Alle Artikel zum Thema: Extremismus

Extremismus

Ein Sprengstoffhund hat während des 60. Verhandlungstermins im Prozess gegen Ex-RAF-Terroristin Klette an den Schließfächern der Zuschauer angeschlagen. Was passiert ist, bleibt zunächst mysteriös.

Nach Schüssen auf ein Wohnhaus in Aachen ermittelt der Staatsschutz. Bewohner sollen iranische Flaggen aus der Schah-Zeit in die Fenster gehängt haben.

Die Polizei rückt zu Durchsuchungen gegen mutmaßliche Mitglieder der rechtsextremen „Letzten Verteidigungswelle“ aus. Auch diesmal haben die Ermittler erschreckend junge Beschuldigte im Blick.

Die Bundesanwaltschaft lässt seit dem Morgen die Räumlichkeiten weiterer mutmaßlicher Mitglieder der rechtsextremistischen Terrorvereinigung „Letzte Verteidigungswelle“ durchsuchen. Die Maßnahmen in Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein richten sich gegen insgesamt zehn Beschuldigte, wie die Karlsruher Behörde mitteilte.

Eine rechtsextreme Band spielt am Wochenende in einem Südthüringer Ort – der Veranstalter muss sich an strenge Auflagen halten. Und die Polizei hört bei den Konzerten genau hin.

Bei einer Kundgebung singt der umstrittene Sänger Xavier Naidoo und spricht in Andeutungen über das Thema Kindesmissbrauch. Bei mehreren anderen Demos in Berlin gibt es eine Reihe von Festnahmen.

Eine rechtsextreme Band spielt am Wochenende in einem Südthüringer Ort – der Veranstalter muss sich an strenge Auflagen halten. Und die Polizei hört bei den Konzerten auch zu.

Nach einem nächtlichen Angriff auf eine jüdische Schule betonen Stadt und Regierung: Antisemitismus darf keinen Platz haben. Die Überwachung jüdischer Einrichtungen bleibt verstärkt.

In einer Synagoge in den USA ereignet sich Schreckliches: Ein Auto fährt in das Gotteshaus. Das FBI ermittelt wegen des Verdachts eines gezielten Gewaltakts gegen Juden. Vieles ist unklar.

Fast 150 Menschen starben vor zwei Jahren bei einem islamistischen Terrorakt in Moskau. Nun wurden die Täter verurteilt. Doch die russische Führung sucht die Drahtzieher immer noch woanders.

„Es interessiert kaum jemanden“: Zwei Lehrer schlagen Alarm wegen rechter Ideologien an einer Schule in Brandenburg. In ihrem Buch „Rechtsruck im Klassenzimmer“ geht es um mehr als Kritik am Wegsehen.

In mehreren deutschen Bundesländern sowie Spanien und Polen laufen aktuell Razzien wegen eines rechtsextremen Verlags. Das sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Zuvor hatte der rbb berichtet.

Für die AfD ist es ein Teilerfolg: Der Landesverband wird nach seiner Klage vorerst weiter als Verdachtsobjekt behandelt. Eine schärfere Überwachung setzt der Verfassungsschutz zunächst aus.

Die AfD in Niedersachsen wird vom Landesverfassungsschutz vorerst wieder als Verdachtsobjekt beobachtet. Das teilte das Innenministerium in Hannover mit, nachdem der AfD-Landesverband gegen seine Einstufung als rechtsextremistisches Beobachtungsobjekt geklagt hatte.

Mehr als 50 Verhandlungstage hat das Oberlandesgericht in Jena die schweren Vorwürfe gegen drei Männer aus der rechten Szene untersucht. Nun hat der Generalbundesanwalt seine Strafforderung gestellt.

In einem rechtsextremen Szene-Lokal in Südthüringen sind drei Konzerte einer Rechtsrock-Band geplant. Linke-Landtagsabgeordnete fordern Sofortmaßnahmen, um die Auftritte zu verhindern.

Die Bekämpfung von Antisemitismus ist eines der Hauptthemen bei der Frühjahrstagung der Bund-Länder-Kommission zum Schutz jüdischen Lebens in Mainz. Was der Antisemitismusbeauftragte Klein vorschlägt.

Nach der Hochstufung der AfD will Innenministerin Behrens bei Beamten mit aktiver Parteitätigkeit genauer hinschauen. Geplant ist auch ein Fragebogen bei der Einstellung ins Beamtenverhältnis.

Von politisch motivierter Hasskriminalität spricht man, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Taten aufgrund von Vorurteilen verübt wurden. Und solche Fälle nehmen in Hamburg zu.

In Hamburg stehen sieben mutmaßliche Mitglieder und ein Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ vor Gericht. Wegen ihres Alters unter Ausschluss der Öffentlichkeit.

Die Gedenkstätte im Herzen Berlins erinnert an die Ermordung der Juden. Bewusst sucht der Angreifer diesen Ort aus, um einen Menschen zu attackieren. Daran haben die Richter keine Zweifel.

Gut ein Jahr nach der Messerattacke auf einen spanischen Touristen am Holocaust-Mahnmal in Berlin ist der Angreifer zu einer Haftstrafe von 13 Jahren verurteilt worden. Das Kammergericht der Hauptstadt sprach den Syrer unter anderem des versuchten Mordes und der versuchten Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland schuldig. Die Bundesanwaltschaft hatte die Tat als radikal-islamistisch und antisemitisch bewertet.

Die Terrororganisation Hamas ist nicht nur im Gazastreifen aktiv. In Berlin stehen mutmaßliche Mitglieder vor Gericht, die sich um Waffenlager in Europa gekümmert haben sollen. Sie bestreiten das.

Sie sind jung und radikal und laut Anklage Terroristen. Sieben mutmaßlichen Mitgliedern und einem Unterstützer der rechtsextremen „Letzten Verteidigungswelle“ wird in Hamburg der Prozess gemacht.

Das Bundesinnenministerium nimmt das Verfassungsschutz-Gutachten zur AfD unter die Lupe. Grund ist ein juristischer Teilerfolg der Partei.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen. Für den Hamburgs Innensenator bleibt die Partei unabhängig davon gefährlich.

Etappensieg für die AfD im Rechtsstreit mit dem Verfassungsschutz: Ein Gericht hat ihrem Eilantrag gegen die Höherstufung zur rechtsextremistischen Bestrebung stattgegeben. Was bedeutet das?

Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) darf die AfD vorerst nicht als gesichert rechtsextremistisch einstufen und behandeln. Das Verwaltungsgericht Köln hat entschieden, dass die Bundesbehörde den Ausgang des Hauptsacheverfahrens abzuwarten hat. Die AfD hatte gegen die Einstufung geklagt.

Mit Anschlägen auf Moscheen wollte eine Terrorgruppe bürgerkriegsähnliche Zustände in Deutschland auslösen. Mehrere Mitglieder sitzen bereits im Gefängnis. Nun wurde eine 61-Jährige verurteilt.

Im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages gegen Hass im Internet erhält auch ein Mann aus dem Raum Rendsburg-Eckernförde Besuch von der Polizei. Er soll zu Straftaten aufgerufen haben.