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Kreis Borken

Corona und Großschlachtereien: Enge Zusammenarbeit mit den Niederlanden

Stichproben bei Schlachtern aus den Niederlanden

Freitag, 26. Juni 2020 - 16:23 Uhr

von Borkener Zeitung

Im niederländischen Groenlo arbeiten zahlreiche Mitarbeiter in Großschlachtereien, die im Kreis Borken leben. Nun hat die Kreisverwaltung mit den niederlänischen Behörden weitere Tests vereinbart.

Foto: Sven Hoppe

Symbolbild

KREIS BORKEN. Nachdem in den vergangenen Tagen die Belegschaften von heimischen fleischverarbeitenden Betrieben auf das Coronavirus getestet worden sind, sollen nun weitere Tests folgen.

Die Kreisverwaltung teilt mit, dass es eine Vereinbarung mit niederländischen Behörden gibt. So sollen Mitarbeiter aus niederländischen Schlachtbetrieben getestet werden, die im Kreis Borken leben.

Es kommt daher zu einer grenzüberschreitenden Kooperation: Der niederländische Gesundheitsdienst GGD wird bis auf weiteres im wöchentlichen Rhythmus symptomunabhängig aus diesem Personenkreis stichprobenartig jeweils 20 Arbeitskräfte testen und die Ergebnisse zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus wird die niederländische Sicherheitsregion VNOG ein Monitoring durchführen. Das heißt, der Gesundheitszustand der dortigen Belegschaft wird fortlaufend beobachtet, um bei Auftreten von möglichen Infektionsanzeichen sofort reagieren zu können, heißt es in einer Mitteilung des Kreises weiter.

Auf diese Weise werde sichergestellt, dass der Kreis Borken schnell einen Überblick über das Geschehen erhält. „Eine solche Mitwirkung sei nicht selbstverständlich und Landrat Dr. Kai Zwicker werte dies als besonderen Ausdruck der gutnachbarschaftlichen Beziehungen über die deutsch-niederländische Grenze hinweg.“