Panorama

Ofen vorheizen, oder nicht? Strom beim Pizzabacken sparen

Salami, Peperoni oder Pilze: Wer Zuhause Pizza backt, kann mit ein paar Tricks Strom sparen. Dafür muss man Zeitangaben ignorieren. Bei der Frage, wann sie fertig ist, kann der Geruchssinn helfen.

Von dpa

13.08.2026

Strom lässt sich beim Pizza aufbacken nicht nur ohne Vorheizen sparen, sondern auch mit der Umluftfunktion.picture alliance / dpa-tmn

Strom lässt sich beim Pizza aufbacken nicht nur ohne Vorheizen sparen, sondern auch mit der Umluftfunktion.picture alliance / dpa-tmn

© picture alliance / dpa-tmn

Wer den Ofen benutzt, um eine Pizza zuzubereiten, muss diesen nicht unbedingt vorheizen - auch wenn die Herstellerangaben bei Fertigprodukten etwas anderes vorschreiben. „Oft wird der Ofen viel länger als nötig vorgeheizt und so wertvolle Energie verschwendet“, sagt Gerhild Loer von der Verbraucherzentrale NRW. 

Stattdessen könne man die Pizza einfach etwas länger im Ofen lassen. „Steht auf der Verpackung Vorheizen und dann 15 Minuten backen, kann man die Pizza beispielsweise einige Minuten länger drinnen lassen - das Gerät aber schon nach 15 Minuten ausschalten“, so Loer. Die Expertin für Energie erklärt: Die Restwärme hält sich am Ende in der Regel noch einige Minuten und reicht aus, um die Pizza fertig zu backen.

Umluft statt Ober- und Unterhitze - spart 15 Prozent Energie 

Die Verbraucherschützerin gibt noch den Tipp, die Umluftfunktion statt Ober- und Unterhitze zu nutzen. „So verteilt sich die Wärme gleichmäßig und Sie können die Temperatur um etwa 20 Grad senken“. Und das lohnt sich: Wer mit Umluft backt, kann etwa 15 Prozent Energie einsparen - im Vergleich zu Ober- und Unterhitze.

Übrigens: Ob die Pizza wirklich fertig ist, erkennt man unter anderem daran, dass der Käse vollständig geschmolzen ist, der Rand eine goldbraune Farbe hat und nicht mehr teigig aussieht und der Boden fest ist, wenn man versucht, die Pizza anzuheben. In der Regel riecht man es aber auch.

Das könnte Sie auch interessieren