Robert Koch-Institut 687 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 189.822 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI meldet. Bislang starben dem RKI zufolge 8882 nachweislich mit dem Virus Infizierte.

174.900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, lag nach RKI-Schätzungen bei 1,79. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel mehr als einen weiteren Menschen ansteckt.

Samstag, 19.10 Uhr: Tests in Bocholt negativ

Alle 161 Mitarbeiter von zwei fleischverarbeitenden Betrieben in Bocholt sind negativ getestet worden. Das teilte der Kreis Borken vor wenigen Minuten mit.

Im Nachgang des Bekanntwerdens der Infektions-Häufung bei der Firma Tönnies hatte Landrat Kai Zwicker auch bei fleischverarbeitenden Betrieben im Kreis Borken Tests veranlasst. Neben den beiden Bocholter Betrieben wurde am Freitag auch in zwei Schöppinger Betrieben getestet - diese Ergebnisse stehen laut Kreisverwaltung noch aus. Am Montag solle in zwei Betrieben in Ahaus-Alstätte und in einem Betrieb in Legden getestet werden.

Samstag, 14.27 Uhr: Bislang 1029 Tönnies-Mitarbeiter positiv auf Corona getestet

Nach dem Corona-Ausbruch beim Fleischproduzenten Tönnies sind mittlerweile 1029 Mitarbeiter positiv getestet worden. Dies teilte der Landrat des Kreises Gütersloh, Sven-Georg Adenauer, laut dpa in Gütersloh mit. Insgesamt 3127 Befunde lägen vor.

Samstag, 14.13 Uhr: 65 Neu-Infizierte im Regierungsbezirk Münster

Die Infiziertenzahlen im Regierungsbezirk Münster sind im Vergleich zum Vortag um 65 Infizierte gestiegen. Das teilte die Bezirksregierung soeben mit. Insgesamt seien 277 Menschen infiziert. Besonders deutlich war der Ansteig im Kreis Warendorf. Dort sind jetzt 140 Personen infiziert. Am Vortag waren es noch 92.

Samstag, 11.48 Uhr: Gleichbleibende Infiziertenzahlen

Die Borkener Kreisverwaltung hat die Infiziertenzahlen aktualisiert. Mit dem Stand MItternacht gab es keine Veränderung der Zahlen im Vergleich zum Vortag. Neun Menschen sind im Kreisgebiet aktuell infiziert. 1066 Menschen sind mittlerweile genesen. 38 Menschen verstarben im Kreisgebiet an dem Coronavirus.

Samstag, 8.39 Uhr: Reproduktionszahl bei 1,06

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) ist die Reproduktionszahl (Datenstand 19. Juni) erneut über den kritischen Wert gesprungen und liegt jetzt bei 1,06 (gestern: 0,86). Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwas mehr als einen weiteren Menschen ansteckt. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Der sogenannte Sieben-Tage-R-Wert (Datenstand 19. Juni) ist laut RKI ebenfalls gestiegen und liegt bei 1,17 (gestern: 1,0). Dieser Wert bezieht sich auf einen längeren Zeitraum und unterliegt daher weniger tagesaktuellen Schwankungen. Er zeigt das Infektionsgeschehen von vor 8 bis 16 Tagen.

Freitag, 17.23 Uhr: Blick in den Kreis Coesfeld
Landrat erläutert Maßnahmen zum Bevölkerungsschutz im Kreis Coesfeld

Mit Sorge verfolgt Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld, das derzeitige Infektionsgeschehen im Unternehmen Tönnies im Kreis Gütersloh. Die aktuelle Entwicklung mache deutlich, wie sensibel gerade in den Bereichen der Schlachtindustrie das Ansteckungsrisiko ist, sagt er. In einem Video-Statement erklärt Schulze Pellengahr Maßnahmen, die im Kreis Coesfeld mittlerweile ergriffen wurden, um ein Ausbruchsgeschehen beim im Coesfeld ansässigen Unternehmen Westfleisch frühzeitig erkennen zu können und so den Bevölkerungsschutz gewährleisten zu können:

Corona-Infizierte bei Tönnies: Fünf Anzeigen eingegangen

Nach dem Corona-Ausbruch in Deutschlands größtem Schlachtbetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück sind bei der Staatsanwaltschaft Bielefeld fünf Strafanzeigen eingegangen. Darunter sei auch eine Anzeige der Bielefelder Bundestagsabgeordneten Britta Haßelmann (Grüne), sagte Oberstaatsanwalt Martin Temmen am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Zuvor hatten mehrere Medien über die Anzeigen berichtet. Ermittelt werde jetzt gegen Unbekannt wegen des Anfangsverdachts auf fahrlässige Körperverletzung und Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz.

Freitag, 17 Uhr: Erste Tests in Schlachtereien
Wie am Freitag angekündigt hat der Kreis Borken am Freitag die ersten Corona-Tests in fleischverarbeitenden Betrieben durchgeführt. 18 Helfer vom DRK-Kreisverband haben am Freitag in zwei Bocholter und zwei Schöppinger Betrieben bei insgesamt 493 Personen Proben für den Coronavirus-Test genommen. Am Montag folgen die Testungen in zwei Betrieben in Ahaus-Alstätte und einem Betrieb in Legden. Anlass für die Großaktion ist das Infektionsgeschehen bei der Firma Tönnies im Kreis Gütersloh. Dort sind so viele Mitarbeiter an dem Virus erkrankt, dass die Schulen und Kindergärten wieder geschlossen wurden. Die Proben werden nun in einem Labor in Münster analysiert. Anfang der kommenden Woche ist mit den Ergebnissen zu rechnen.

Freitag, 15 Uhr: Keine Beiträge für Eltern
Durch die Corona-Pandemie konnten Betreuungsangebote wie OGS und Ümi nicht in Anspruch genommen werden. Der Raesfelder Rat hat daher beschlossen die Beiträge nicht einzuziehen. Für die kommenden Monate sollen sie sinken. Mehr dazu lesen Sie hier. [€]

Freitag, 13.27 Uhr: Auswirkungen von Tönnies
Drei Schulklassen in Hamm in Quarantäne

Nach Hunderten von Corona-Fällen im Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück werden Auswirkungen auch in angrenzenden Regionen deutlich. In der kreisfreien Stadt Hamm wurden drei Schulklassen in Quarantäne geschickt, weil unter den Schülern drei positiv auf Corona getestete Kinder von Tönnies-Mitarbeitern seien. Das teilte Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann am Freitag in Hamm mit. Betroffen von der Quarantäne sind laut Mitteilung eine Grund-, eine Real- und eine Hauptschule. Wieviele Tönnies-Mitarbeiter mit ihren Familien genau in Hamm wohnen, sei offen - die Stadt vermutet 50 bis 100. Bereits am Mittwoch hatte die Stadt Oelde im Kreis Warendorf Schulen und Kitas vorsorglich geschlossen.

Osnabrück ordnet Quarantäne für Tönnies-Beschäftigte an

Als Reaktion auf den Corona-Massenausbruch bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ordnet Osnabrück für alle in der Stadt wohnenden Beschäftigten des Unternehmens für 14 Tage Quarantäne an. Wie die Stadt am Freitag mitteilte, sei nicht auszuschließen, dass die bei Tönnies Infizierten weitere Beschäftigte angesteckt haben. Die Quarantäne gelte sowohl für direkt bei Tönnies Beschäftigte als auch für Mitarbeiter von Subunternehmen. Rheda-Wiedenbrück ist mit dem Auto rund 70 Kilometer vom niedersächsischen Osnabrück entfernt.

Wirbel um Kantinen-Video

Nach Hunderten von Corona-Fällen im Schlachtereibetrieb Tönnies in Rheda-Wiedenbrück ist ein Video aus der Kantine mit mutmaßlichen Verstößen gegen Corona-Präventionsregeln aufgetaucht. „Das im Netz kursierende Video ist uns im Unternehmen seit dem 28. März 2020 bekannt“, sagte ein Tönnies-Sprecher am Freitag. Am Donnerstagabend hatte das Unternehmen dem SWR zunächst bestätigt, dass das Video aus dem April stamme. Mehr dazu lesen hier.Hier geht es zu einem Beitrag vom SWR.

Freitag, 11.35 Uhr: Aktuelle Zahlen
Der Kreis Borken hat die aktuellen Zahlen zur Corona-Pandemie veröffentlicht. In zehn Kommunen gibt es aktuell keine Patienten. Insgesamt sind neun Menschen aktuell noch erkrankt. Die aktuelle Entwicklung sehen Sie oben im Dashboard.

Freitag, 9.35 Uhr: Keine Kirmes in Bocholt
Durch das weitere Verbot von Großveranstaltung kann auch die Bocholter Kirmes nicht stattfinden. Aktuell wartet der Bocholter Wirtschaftsförderer noch auf eine ausführliche Erläuterung vom Land NRW. Dann wird er sie wohl offiziell absagen. Mehr dazu lesen Sie hier. [€]

Freitag, 19. Juni, 7.45 Uhr: Start in den Tag
Die Corona-Pandemie kostet den Kreis Borken Geld. Genau: 2,7 Millionen Euro bisher. Diese Zahl wurde am Donnerstagabend im Kreisausschuss genannt. Mehr dazu lesen Sie hier. [€]

Großveranstaltungen fraglich
Die Ausweitung des Verbots von Großveranstaltungen bis Ende Oktober trifft auch bei uns zahlreiche Angebote. Wir haben einmal bei den Organisatoren nachgefragt und haben einige Veranstaltungen zusammengetragen. Dazu zählen das Drachenbootrennen, das Musikfestival Farbenwald, der Karneval in Weseke. Mehr dazu lesen Sie hier. [€]

Neue Corona-Infektionen
Innerhalb von 24 Stunden haben die Gesundheitsämter in Deutschland dem Robert Koch-Institut (RKI) 580 neue Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 187.764 Menschen in Deutschland nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt, wie das RKI am Donnerstag meldete. Die derzeitigen „Corona-Hotspots“ sind Berlin, Göttingen und der Kreis Gütersloh.

Donnerstag, 18.15 Uhr: Kreis Gütersloh bittet Bundeswehr um Hilfe

Das DRK und die Malteser sind am Ende. Damit die unzähligen Tests bei den Mitarbeitern in den Schlachtbetrieben im Kreis Gütersloh durchgeführt werden können, soll nun die Bundeswehr helfen. Zudem gibt es Kritik an den Äußerungen des von Tönnies, wie sich das Virus angeblich ausgebreitet haben soll. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 17.35 Uhr: Etwas Normalität
Das Klinikum Westmünsterland baut in Bocholt das „Corona-Zelt“ ab. Zwölf Wochen lang diente es Patienten und Besuchern als Anlaufstelle zur Registrierung und Aufnahme. Nun soll der Regelbetrieb weiter aufgenommen werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 16 Uhr: Zahlreiche Testungen im Kreis Borken

Der Kreis Borken testet ab Freitag alle Mitarbeiter von fleischverarbeitenden Betrieben im Kreis. Das DRK wird dabei helfen. Die Tests sind bereits alle angefordert. Am Montag soll dann eine zweite Testphase folgen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 10 Uhr: Beschlüsse zur Corona-Pandemie
Am Mittwoch gab es eine neue Runde zum Thema Corona-Regeln.
Hier gibt es ein paar kurze Infos. Einen ausführlichen Text – auch dazu, was kritisiert wurde – lesen Sie hier.

Bund und Länder halten an den bisherigen Regeln zu Mindestabstand und Hygienemaßnahmen vorerst fest: 1,5 Meter Abstand, verstärkte Hygiene, Masken in bestimmten öffentlichen Bereichen, Kontaktbeschränkungen.

- Bei höherem Infektionsgeschehen können weitergehende Kontaktbeschränkungen erlassen werden.

- Die Länder streben an, spätestens nach den Sommerferien in den schulischen Regelbetrieb zurückzukehren und zeitnah auch zu einem möglichst vollständigen Regelbetrieb der Kinderbetreuungsangebote.

- Großveranstaltungen wie Volks- und Straßenfeste oder Kirmesveranstaltungen bleiben noch bis mindestens Ende Oktober verboten. Dies gelte für solche Veranstaltungen, bei denen eine Kontaktverfolgung und die Einhaltung von Hygieneregeln nicht möglich sei.

- Die Kapazitäten für gezielte Testungen, vor allem in Einrichtungen mit besonders anfälligen Personengruppen, sollen ausgebaut werden.

Donnerstag, 9 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1113. Davon sind 1065 Personen inzwischen gesundet. Aktuell infiziert sind kreisweit zehn Personen. In Reken gibt es eine Neuinfektion. In Rhede ist eine weitere Person genesen.

Donnerstag, 18. Juni, 8 Uhr: Wirtschaftliche Entwicklung im Kreis Borken

Es besteht Hoffnung, dass der Kreis Borken besser durch die Corona-Krise kommt als andere. Warum, das erklärt Norbert Steinig, Standortleiter der Industrie- und Handelskammer. Hier geht‘s zum Bericht.

Mittwoch, 16.26 Uhr: Tönnies stoppt Schlachtbetrieb in Rheda-Wiedenbrück

Wegen des Corona-Ausbruchs ist der Schlachtbetrieb bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück gestoppt. Die Schlachtungen seien bereits am Mittwochmittag eingestellt worden, nun würden weitere Bereiche nach und nach heruntergefahren, teilte das Unternehmen mit. Wie lange der Produktionsbereich geschlossen bleibe, müssten die Behörden nach Lage entscheiden. Hier können Sie die Pressekonferenz vom Nachmittag ansehen.

Mittwoch, 14.23 Uhr: Blick in den Kreis Gütersloh
Der Kreis Gütersloh schließt nach einem erneuten Corona-Ausbruch beim Schlachtereibetrieb Tönnies alle Schulen und Kitas bis zu den Sommerferien. Durch diesen Schritt solle eine Ausbreitung des Virus in der Bevölkerung vermieden werden, sagte eine Sprecherin des Kreises am Mittwoch. Dort fielen von 500 Coronatests 400 positiv aus. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 11.50 Uhr: Weiter keine Großveranstaltungen
Bis Ende Oktober sollen Großveranstaltungen verboten bleiben. Wir haben eine erste kurze Meldung zu dem Thema hier.

Mittwoch, 10.30 Uhr: Aktuelle Zahlen
Aktuell gibt es im ganzen Kreis Borken noch zehn Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet worden sind. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind im Kreis Borken 1111 Menschen mit dem Coronavirus infiziert gewesen. Zum Dashboard des Kreises Borken gelangen Sie hier.

Mittwoch, 9.10 Uhr: Schulöffnung Thema im Landtag

Seit Montag werden 600.000 Grundschüler in Nordrhein-Westfalen wieder in voller Klassenstärke unterrichtet - ohne Abstand und Masken im Unterricht. Eltern- und Lehrerverbände hatten teils heftig dagegen protestiert. Im Münsterland wurden bereits am Wochenende in Ahlen und Nordwalde Lerngruppen in Quarantäne geschickt - nach Infektionen im eingeschränkten Betrieb. In Wuppertal wurde gleich eine ganze Grundschule geschlossen, nachdem bei einem Schüler eine Corona-Infektion festgestellt wurde. Im Schulausschuss des Landtags gibt es dazu heute um 10 Uhr eine „Aktuelle Viertelstunde“.

Schulministerin Yvonne Gebauer hatte die Öffnung in den zwei Wochen vor den Sommerferien als „wichtigen Schritt hin zu einem verantwortungsvollen Regelbetrieb“ verteidigt und betont, es sei kein „Experiment“. Johannes Neumayer, Direktor an der betroffenen Wichernschule in Nordwalde hatte hingegen geäußert: „Wir fühlen uns wie ein Versuchskaninchen.“

Mittwoch, 17. Juni, 8.15 Uhr: Start in den Tag
Werbung für Corona-App
Auch Landrat Dr. Kai Zwicker wirbt für die Nutzung der Corona-Warn-App. Hier ist sein Video dazu.

Dienstag, 18.13 Uhr: Eltern klagen gegen Rückkehr zum Regelbetrieb

Nach fast zehn Wochen Corona-Einschränkungen sind die rund 600 000 nordrhein-westfälischen Grundschulkinder am Montag wieder in den Regelbetrieb gestartet. Damit sind nicht alle Eltern einverstanden. Drei Familien haben am Oberverwaltungsgericht in Münster Klage eingereicht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Meldepflicht für Haustiere

Das Coronavirus macht vor allem Menschen krank - es kann aber auch Haustiere infizieren. Um der Wissenschaft zu helfen, müssen Tierärzte solche Fälle bald den Behörden melden. Was bedeutet das für Besitzer von Hunden, Katzen und anderen Tieren? Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 17 Uhr: Krisenstab bleibt in Bereitschaft
Der Corona-Krisenstab des Kreises Borken wird nicht aufgelöst. Seine Arbeit ruht. Das bestätigte am Dienstag Landrat Dr. Kai Zwicker auf Anfrage. Diese Entscheidung mache Sinn: „So können wir, falls erforderlich, jederzeit wieder schnell aktiv werden. Zurzeit besteht keine Notwendigkeit, dass wir zusammenkommen müssten“, sagte Zwicker. Von Montag bis Dienstag infizierte sich im Kreis eine Person neu. Die aktuelle Zahl Corona-Infizierter stieg auf 17, wie der Kreis berichtete. Im Regierungsbezirk Münster sank die Zahl der Infizierten um 20 auf 174. Von 22 Covid-19-Patienten in Krankenhäusern des Münsterlandes würden zehn intensivmedizinisch behandelt, berichtete die Bezirksregierung.

Dienstag, 14.40 Uhr: Aktuelle Zahlen
Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1.111. Davon sind 1.056 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 17 Personen infiziert. Hier geht es zum Dashboard des Kreises Borken.

Dienstag, 12.35 Uhr: Corona-Warn-App
So funktioniert die App:

Erklärvideo: Die neue Corona-Warn-App

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Dienstag, 12.19 Uhr: Psychoprofil der Hamster-Käufer

Was sind das für Menschen, die paketeweise Klopapier einkaufen? Psychologen der Universität Münster sind in Kooperation mit zwei anderen Hochschulen dieser Frage auf den Grund gegangen und haben zwei Typen gefunden. „Dennoch sind wir noch immer weit davon entfernt, dieses Phänomen umfassend zu verstehen“, betont Koautor Dr. Richard Rau aus Münster. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 16. Juni, 8.20 Uhr: Start in den Tag
Ab heute kann die Corona-Warn-App runtergeladen werden. Die Nutzung der App erfolgt auf freiwilliger Basis. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Arbeitsmarkt
Der LWL weist darauf hin, dass zahlreiche schwerbehinderte Menschen in der Corona-Krise ihre Arbeit verloren haben. Die Zahl stieg um knapp 11 Prozent. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 18.30 Uhr: Was kann die Corona-App?
Ab Dienstag ist die Corona-App nutzbar. Hier gibt es einen Überblick, was die App alles kann.

Montag, 18.05 Uhr: Verbraucherzentrale bietet wieder persönliche Beratung an
Die Verbraucherzentrale bietet wieder persönliche Beratungen im Rathaus an. Seit Mitte März habe der „Lockdown“ auch für die Beratung gegolten, heißt es. Das Team freue sich – nach Terminvereinbarung – auch im südlichen Kreis Borken wieder helfen zu können. „Wie andere Lebensbereiche werden wir schrittweise zu ‚neuer Normalität‘ im Beratungsalltag zurückkehren“, erklärt Beratungsstellenleiterin Elke Liening.

Die Terminvergabe soll sicherstellen, dass Kontakte zwischen Ratsuchenden vermieden werden. „Bei der Terminvergabe werden wir zunächst vor allem die Zielgruppen berücksichtigen, die während der Kontaktverbote mit den telefonischen und Onlineangeboten nicht gut zurechtgekommen sind“, so Liening. Zudem werden zuerst Anliegen bearbeitet, die komplex oder eilbedürftig sind und Fristen unterliegen. Fragen, bei denen es um existenzielle Probleme geht, genießen Priorität.

Termine unter Tel. 02562/ 60869601 oder 01590/ 4566724 (Mittwochnachmittag und Freitagvormittag) und per E-mail gronau@verbraucherzentrale.nrw.

Montag, 14 Uhr: Kreisweit 16 Infizierte

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1110. Davon sind 1056 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 16 Personen infiziert.

Montag, 12 Uhr: Ein Lexikon zum Leben in der Corona-Krise

In den vergangenen 100 Tagen sind neue Begriffe wie „Covidioten“, „Öffnungsdiskussionsorgien“ und „Superspreader“ aufgetaucht. Es ist Zeit für ein zusammenfassendes ABC nach drei Monaten Corona-Krise. Hier geht es zum ABC.

Montag, 8.10 Uhr: Reisewarnung für 27 europäische Länder aufgehoben

Die Reisewarnung für 27 europäische Länder wurde aufgehoben. Seit Mitternacht warnt das Auswärtige Amt auf seiner Internetseite nicht mehr vor Reisen in 27 europäische Länder. Aber: Es wird aber ein Urlaub mit Risiken. Mehr dazu hier.

Montag, 15. Juni, 8 Uhr: Corona-Lockerungen für die Gastronomie

Ab heute gibt es neue Lockerungen für die Gastronomie. Unter anderem darf wieder gekegelt werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag 15.15 Uhr: Stimmungsbild aus Heidener Biergärten
Gemütlich mit Freunden im Biergarten eine kleine Pause während der Fahrradtour verbringen oder einfach mit dem Stammtisch bei kühlen Getränken die Atmosphäre genießen…All das ging während des Lockdowns nicht. Schade für die Gäste. Für die Gastwirte eine Katastrophe. Die BZ hat mit zwei Heidener Gastronomen und Gästen gesprochen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 8.10 Uhr: Veröffentlichung der Corona-Warn-App steht bevor
Die Entwickler der offiziellen deutschen Corona-Warn-App sind nach ausführlichen Tests zuversichtlich, dass die geplante Entfernungsmessung per Bluetooth-Funk auch im Alltag funktionieren wird. Die Veröffentlichung der App wird in den nächsten Tagen erwartet. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 18.10 Uhr: Hilfspaket „VeRa hilft“ für Vereine in Velen
Rund 35.000 Euro sollen an die Vereine in Velen und Ramsdorf vergeben werden. Die Anträge dafür können schon jetzt gestellt werden. Mehr dazu finden Sie hier.

Samstag, 11.30 Uhr: Aktuelle Zahlen
Derzeit sind noch 19 Menschen nachweislich mit dem Coronavirus im Kreis Borken infiziert. Gestern waren es 22 Menschen. Seit heute gibt es auch in Ahaus keinen Infizierten mehr.

Samstag, 8.19 Uhr, Guten Morgen:
Rund ein Dutzend Mitarbeiter im Kreishaus haben in den vergangenen Wochen nach Personen gesucht, die Kontakt mit einem tatsächlichen oder mutmaßlichen Corona-Infizierten hatten. Mittlerweile sei das Geschehen deutlich ruhiger geworden. Den ausfürlichen Bericht dazu finden Sie hier.

BZ-Thema-des-Tages: Blutspende
Aufgrund der Corona-Krise fehlen 26.000 Blutkonserven, obwohl der Kreis Borken in Sachen Blutspendern eigentlich immer gut dabei ist. Das so viele Spender fehlen, liegt vor allem daran, dass in Unternehmen, Berufsschulen, Bankinstituten und Verwaltungen die sonstigen Termine abgesagt werden mussten; hier in der Kreisverwaltung und vorige Woche im spenderstarken Rhedebrügge. Sievers: „Wir können wegen der Abstandsregeln die Spenderbusse nicht nutzen.“ Große Räumlichkeiten müssen her. Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Freitag, 17.10 Uhr: Neue Regelungen in der Andreas-Bücherei
Das Team der Andeas-Bücherei teilt mit, dass die Personenbeschränkungen für Familien in der Bücherei ab Sonntag, 14. Juni, aufgehoben werden. Grund dafür sei die positive Entwicklung im Hinblick auf die Corona-Fallzahlen. Eine Mund- und Nasebedeckung muss allerdings weiterhin getragen werden.

Die Velener Andreas-Bücherei ist sonntags von 9.30 bis 12.30 Uhr, mittwochs von 9.30 bis 11.30 Uhr und 16 bis 19 Uhr, donnerstags von 16 bis 18 Uhr sowie freitags von 16 bis 18 Uhr geöffnet.

Freitag, 12 Uhr: Bundesregierung bringt neue Entlastungen auf den Weg
Wenn es sein muss, kann es richtig schnell gehen in der Bundesregierung: Vor rund einer Woche haben Union und SPD ein großes Konjunkturpaket aufgelegt. Seitdem hat das Finanzministerium rotiert. Als erstes profitieren Familien und alle, die gerne einkaufen. Hier lesen Sie mehr dazu.

Freitag, 10 Uhr: 22 Infizierte

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1109. Davon sind 1049 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 22 Personen akut erkrankt.

Freitag, 9.30 Uhr: Stadt Bocholt löst Corona-Krisenstab auf

In Bocholt ist die Zahl der Infizierten laut Behördenangeben fast bei Null. Aufgrund der gesunkenen Infektionszahlen werde der Krisenstab in der nächsten Woche ein letztes Mal zusammenkommen und sich dann auflösen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 12. Juni, 8 Uhr: Eckpunkte für den Schulstart

Händewaschen wird eine der wichtigsten Aufgaben auf dem Stundenplan der Grundschüler in der nächsten Woche sein. Wir haben ein paar Eckpunkte für den Schulstart zusammengefasst. Hier geht es zur Übersicht.

Donnerstag, 21.45 Uhr: Noch keine neuen Zahlen

Die Statistik des Kreises Borken wurde bislang nicht aktualisiert. Deshalb zeigt die Karte oben noch den Stand von Mittwoch , 10. Juni, 0 Uhr. Nur der Kreis Warendorf meldete am Fronleichnamstag aktuelle Corona-Zahlen.

Im Münsterland sind (Stand: 11. Juni, 9 Uhr) aktuell 98 Menschen nachweislich an Covid-19 erkrankt (Vortag: 87). Von den insgesamt 4542 (4530) mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Patienten gelten demnach 4269 (4268) als gesundet. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 175 (175).

Donnerstag, 19 Uhr: NRW lockert zahlreiche Corona-Beschränkungen

Das Land Nordrhein-Westfalen lockert ab Montag, 15. Juni, zahlreiche Corona-Schutzmaßnahmen. Betroffen sind davon unter anderem Veranstaltungen mit mehr als 100 Zuschauern sowie private Feste. Zudem dürfen wieder mehr Kunden gleichzeitig Geschäfte betreten. Weitere Infos dazu gibt es hier.

Donnerstag, 14 Uhr: Corona-Hilfen

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie treffen auch junge Menschen. Doch gerade die würden nicht ausreichend von der Regierung berücksichtigt, sagen die Jugendorganisationen der Parteien. Wie sehen das Studierende und Jugendliche selbst? Vier Mitarbeiter der Jugendredaktion Schulze haben ihre Sicht der Dinge geschildert. Hier geht es zum Bericht.

Donnerstag, 11. Juni, 8.30 Uhr: Regeln in den Grundschulen

Wenn am Montag der Unterricht in den Schulen beginnt, gelten bestimmte Regeln. Wir haben diese zusammengefasst. Zur Übersicht gelangen Sie hier.

Mittwoch, 18 Uhr: Telefon-Hotline weiterhin freigeschaltet

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass die Telefon-Hotline des Kreisgesundheitsamtes Borken für medizinische Fragen zum Coronavirus weiterhin unter der Telefonnummer 02861/82-1091 freigeschaltet ist: Montags bis freitags ist die Hotline von 8.30 bis 12.30 Uhr erreichbar, samstags ist sie von 10 bis 12 Uhr besetzt. Sonntags und an Feiertagen ist die Hotline nun nicht mehr freigeschaltet. Die Patientenhotline der Kassenärztlichen Vereinigung unter Tel. 116117 ist wie gewohnt rund um die Uhr besetzt.

Mittwoch, 10.15 Uhr: Aktuelle Zahlen:
Der Kreis Borken verzeichnet weiterhin weniger Coronafälle. So gibt es am Mittwoch acht neue Gesundete in Gronau, drei in Heek und einen neuen Gesundeten in Isselburg. Im Kreis Borken liegt die Zahl der aktuellen Coronafälle bei 30 Personen (Gestern 42). Im ganzen BZ-Verbreitungsgebiet gibt es aktuell keinen Corona-Infizierten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 10. Juni, 8.10 Uhr: Guten Morgen
Verlängerung von Reisewarnung
Eine eher schlechte Nachricht für Urlauber mit Vorlieben für exotische Reiseziele: Die Bundesregierung will die Reisewarnung für mehr als 160 Länder außerhalb der Europäischen Union bis zum 31. August verlängern. Mehr dazu lesen Sie hier.

Ausweitung der Corona-Tests

Im Kampf gegen das Coronavirus sind jetzt auch Tests ohne akute Krankheitsanzeichen auf breiter Front möglich - besonders in sensiblen Bereichen wie Kliniken, Pflegeheimen, Schulen und Kitas. Grundlage hierfür ist eine am Dienstag verkündete Verordnung.

Ein Überblick über die Neuregelungen, die rückwirkend zum 14. Mai in Kraft treten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 9. Juni, 10.15 Uhr: Aktuelle Zahlen
Das Dashboard des Kreises Borken ist aktualisiert worden und nun steht auch für die Stadt Borken die bereits gestern angekündigte 0 in der Tabelle. Und auch in der Kommune Reken gibt es nun keinen Corona-Patienten mehr. Im Vergleich zum Vortag gibt es zwei Erkrankte mehr. Damit sind aktuell 46 Menschen im Kreis Borken mit dem Coronavirus infiziert. Hier geht es zu den aktuellen Zahlen.

Montag, 15 Uhr: Entwicklung der Zahlen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1107. Davon sind 992 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 77 Personen infiziert.

Während bei der Stadt am Sonntag schon die Null feststand (siehe Eintrag von Sonntagabend), taucht Borken in der von der Kreisverwaltung geführten Statistik noch mit vier Fällen auf. Aktualisiert werden die Zahlen jeweils um Mitternacht. Bedingt durch das Wochenende sei die Meldung aus Borken am Montag erfasst worden, so Kreis-Sprecherin Ellen Bulten auf Nachfrage.

Montag, 8. Juni, 8 Uhr: Noch 151 Infizierte im Münsterland

+++ HINWEIS: Der Kreis Borken hat am Sonntag keine neuen Corona-Zahlen veröffentlicht. +++

Im Münsterland sind (Stand: 7. Juni, 18 Uhr) aktuell 151 Menschen nachweislich an Covid-19 erkrankt (Vortag: 155). Von den insgesamt 4518 (4514) mit dem SARS-CoV-2-Virus infizierten Patienten gelten demnach 4192 (4184) als gesundet. Die Zahl der Todesfälle liegt bei 175 (175).

Sonntag, 21 Uhr: Keine Infizierten in der Stadt Borken

Gute Nachricht von Bürgermeisterin Mechtild Schulze Hessing: Auf der Facebook-Seite der Stadtverwaltung Borken hat sie verkündet, dass die Zahl der coronainfizierten Personen und Personen in Quarantäne in der Stadt Borken derzeit bei Null ist. Sie dankt allen Bürgerinnen und Bürger, die die Einschränkungen eingehalten haben. Dies sei eine gute Basis, um Schritt für Schritt zurück in die Normalität zurückzukehren.

Anmerkung: Eine Aktualisierung des Dashboardes vom Kreis Borken ist bis jetzt noch nicht erfolgt.

Sonntag, 14.35 Uhr: Erneute Tests in Gronau

Am Freitag sind erneut Tests auf das Coronavirus in Unterkünften in Gronau gemacht worden, in denen vorwiegend Beschäftigte aus der niederländischen Fleischindustrie leben. Nachdem durch die Großtestung am Schlachthof in Groenlo bei 20 der dort untergebrachten Personen eine COVID19-Infektion nachgewiesen worden war, wurden dort nun erneut 62 Abstriche genommen. Bei den getesteten Personen handelt es sich um alle in den Unterkünften unter Quarantäne gestellten Personen. Am Samstagabend sind die Ergebnisse an das Kreisgesundheitsamt übermittelt worden: Insgesamt fielen zwei Ergebnisse positiv aus. Landrat Dr. Kai Zwicker zeigte sich erleichtert: „Ich bin sehr froh darüber, dass sich nach den positiven Nachrichten aus Rhede und anderen Unterkünften, auch in Gronau zeigt, dass das konsequente Vorgehen sich bewährt hat, um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Mein Dank gilt allen Beteiligten der Testaktion von Stadt, Gesundheitsamt, Polizei und DRK.“ Die betroffenen Personen bleiben nun weiterhin unter Quarantäne. Für die anderen Bewohner der Unterkünfte wird die Quarantäne nun aufgehoben.

Sonntag, 7. Juni, 9.30 Uhr: Start in den Tag

Auch die Neumühlenschule in Gemen kehrt langsam zum Alltag zurück. Wir haben uns vor Ort ein Bild vom Ablauf gemacht. Mehr dazu lesen Sie hier.

Samstag, 15 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt unverändert bei 1106. Davon sind 977 Personen inzwischen gesundet. Derzeit sind im Kreisgebiet 91 Personen infiziert. Die Anzahl der Personen, die im Zusammenhnag mit dem Virus verstorben sind, liegt bei 38.

Samstag, 6. Juni, 9 Uhr: Appell an Bundes- und Landespolitik

Der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) im Kreis Borken hat mit Landrat Dr. Kai Zwicker und den Kommunen im Kreis Borken die Bundes- und Landespolitik aufgefordert, die Branche kurzfristig zu unterstützen. Eine entsprechende Erklärung haben Landrat und DEHOGA-Vertreter unterschrieben. Mit dem Appell wolle man der „großen Sorge Ausdruck verleihen“, dass die Zukunft der gastgewerblichen Betriebe aufgrund der Auswirkungen der Corona-Pandemie existenziell gefährdet sei, heißt es. Die DEHOGA-Vertreter hätten dabei betont, dass sie die Hygiene- und Präventionsvorschriften nicht in Frage stellten. Diese müssten „kompromisslos eingehalten“ werden. Betont wurde die Bedeutung der Branche für die Menschen im Kreis Borken.

Freitag, 18.30 Uhr: Applaus für das Konjunkturpaket

Zwei Tage lang haben die Spitzen von CDU, CSU und SPD verhandelt und sich schließlich auf ein umfassendes Konjunkturprogramm geeinigt. Was ein Kämmerer und zwei Händler aus Borken zu den Maßnahmen sagen, lesen Sie hier.

Freitag, 12 Uhr: +++Ab 15. Juni: Alle Grundschüler in NRW wieder täglich in die Schule+++
Alle Kinder im Grundschulalter sollen in Nordrhein-Westfalen ab dem 15. Juni wieder täglich zur Schule gehen. Das kündigte das Schulministerium am Freitag in Düsseldorf an. Bis zu den Sommerferien sollen die Kinder an allen Wochentagen die Grundschulen besuchen. Mehr lesen Sie hier.

Die Landeselternkonferenz kritisiert diese Pläne bereits stark.

Aktuelle Zahlen
Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1106. Davon sind 972 Personen inzwischen gesundet. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 96 Personen infiziert.

Das Klinikum Westmünsterland teilt für seine Standorte Ahaus, Bocholt, Borken und Stadtlohn mit, dass Stand gestern drei Patienten mit dem Coronavirus in den vier Krankenhäusern behandelt werden, einer davon befindet sich auf der Intensivstation.

Freitag, 5. Juni, 8 Uhr: Bewohner des Hauses Maria Veen berichten

Bewohner der Wohnungslosenhilfe im Haus Maria Veen berichten über die Zeit, in der ein Coronavirus-Ausbruch in der Einrichtung nicht ausgeschlossen werden konnte. Mehr dazu hier.

Donnerstag, 17 Uhr: Klage wegen Quarantäne-Anordnung

Gegen die Gemeinde Raesfeld ist eine Klage am Verwaltungsgericht Münster eingereicht worden. Die klagende Person wendet sich gegen die von der Kommune ihr gegenüber angeordneten Quarantäne-Maßnahmen wegen der Coronavirus-Pandemie. Hier geht es zum Bericht.

Donnerstag, 13.50 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1105. Davon sind 942 Personen inzwischen gesundet. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 125 Personen infiziert. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben.

Anmerkung: Aufgrund technischer Störungen ist das Corona-Dashboard des Kreises Borken momentan leider nicht zu erreichen.

Donnerstag, 12.30 Uhr: 7238 mal floss Soforthilfe in den Kreis Borken

7238 Unternehmen und Selbständige aus dem Kreis Borken haben wegen der Corona-Krise Mittel aus der sogenannten Soforthilfe bekommen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 9.36 Uhr: Einigung auf Konjunkturpaket

Mehr Geld für Familien und Kommunen, Entlastungen beim Strompreis und eine Senkung der Mehrwertsteuer: Mit einem riesigen Konjunkturpaket will die schwarz-rote Koalition die Wirtschaft in der Corona-Krise ankurbeln. Alle Infos dazu gibt es hier.

Donnerstag, 9 Uhr: Nur noch vier Infizierte an der Rheder Kleiststraße

Die 21 Infizierten an der Kleiststraße 2 sind allesamt genesen. Vier ihrer Mitbewohner in den unter Quarantäne gestellten Wohnungen haben sich allerdings angesteckt. Hier gibt es mehr Infos.

Donnerstag, 4. Juni, 8 Uhr: Schlachthofmitarbeiter sollen besser geschützt werden

Nach den vielen positiven Corona-Befunden bei Schlachthofmitarbeitern haben sich jetzt deutsche und niederländische Behörden auf ein gemeinsames Vorgehen verständigt. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 16.11 Uhr: Virus wirkt sich auf die Arbeitslosigkeit aus
Die Zahl der von Arbeitslosigkeit betroffenen Menschen ist vor allem durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie weiter gestiegen. Mit 9058 offiziell gemeldeten Personen verzeichnete die Arbeitsagentur 431 Arbeitslose mehr als im April und 1882 mehr als noch vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote kletterte gegenüber dem Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf nun 4,1 Prozent. Damit liegt sie um 0,8 Prozentpunkte höher als vor einem Jahr. Den ausführlichen Bericht und eine Karte zum Thema finden Sie hier.

Mittwoch, 10.26 Uhr: Drei Neu-Infektionen im Kreis
Die Zahl der Infizierten steigt am Mittwoch von 121 auf 124. In Vreden gibt es drei neue Personen, die an dem Coronavirus erkrankt sind. Demnach sind mittlerweile insgesamt 1101 Personen im Kreis Borken seit des Ausbruchs infiziert gewesen. Davon sind 939 Menschen wieder gesundet und 38 Personen leider verstorben.

Mittwoch, 3. Juni, 8 Uhr: „Achtstock“ in Rhede: Schandfleck im Visier

Bürgermeister Jürgen Bernsmann hat „konsequentes Durchgreifen“ versprochen, um die Missstände am Achtstock an der Kleiststraße zu beheben. Hier geht es zum Bericht.

Dienstag, 16.58 Uhr: Ursula Schulte im Kreishaus / Lob für konsequentes Vorgehen der Kreisverwaltung
Zu einem Informationsaustausch haben sich die Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte und Elisabeth Lindenhahn, Fraktionsvorsitzende der SPD im Borkener Kreistag, mit Landrat Dr. Kai Zwicker sowie Kreisordnungsdezernentin Dr. Elisabeth Schwenzow getroffen, teilt der Kreis Borken mit. Im Kreishaus erörterten sie das aktuelle Geschehen rund um die Corona-Pandemie. Dabei lobten Ursula Schulte und Elisabeth Lindenhahn das offene, transparente und gleichzeitig konsequente Vorgehen des Kreises Borken, insbesondere auch im Hinblick auf die fleischverarbeitenden Betriebe dies- und jenseits der Grenze. Einen speziellen Dank richteten sie dabei an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, vor allem im Gesundheitsamt.

Landrat Dr. Kai Zwicker freute sich über einen konstruktiv-kritischen Austausch, beispielsweise zum Thema Schutzkleidung oder kommunale Zusammenarbeit: „Keiner konnte sich auf eine Situation wie diese vorbereiten. Aber unsere kommunale Familie arbeitet gut Hand in Hand.“ Die Strukturen auf kommunaler Ebene hätten sich dabei bewährt, so der Landrat. Das gemeinsame Vorgehen von Bund und Ländern in der Hochphase der Corona-Pandemie sei sehr gut gewesen. Das deutsche Gesundheitssystem habe letztlich dank aller Beteiligter gut in der Krise funktioniert. Insgesamt war man sich einig, dass eine Nachbereitung der Maßnahmen und deren Umsetzung unbedingt erforderlich sei, um für eine künftige Pandemie besser gerüstet zu sein.

Dienstag, 12.22 Uhr: Stadt hat bereits 54.000 Euro Soli-Zuschüsse bewilligt
32 Anträge von Gastwirten auf Unterstützung über einen Solidaritätsfonds hat die Stadt Borken bisher bewilligt und dabei 54.000 Euro ausgezahlt. Über sechs Anträge von Künstlern muss noch entschieden werden. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 2. Juni, 8.44 Uhr, Biergärten und Kneipen füllen sich langsam wieder
Bis zu zehn Personen können sich seit Samstag wieder in der Öffentlichkeit treffen. Die Kneipenwirte hoffen auf die Rückkehr der Stammtische. Der große Ansturm ist aber noch ausgeblieben.Mehr zum Thema lesen Sie hier.

Montag, 1. Juni,18.52 Uhr:Behörden kooperieren

Der Kreis Borken kooperiert mit niederländischen Behörden, um das Infektionsgeschene in fleischverarbeitenden Betrieben einzudämmen. Das teilte der Kreis heute mit. Um grenzüberschreitend umfassend und schnell agieren zu können, bilden demnach die Sicherheitsregion und das Gesundheitsamt Noord- en Oost-Gelderland, die Gemeinde Oost Gelre zusammen mit dem Kreis Borken und dem Kreis Kleve ein grenzüberschreitendes Team auf operativer Ebene. In einem ersten Schritt sei der Personaldienstleister Horizon Groep aus Velp, der viele Mitarbeiter am Schlachthof Groenlo beschäftigt, aufgefordert worden, kurzfristig seine vollständigen Listen aller Mitarbeiter mit Wohnadressen zu übermitteln. Andernfalls droht eine Geldbuße.

Darüber hinaus verpflichtete der Vorzitzende der Sicherheitsregion die Horizon Groep, die aktuellen Hygienevorschriften beim Transport aller ihrer Mitarbeiter einzuhalten und dafür zu sorgen, dass die betroffenen Arbeitsmigranten, ob sie auf niederländischer oder deutscher Seite wohnen, ihre Quarantäne in akzeptablen Umständen einhalten können.

Montag, 1. Juni,13.47 Uhr: 121 aktuell Infizierte im Kreisgebiet

121 aktuell infizierte Personen im Kreis Borken

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1.098. Davon sind 939 Personen inzwischen gesundet. 38 Personen sind leider im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion verstorben. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 121 Personen infiziert.

Montag, 1. Juni, 8.43 Uhr: Telefonische Krankschreibung ausgesetzt

Wer eine Krankschreibung wegen einer Erkältung braucht, muss dafür ab jetzt wieder zum Arzt. Die Sonderregelung für telefonische Krankschreibungen wegen der Corona-Krise ist zum 31. Mai ausgelaufen. Der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und Krankenkassen hatte das bereits Mitte Mai beschlossen. Das Ende der Sonderregelung stehe im Einklang mit der aktuellen Einschätzung der Gefährdungslage, die zu Lockerungen in vielen Bereichen geführt habe, hieß es damals.

Die befristete Ausnahmeregelung war in den vergangenen Monaten mehrmals verlängert worden, um Ansteckungsmöglichkeiten zu verringern und Arztpraxen zu entlasten.

Montag, 1. Juni, 8.39 Uhr: 333 neue Infizierte in Deutschland

Die Gesundheitsämter haben dem Robert Koch-Institut (RKI) 333 Corona-Infektionen binnen eines Tages gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 181.815 Menschen in Deutschland nachweislich angesteckt. Bislang starben nach RKI-Angaben in Deutschland 8511 nachweislich mit dem Virus Infizierte, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 11.

Etwa 165.900 Menschen haben die Infektion nach RKI-Schätzungen überstanden, das sind 600 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl, kurz R-Wert, liegt bei 1,04. Das bedeutet, dass ein Infizierter im Mittel etwa eine weitere Person ansteckt

Sonntag, 31.Mai, 17.55 Uhr: Streit um Maske eskalierte in Raesfeld

In Raesfeld eskalierte ein Streit - es drehte sich um das Thema Maskenpflicht: Ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes hatte zwei bislang noch unbekannte Männer in einem Einkaufsmarkt auf die Maskenpflicht hingewiesen, da sie keinen Mund-Nasenschutz trugen. Bereits am Vortag waren die beiden auf dieselbe Art und Weise aufgefallen und hatten erst nach der Aufforderung eine Maske aufgesetzt.

Anders am Freitag - einer der Männer gab an, er müsse wegen einer Erkrankung keine Maske tragen und beide gingen in den Markt. Beim Verlassen des Marktes drohte einer der Männer dem Sicherheitsbediensteten einen Faustschlag an und der andere Mann deutete mit den Händen einen Schuss in Richtung des Geschädigten an. Die Ermittlungen zu den Tätern dauern an, berichtet die Polizei.

Sonntag, 31.Mai, 8.50 Uhr: Weltweit bereits über sechs Millionen infiziert

Mehr als sechs Millionen Menschen weltweit haben sich seit Beginn der Pandemie nachweislich infiziert. Das ging am Samstagabend (Ortszeit) aus Daten der John-Hopkins-Universität in Baltimore hervor.

Weltweit gestorben sind demnach bisher knapp 370 000 Menschen in Verbindung mit der Lungenkrankheit. Die meisten Infizierten (knapp 1,8 Millionen) und Todesfälle (über 100 000) verzeichneten zuletzt die USA. Brasilien hat in absoluten Zahlen die zweitmeisten Infizierten (498 440), Russland kommt auf Platz drei (396 575).

Sonntag, 31.Mai, 8.37 Uhr: Neuinfektionen weiter auf niedrigem Niveau

Die Zahl der Neuinfektionen verharrt in Deutschland weiter auf vergleichsweise niedrigem Niveau. Die Gesundheitsämter meldeten dem Robert Koch-Institut (RKI) 738 Corona-Infektionen binnen eines Tages. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Krise 181.196 Menschen hierzulande nachweislich mit Sars-CoV-2 angesteckt (Datenstand 30.Mai - 0 Uhr). Das RKI weist darauf die Zahl der neuen Fälle aus technischen Gründen auch Fehler enthalten kann.

Nach RKI-Angaben starben bisher 8489 Menschen, damit stieg die Zahl der gemeldeten Toten innerhalb von 24 Stunden um 39. 164.900 Menschen haben die Infektion überstanden - 800 mehr als noch einen Tag zuvor. Die Reproduktionszahl (R-Wert), liegt nach aktuellsten Angaben des RKI vom Samstag bei 1,03 (Datenstand 30. Mai - 0 Uhr; Vortag: 0,85). Das bedeutet, dass zehn Infizierte im Mittel mehr als acht weitere Personen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen etwa eineinhalb Wochen zuvor ab.

Samstag,14.04 Uhr:Stadt Borken geht von vollen Kitas ab 8. Juni aus
Wenn am 8. Juni die Kitas wieder für alle öffnen, geht die Stadt von einer hohen Auslastung aus. Gute Nachrichten gibt es unterdessen für Eltern: Auch im Juni müssen sie keine Beiträge zahlen. Den ganzen Text zum Thema lesen Sie hier.

Samstag, 30.Mai, 8.30 Uhr:
Niederländische Bürgermeister an deutsche Nachbarn: Kommen Sie nicht

Die Bürgermeister der niederländischen Grenzorte haben ihre Nachbarn in Nordrhein-Westfalen freundlich gebeten, an Pfingsten zu Hause zu bleiben. Die Sorge sei groß, dass sich das Corona-Virus durch große Menschenansammlungen schnell verbreiten werde, schrieb der Venloer Bürgermeister Antoin Scholten in einem Offenen Brief am Freitag im Namen aller 15 Bürgermeister der südlichen Region der Niederlande. Normalerweise seien die Deutschen sehr geschätzte Gäste. „Wir vermissen Sie“, so die Bürgermeister: „Wir bitten Sie aber jetzt von Nachbar zu Nachbar, nicht zu kommen, wenn es nicht wirklich notwendig ist.“

Scholten lobte die deutschen Nachbarn auch, dass sie zu Himmelfahrt nicht massenhaft zum Shoppen in die Region Limburg gekommen seien: „Wir hoffen, dass Sie noch eine Weile durchhalten können.“

Die Behörden fürchten vor allem, dass es in den Einkaufsstraßen etwa in Venlo zu voll wird - oder dass lange Warteschlangen vor dem Designer Outlet in Roermond entstehen.

Bolzplätze öffnen heute wieder
Ab heute darf auf den Plätzen in Borken wieder gebolzt werden. Bei der Benutzung seien aber wichtige Regeln zu beachten. Mehr dazu lesen Sie hier.

Freitag, 18 Uhr: Jugendherberge in Groß Reken erhält Hilfe vom Land

Während andere Einrichtungen wieder öffnen dürfen, bleibt die Rekener Jugendherberge noch mindestens bis zum 11. August geschlossen. Der Rettungsschirm des Landes federt die fehlenden Einnahmen ab. Zum ausführlichen Bericht geht es hier.

Freitag, 13 Uhr: Kreisweit 126 Personen infiziert

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt (Stand 29. Mai, 0 Uhr) bei 1095. Davon sind 931 Personen inzwischen gesundet. Die Zahl der Infizierten ist um eins auf 126 gestiegen. Die neu infizierte Person kommt aus Gronau. Es handelt sich um eine Person, die bei den Großtestungen an einem Schlachthof in Groenlo ein positives Ergebnis hatte.

Freitag, 12 Uhr: Interview mit Dr. Amin Osman

Der Hausarzt Dr. Amin Osman aus Gemen erklärt, warum wir die Masken seiner Meinung nach nicht mehr brauchen und wir stattdessen zur Normalität zurückkehren sollten. Hier geht es zum Inerview.

Freitag, 29. Mai, 8 Uhr: Guten Morgen

Die Höchtszahl der Sitzplätze im Bus gilt auch bei der Fahrt zur Schule. Abstand halten ist neben dem Tragen von Schutzmasken eine wichtige Sache, die das Weiterverbreiten des Virus eindämmen soll. Deshalb sollen zeitversetzte Fahrten volle Schulbusse verhindern. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Donnerstag, 16 Uhr: Weiterer Schlachthof geschlossen

Die niederländischen Sicherheitsbehörden haben einen weiteren Standort des Fleisch-Unternehmens Vion in Apeldorn zeitweise geschlossen. Näheres dazu lesen Sie hier.

Donnerstag, 11.40 Uhr: 125 Infizierte

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt, Stand 28. Mai, 0 Uhr, bei 1094. Davon sind 931 Personen inzwischen gesundet. Derzeit sind im Kreisgebiet damit 125 Personen infiziert. Die ausführlichen Zahlen gibt es hier.

Donnerstag, 10.30 Uhr: Zahlreiche neue Hygieneregeln

Musiker, Kinogänger, Jugendliche und Busreise-Fans können sich freuen: Ab Samstag ist für sie vieles wieder erlaubt – aber mit Einschränkungen. Das Gesundheitsministerium hat strenge Hygieneregeln aufgestellt. Hier geht es zur Übersicht.

Donnerstag, 8 Uhr: Start in den Tag

Wie läuft es eigentlich mittlerwele im Einzelhandel? Wir haben mal bei Händlern aus Borken nachgefragt. Wie ihre Zwischenbilanz ausfällt, lesen Sie hier.

Mittwoch, 18.20 Uhr: Auswirkungen auf die Arbeit im Ausschuss beleuchtet

Wie die Coronavirus-Pandemie sich insgesamt auf die Kinder- und Jugendarbeit ausgewirkt hat, das war am Dienstag Thema im Jugendhilfeausschuss des Kreises Borken. Hier lesen Sie mehr dazu.

Mittwoch, 13.18 Uhr: Haus mit zehn Bewohnern unter Quarantäne

Ein Mietshaus mit zehn Bewohnern ist in Borken unter Quarantäne gestellt worden, weil vier Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet wurden. Sie sind Beschäftigte eines fleischverarbeitenden Betriebes in den Niederlanden. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Mittwoch, 12.40 Uhr: Zahlen des Kreises Borken:
Derzeit sind 122 Personen im Kreis Borken mit dem Coronavirus infiziert. 930 Menschen sind gesundet und die Gesamtzahl aller Fälle liegt bei 1090. Mehr dazu lesen Sie hier.

Mittwoch, 27. Mai, 8.04 Uhr: 31 weitere Infizierte im Kreis Borken
Der Kreis Borken hat auf einen Schlag 31 neue Corona-Fälle: Wie die Kreisverwaltung am Dienstagabend mitteilte, handelt es sich um Mitarbeiter des mittlerweile geschlossenen Schlachtbetriebs in Groenlo, die im Kreis Borken wohnen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Dienstag, 13.26 Uhr: Wie geht es weiter in NRW? Beratungen um 14 Uhr

Das nordrhein-westfälische Landeskabinett berät heute um 14 Uhr über weitere mögliche Lockerungen der Corona-Beschränkungen. Ob es neue weitreichende Entscheidungen geben wird, ist offen.

Virologe: Bars und Clubs sind Corona-Hotspots
Partygängerinnen und Partygänger müssen vermutlich noch lange darauf warten, bis ihre Lieblingsdisco wieder öffnen darf. Denn in Clubs, Bars und Discos finde das Coronavirus perfekte Bedingungen für eine schnelle Verbreitung. „Das sind die Viren-Hotspots - gerade für das Coronavirus“, sagte der Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) der Deutschen Presse-Agentur.

Dienstag,10.16 Uhr: Aktuelle Zahlen aus dem Kreis Borken
120 Menschen sind derzeit mit dem Coronavirus infiziert. Gestern waren es noch 112 Menschen. Die Zahl der gesundeten Menschen zeigt um zwei Personen, mittlerweile sind 900 Menschen wieder gesundet. Die Gesamtzahl aller bestätgiten Coronafälle im Kreis Borken liegt bei 1058. Mehr Infos finden Sie hier.

Dienstag, 26. Mai, 8 Uhr: Kitas bereiten sich auf den 8. Juni vor
Noch zwei Wochen haben die Kitas, um sich auf die Rückkehr der Kinder vorzubereiten. Zwei Monate nach der Schließung für die meisten dürfen dann alle Kinder wieder in die Betreuung – bei gleichzeitig geltenden Corona-Hygiene-Regeln. Wir haben mit Kita-Leitern aus der Region gesprochen. Mehr dazu lesen Sie hier. Und so sieht es derzeit in der Notbetreuung aus.

Montag, 14 Uhr: 147 Infizierte auf Schlachthof in Groenlo
In einem niederländischen Schlachthof in Groenlo, unweit der Grenze zu Deutschland, sind 147 Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Gemeindeverwaltung Oost Gelre am Sonntag mit. Mehr dazu lesen Sie hier.

Montag, 11 Uhr: Kreisweit keine Neuinfektionen

Die Kreisverwaltung hat mit Stand 25. Mai, 0 Uhr, die neuen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Borken zusammengetragen: Es gibt keine Neuinfektionen; 28 Personen sind wieder gesund. Zur Übersicht gelangen Sie hier.

Montag, 25. Mai, 8 Uhr: Guten Morgen

Wie wirkt sich die coronavirusbedingte Situation auf das Verhalten von Menschen aus? Wir haben mit Professor Rolf van Dick, Vizepräsident der Frankfurter Goethe-Universität, über das Thema gesprochen. Hier geht es zum Interview.

Sonntag, 16 Uhr: Tests im Haus Maria Veen negativ
In der Einrichtung Haus Maria Veen sind keine Infektionen mit Coronavirus bekanntgeworden. Das erklärte Beate Jussen, Vorstand des Vereins für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen, am Samstag im Gespräch mit der Borkener Zeitung.Demnach sind alle 46 Kontaktpersonen in der vergangenen Woche bereits zum zweiten Mal negativ getestet worden. Darunter waren 37 Bewohner und neun Mitarbeiter der Wohnungslosenhilfe. Mehr dazu lesen Sie hier

Sonntag, 15 Uhr: Wachdienst kontrolliert Einhaltung der Quarantäne in Rhede
Alle 105 Bewohner des Achtstocks an der Kleiststraße in Rhede sind jetzt auf Corona getestet worden. Bei 16 von ihnen war die Probe positiv. Anlass für die Massentests war die Mitteilung des Gesundheitsdienstes für Nord- und Ost-Gelderland, dass in grenznahen niederländischen Schlachtbetrieben 15 Leiharbeiter positiv getestet worden waren, die im Kreis Borken wohnen – fünf davon sind in Rhede gemeldet, und zwar alle im selben Haus. Ingesamt wohnen 21 Infizierte in dem Gebäude.
Ein Wachdienst achtet darauf, dass die Quarantäne eingehalten wird. Einige der Mieter des Achtstocks arbeiten für Subunternehmen und Leihfirmen. Mehr dazu lesen Sie hier.

Sonntag, 24. Mai, 10.50 Uhr: Zahlen des Kreises Borken:
Der Kreis Borken vermeldet, dass aktuell 146 Menschen an dem Coronavirus erkrankt sind. Die Zahl aller Infektionen, seit dem Ausbruch des Viruses liegt im Kreis Borken bei 1044.. Mehr Informationen und ausführliche Grafiken dazu finden Sie hier.

Erneut Tests im Umfeld von Fleischbetrieben
Am Freitag (22.05.2020) sind im Kreis Borken erneut Tests im Zusammenhang mit den fleischverarbeitenden Betrieben gemacht worden. Dort waren im Rahmen der Testaktion in Schöppingen vor 14 Tagen insgesamt 34 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Bei diesen Personen und den in Quarantäne befindlichen Kontaktpersonen wurde erneut ein Abstrich gemacht. Die Laborergebnisse liegen dem Gesundheitsamt nun vor: Zwei der insgesamt 78 Tests sind positiv; eine Person lebt in Schöppingen, eine in Ahaus. Die betroffenen Personen sowie ihre unmittelbaren Kontaktpersonen bleiben nun weiterhin unter Quarantäne. Die beiden Befunde tauchen bislang nicht in der Statistik des Kreises Borken auf, da sie den Stand um 0 Uhr mitteilt und sie erst heute Früh eingepflegt worden sind.

Samstag, 18.30: Blick auf NRW
Zahl akuter Fälle in NRW geht weiter zurück
In Nordrhein-Westfalen sind seit Freitag 129 neue Infektionen mit dem Coronavirus registriert worden. Acht weitere Menschen mit Corona-Infektion starben laut Angaben des NRW-Gesundheitsministeriums. Die Gesamtzahl der Todesfälle stieg damit auf 1554.
Von Freitag bis Samstag gab es 430 neue Genesene. Den offiziellen Zahlen zufolge haben damit 32.180 Menschen in NRW eine Infektion mit dem Coronavirus überstanden. Rein rechnerisch sind damit 3386 Menschen akut infiziert – ein deutlicher Rückgang um 309 Fälle.

Samstag, 12.20 Uhr: Aktuelle Zahlen zu den Infektionen
Zurzeit sind 147 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Ingesamt erhöht sich die Zahl aller Infektionen um einen weiteren Fall (Stand 23. Mai, 1043 Infizierte). Mehr Infos zu den Zahlen finden Sie hier.

Samstag, 23. Mai, 9.12 Uhr: Guten Morgen
Wir wünschen Ihnen einen ruhigen Start in den Tag. Das Coronavirus hat uns vor einigen Wochen den Ansporn gegeben, eine weitere Matheknobelei zu veranlassen. Damit trotz der wenigen Schulbesuche das Rechnen und knobeln weiter regelmäßig stattfindet. Zur letzten Knobelaufgaben kommen Sie hier.
Außderm hat sich die Wirther Schützenbruderschaft etwas besonderes einfallen lassen. Normalerweise hätten Sie dieses Wochenende Schützenfest gefeiert. Da es nicht stattfinden kann, haben die Schützen Erbsensuppe, Bier und Süßigkeiten für @home verteilt.

Freitag, 17.40 Uhr: Behörde schließt niederländischen Schlachthof

Niederländische Behörden haben den Schlachthof in Groenlo geschlossen, in dem Mitarbeiter arbeiten, die aus dem Kreis Borken stammen. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Freitag, 11 Uhr: Aktuelle Zahlen

Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1042 – 22 mehr als am Vortag. Davon sind 853 Personen wieder gesund (gestern: 848). Derzeit sind im Kreisgebiet 151 Personen akut erkrankt. Hier geht es zur Übersicht.

Freitag, 22. Mai, 8 Uhr: Start in den Tag

Vielen Kinder und Betreuer haben im Sommer geplant, ins Ferienlager zu fahren. Doch die Corona-Pandemie hat einen Strich durch die Rechnung gemacht. Die meisten Fahrten fallen aus.

Donnerstag, 17.40 Uhr: Testergebnisse sind da

Von den 60 bislang noch ausstehenden Testergebnissen aus den Niederlanden sind vier positiv. Die Fälle betreffen folgende Orte im Kreis Borken:

Vreden: 1

Südlohn-Oeding: 1

Gronau: 2

Diese Personen werden in Quarantäne genommen, ihre Kontaktpersonen ermittelt. Darüber hinaus liegen die Laborergebnisse der Testung in Rhede vor. Es gibt 16 weitere positive Fälle. Die infizierten Personen werden von der Stadt Rhede unter Quarantäne gestellt.

Donnerstag, 12.40 Uhr: Kreisweit 134 Personen akut erkrankt

Die Kreisverwaltung hat die neuen Zahlen zur Ausbreitung des Coronavirus im Kreis Borken zusammengetragen. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell bei 1020 – 16 mehr als am Vortag. Davon sind 848 Personen wieder gesund (gestern: 838). Derzeit sind im Kreisgebiet 134 Personen akut erkrankt. Das sind sechs mehr als gestern. Zur Übersicht geht es hier.

Donnerstag, 9 Uhr: Nachbesserung bei Unterstützungsangeboten

Erneut wenden sich die Spitzen des Kreises Borken und der kreisangehörigen Städte und Gemeinden mit einem dringlichen Appell an Bund und Land NRW. In ihrem gemeinsamen Schreiben an die Wirtschaftsminister von Bund und Land NRW, Peter Altmaier und Prof. Dr. Andreas Pinkwart, sowie die Arbeitsminister, Hubertus Heil und Karl-Josef Laumann, fordern sie Nachbesserungen bei den Unterstützungsangeboten für Betriebe und Beschäftigte der Gastronomie und Hotellerie.

Mittwoch, 17 Uhr: DRK-Blutspendedienst schlägt Alarm

Der DRK-Blutspendedienst schlägt Alarm: Aufgrund der Coronakrise fallen demnach viele Blutspendetermine aus, etwas in Unternehmen und Organisationen – bis Ende August 650. Folge: Allein dadurch fehlen 26.000 Blutkonserven. Ein Ausweg aus dem Dilemma: Blut spenden. Weitere Infos gibt es hier.

Mittwoch, 13.25 Uhr: Kindertagesbetreuung in NRW

Ab dem 8. Juni startet in NRW wieder ein eingeschränkter Regelbetrieb für alle Kinder in Kitas und bei Tageseltern. Das hat die Landesregierung nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf beschlossen.

NRW-Familienminister Joachim Stamp (FDP) hatte das bisher erst für September in Aussicht gestellt. Über die neuen Planungen wollte der Minister am Mittag berichten. Zuvor war kritisiert worden, dass es nur mindestens zwei Abschiedstage vor den Sommerferien in der Kita für jedes Kind geben sollte. Stamp hatte das als Szenario für den schlechtesten Fall genannt. Seit Ausbruch der Pandemie durften in NRW nur Jungen und Mädchen mit Elternteilen aus systemrelevanten Berufen in die Kitas kommen. Vor einer Woche folgten weitere Kinder. Den allermeisten war aber eine Betreuung in Kita oder in der Tagespflege aus Schutzgründen verwehrt.

Mittwoch, 10.35 Uhr: Eine Neuinfektion in Ahaus

Seit dem Ausbruch der Krise wurden im Kreis Borken 1004 Menschen positiv auf das Coronavirus getestet. In Ahaus gibt es eine Neuinfektion. Zur Übersicht geht es hier.

Mittwoch, 20. Mai, 8 Uhr: Guten Morgen

Ab heute lockert das St.-Marien-Hospital in Borken sein Besuchsverbot. Unter bestimmten Bedingungen können Patienten wieder Besucher empfangen. Welche Bedingungen künftig gelten, haben wir zusammengefasst.

Dienstag, 17.30 Uhr: Zweite Testwelle am Freitag

Ab Freitag wird das Kreisgesundheitsamt mit Unterstützung des Roten Kreuzes und weiterer Behörden eine zweite Testung bei Patienten vornehmen, die im Kreis Borken wohnen und bei Kontrollen von Schlachtbetrieben aufgefallen waren. Erneut getestet werden sollen Personen, deren Befund zuvor positiv ausgefallen war. Hinzu kommen Menschen, die sich laut Anordnung des Kreisgesundheitsamtes in häusliche Quarantäne begeben mussten. Das berichtete Landrat Dr. Kai Zwicker auf Anfrage.

Die Kosten für Corona-Testungen von Personen ohne Krankheitssymptome werden künftig nicht mehr, wie in der Zwischenzeit, von Krankenkassen übernommen. Darauf wies die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) hin. Für die Bürger „ändert sich de facto bei uns jedoch nichts“, so Zwicker. Wer krank sei, solle nach Anruf zu seinem Arzt gehen.

Dienstag, 14 Uhr: Behandlungszentren schließen

Die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) schließt bis Ende Mai die bisherigen Corona-Behandlungszentren in Legden, Bocholt sowie die nächstgelegene in Dülmen. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Dienstag, 12 Uhr: Aktuelle Zahlen des Kreises Borken:
Der Kreis Borken hat die neuen Zahlen zu den Infektionen mit dem Coronavirus veröffentlicht. Demnach gibt es keine weiteren Infektionen, keine neuen gesundeten Personen und auch keine weiteren Todesfälle.

Dienstag, 19. Mai, 8 Uhr: Guten Morgen
Kreis Coesfeld: Ergebnisse der Testreihen von Westfleisch-Mitarbeitern

Die Gesamtzahl der getesteten und nicht infizierten Westfleisch-Beschäftigten war am Montag (18. Mai) auf 759 Personen gestiegen – gegenüber dem Stand von 684 Personen am vergangenen Freitag (15. Mai ); dies sind Ergebnisse aus der ersten und zweiten Testreihe. Insgesamt 279 Beschäftigte haben sich bislang mit dem Coronavirus angesteckt.

Die Zahl der nachgewiesen Erkrankten in der Bevölkerung des Kreises liegt, gegenüber gestern unverändert, bei 836 Personen. Von dieser Zahl mussten allerdings zwischenzeitlich einige wenige Westfleisch-Beschäftigte abgezogen werden, die außerhalb des Kreisgebietes leben; die Statistik des Kreisgesundheitsamtes wird entsprechend bereinigt.

Derzeit werden im Kreis Coesfeld insgesamt neun Coronavirus-Infizierte im Krankenhaus behandelt, zwei davon auf der Intensivstation. Vier Westfleisch-Beschäftigte werden stationär behandelt, keiner davon auf der Intensivstation. Westfleisch nimmt am Standort Coesfeld am Dienstag nach etwa einwöchiger Zwangspause testweise den Betrieb wieder auf.

Dr. Christian Schulze Pellengahr, Landrat des Kreises Coesfeld äußert sich: „Unser Gesundheitsamt hat mittlerweile die zweite Testung der Westfleisch-Beschäftigten, die bereits zuvor negativ getestet waren, soweit vorgenommen. Die Ergebnisse sind durchaus ermutigend. Trotzdem bleibt es wichtig, konsequent auf die Einhaltung des Hygienekonzeptes zu achten.“

Montag, 15 Uhr: Alle Ergebnisse negativ

Der Kreis Borken teilt mit, dass bislang alle Corona-Testergebnisse von Bewohnern und Mitarbeitern im Haus Maria Veen negativ waren. Hier geht es zum ausführlichen Bericht.

Montag, 11.30 Uhr: Kreisweit neun neue Infektionen

Seit gestern hat sich die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Virus kreisweit um neun erhöht. Die meisten Neuerkrankungen gibt es in Isselburg. Ausführliche Zahlen gibt es hier.

Montag, 18. Mai, 8 Uhr: Start in den Tag

Die Tourist-Info der Stadt Borken ist ab dem heutigen Montag wieder zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Dafür gelten im Naturparkhaus in Raesfeld bis Ende September geänderte Öffnungszeiten.