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Sprit sparen: Entrümpeln und Aufbauten abbauen

Kleine Bemühungen rund ums Auto können sich beim Spritverbrauch bemerkbar machen. Das Ausräumen des Kofferraums und das Abbauen von Dachboxen gehört dazu - eine sparsame Fahrweise hilft am meisten.

Von dpa

01.04.2026

Leichter reisen, weniger verbrauchen: Jedes unnötige Kilo im Auto erhöht den Spritverbrauch, daher lohnt es sich Dachboxen und Fahrradträger am Zielort gleich abzumontieren.Christin Klose/dpa-tmn

Leichter reisen, weniger verbrauchen: Jedes unnötige Kilo im Auto erhöht den Spritverbrauch, daher lohnt es sich Dachboxen und Fahrradträger am Zielort gleich abzumontieren.Christin Klose/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa-tmn

Ab in den Urlaub. Wer das dieser Tage mit dem Auto machen will, dürfte oft ins Schwitzen kommen angesichts der Spritpreise. Doch etwas Schweiß vorher und nachher kann helfen, wenigstens ein bisschen zu sparen. Denn wer vor der Fahrt alles Unnötige aus dem Auto räumt, hilft dem Geldbeutel. So gibt etwa der ADAC die Faustregel, dass pro 100 Kilo mehr im Auto der Verbrauch um rund 0,3 Liter auf 100 Kilometer steigen kann. Es lohnt sich also, im Kofferraum auf die Suche nach Leergut, nicht benötigtem Werkzeug, Winterzubehör oder Ähnlichem zu gehen.

Wer etwa eine Dachbox nutzt oder einen Fahrradträger auf dem Auto, baut den am besten gleich nach Ankunft ab, wenn vor Ort das Auto für Ausflüge noch genutzt werden soll und die Aufbauten nicht nötig sind. Auch nach der Heimkehr montiert man solche Sachen besser möglichst zügig ab. Denn der Spritverbrauch etwa bei Fahrten mit Dachbox kann sich allein durch den Luftwiderstand um rund 20 Prozent erhöhen, so der Autoclub.

Reserverad - ja oder nein?

Man könnte auch überlegen, auf Werkzeug und Ersatzreifen im Kofferraum zu verzichten. Pannensets helfen ohnehin meist nur bei kleinen Defekten und ein Notrad darf nur temporär bis zur nächsten Werkstatt bewegt werden. Zwar ist ein vollwertiges Reserverad nach einem Reifenschaden ein verlässlicher Ersatz und sorgt für problemloses Weiterfahren – vorausgesetzt, es ist in einwandfreiem Zustand und andere Teile wurden durch den vorherigen Defekt nicht beschädigt. 

Aber: Jeder Radwechsel ist laut ADAC mit hohem Aufwand verbunden und stellt am Fahrbahnrand „häufig ein Sicherheitsrisiko“ dar. Ein Radmutternschlüssel und ein Wagenheber müssen dann auch immer dabei sein. Am Ende spart man ohne Reserverad an Bord hochgerechnet auf 100.000 Kilometer etwa 60 Liter Kraftstoff ein. Verzicht oder nicht? Muss man mit sich selbst ausmachen.

Fahrweise bestimmt den Verbrauch

Am meisten aber bringt ein gleichmäßiger, vorausschauender Fahrstil, so die Prüforganisation Dekra. Nur sanft beschleunigen, auf Kickdowns und abrupte Bremsmanöver verzichten, das Auto „rollen lassen“ und - wenn vorhanden - einen Eco-Modus nutzen. Stets auch früh hochschalten, damit der Motor mit niedriger Drehzahl im effektivsten Bereich laufen kann.

Zudem kann man ein paar Tröpfchen einsparen, wenn man beim Ampel-Halt oder etwa am geschlossenen Bahnübergang den Motor ausmacht. Bei modernen Autos erledigt das eine Start-Stopp-Automatik.

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