Alle Artikel zum Thema: Extremismus

Extremismus

Die Sorge vor einem Anschlag bei einem CSD gab es schon vorher. Nun gab es tatsächlich einen Angriff am Rande der Berliner Veranstaltung. Was bedeutet das für die CSD-Aufzüge in Bonn, Moers und Ahaus?

Die Opfer sollen nicht vergessen werden: Berlins Regierender Bürgermeister bringt einen Gedenkort ins Gespräch - will das aber ausdrücklich nicht alleine entscheiden.

Zum Christopher Street Day in Hamburg werden am Samstag Hunderttausende erwartet. Nach dem Anschlag auf den Berliner CSD stellen sich auch in der Hansestadt Fragen zur Sicherheit.

Der NRW-Innenminister sagt in einem Interview: „Wir wissen, dass die Gefahr islamistischer Anschläge abstrakt hoch ist.“ Er kündigte an, Sicherheitskonzepte zu überprüfen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Cem Özdemir fordert muslimische Verbände auf, nach dem Anschlag am CSD in Berlin klar Stellung zu beziehen gegen Schwulenfeindlichkeit und Islamismus.

Ein aus dem Irak stammender Mann soll sich im Jahr 2014 der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen haben. Er soll für den IS als Propaganda-Mitarbeiter und Kämpfer gewirkt haben.

Nach dem mutmaßlich islamistischen Terroranschlag am Rande des Christopher Street Days (CSD) in Berlin haben Ermittler auf dem Handy des mutmaßlichen Täters Abdul B. ein Bekennervideo gefunden. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht der „Bild“.

Die offizielle Zahl der Verletzten bei dem Anschlag auf den CSD hat sich weiter erhöht: Der Regierende Bürgermeister spricht nun von 31 Verletzten. Eine Frau war bei dem Angriff gestorben.

Mitglieder der Khadija Moschee suchen nach dem Anschlag am Rande des Christopher Street Days das Gespräch: Berliner können Fragen stellen und ihre Sorgen zu Islamismus und Extremismus ansprechen.

In Jena steht ab Dienstag ein Mann vor Gericht, der sich vor etlichen Jahren dem sogenannten Islamischen Staat angeschlossen haben soll. Was dem aus dem Irak stammenden Mann vorgeworfen wird.

Abdul B. wurde bereits im Mai zu einer Jugendstrafe verurteilt. Trotzdem war er auf freiem Fuß und konnte am Samstag mutmaßlich mit einem Auto beim CSD in Berlin in eine Menschenmenge fahren. Warum?

Eine Frau stirbt, viele Menschen werden schwer verletzt. Der Angriff mit einem Auto im Berliner Tiergarten galt offensichtlich den Besuchern des Christopher Street Days.

Der Regierende Bürgermeister von Berlin betont: „Die Strecke des CSD wurde nicht getroffen.“ Aber auch daneben waren noch viele Menschen unterwegs.

Seit Jahren ist das IZH verboten, die Blaue Moschee geschlossen. Exil-Iraner wollen eine Gedenkstätte daraus machen. Doch erst muss das beschlagnahmte Gotteshaus freigegeben werden. Das kann dauern.

Blumen, Kränze, Tränen: Mit bewegenden Worten erinnern Angehörige an die Toten des OEZ-Anschlags- und fordern Aufklärung. Bundespräsident Steinmeier verspricht: Die Opfer werden nicht vergessen.

Zehn Jahre nach dem rassistischen Anschlag im Olympia-Einkaufszentrum bleibt der Schmerz: Was Sibel und Hasan Leyla heute fühlen und welches Versprechen sie ihrem getöteten Sohn Can gegeben haben.

Die Zahl rassistischer Angriffe ist im Vergleich zu 2024 zwar gesunken – doch es sind noch immer deutlich mehr als in den Jahren zuvor. Beratungsstellen zeigen sich deshalb alarmiert.

Mehrere mutmaßlich rechte Angriffe haben vor wenigen Wochen für Fassungslosigkeit in Cottbus gesorgt. Jetzt ermittelt die Polizei wegen Nazi-Parolen, einem verbotenen Symbol und einer kaputten Fahne.

Die NSU-Unterstützerin Susann E. ist zu zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Oberlandesgericht Dresden (OLG) sprach sie der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und in einem Fall der Beihilfe zu einer schweren räuberischen Erpressung mit Waffen schuldig.

Im Prozess gegen Susann E. fällt das Urteil. War die 45-Jährige in die Taten der rechten Terrorzelle NSU eingeweiht? Die Bundesanwaltschaft fordert vier Jahre Haft, die Verteidigung einen Freispruch.

Im Prozess gegen Susann E. fällt das Urteil. War die 45-Jährige in die Taten der rechten Terrorzelle NSU eingeweiht? Die Bundesanwaltschaft fordert vier Jahre Haft, die Verteidigung einen Freispruch.

Nach ihrer Flucht ins Ausland ist die Rechtsextremistin Marla Svenja Liebich erst seit Mittwoch wieder in Deutschland. Zunächst wurde sie in ein Frauengefängnis gebracht - doch dabei bleibt es nicht.

Neonazi Marla Svenja Liebich soll ihre Haftstrafe in einem Gefängnis für Männer absitzen. Das habe die Anstaltsleitung im Frauengefängnis Chemnitz entschieden, teilte das sächsische Justizministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. 2025 war bekanntgeworden, dass Liebich den Geschlechtseintrag von männlich zu weiblich hatte ändern lassen, was Kritiker für eine Provokation hielten.

Schon Ende August 2025 sollte Liebich die Haft antreten, floh jedoch stattdessen. Einige Monate später wurde sie gefasst, nun ist sie wieder in Deutschland. Wo kommt Liebich hinter Gitter?

Am Morgen wurde Liebich an der deutsch-tschechischen Grenze übergeben, jetzt ist die Rechtsextremistin im Frauengefängnis von Chemnitz. Dort soll nun eine grundlegende Entscheidung getroffen werden.