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Kreis Borken

„Corona-Zelt“ vor Bocholter Krankenhaus wird abgebaut

Schritt zum Regelbetrieb am Klinikum Westmünsterland

Donnerstag, 18. Juni 2020 - 17:26 Uhr

von Horst Andresen / Borkener Zeitung

Zwölf Wochen lang diente in der Hochphase der Corona-Pandemie ein Zelt vor dem St.-Agnes-Hospital in Bocholt Patienten und Besuchern als Anlaufstelle zur Registrierung und Aufnahme. Jetzt wird das „Corona-Zelt“ abgebaut, teilte das Klinikum Westmünsterland am Donnerstag mit.

Foto: Klinikum Westmünsterland

BOCHOLT. Das sei ein „Schritt weiter Richtung Regelbetrieb“. Aufgrund stetig sinkender Fallzahlen sei ein Rückbau und die Verlegung der Strukturen zurück in das Krankenhausgebäude vertretbar, sagte Geschäftsführer

Herbert Mäteling: „Das Zelt fungierte als zentraler Dreh- und Angelpunkt in der Steuerung unserer Patienten- und Besucherströme. Unser oberstes Ziel war dabei immer, den Infektionseintrag in das Krankenhaus und damit die Ansteckungsgefahr für Mitarbeiter sowie Patienten so gering wie möglich zu halten.“ Durch diese Maßnahme habe eine Kontaminierung von Klinikpersonal und Patienten mit SARS-CoV-2 abgewendet werden können.

Weiterhin kein Normalbetrieb

Gleichwohl könne das Krankenhaus nicht wieder automatisch in den Normalbetrieb zurückgehen. So gebe es weiter eine Zutrittskontrolle, die im Eingangsbereich sichergestellt werde. Auch das eingeschränkte Besuchsrecht gemäß der Coronaschutzverordnung gelte weiterhin, derzeit mindestens noch bis zum 1. Juli. Wegen versuchter Verstöße müsse weiter Sicherheitspersonal eingesetzt werden.