Politik Inland

Berliner Bildungsexperte wird Senator in Bremen

Mark Rackles übernimmt ein schwieriges Amt im kleinsten Bundesland. Er war vorher in Berlin und wird nun Senator für Kinder und Bildung. Warum Rackles viel Erfahrung mitbringt.

Von dpa

08.10.2025

Mark Rackles wird Bremer Senator für Kinder und Bildung.Sina Schuldt/dpa

Mark Rackles wird Bremer Senator für Kinder und Bildung.Sina Schuldt/dpa

© Sina Schuldt/dpa

Der Bildungsexperte Mark Rackles (SPD) ist von der Bremischen Bürgerschaft zum Senatsmitglied gewählt worden. Der 59-Jährige wird Senator für Kinder und Bildung. Rackles war zuvor als Staatssekretär für Bildung im Berliner Senat für mehr als 30.000 Lehrkräfte mitverantwortlich.

Er bringt Erfahrungen als Amtschef in der Kultusministerkonferenz und Leiter der Berliner Taskforce Schulbau mit. Zudem war er mehrere Jahre Vorstandsvorsitzender des Instituts für Schulqualität der Länder Berlin und Brandenburg.

In Bremen folgt er auf die bisherige Senatorin Sascha Karolin Aulepp (SPD), die zurückgetreten ist. Nach der Wahl legt der Senat offiziell fest, dass Rackles an der Spitze der Bildungsbehörde steht. Der Politiker wurde in geheimer Wahl gewählt und erhielt die Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Er nahm die Wahl an und wurde vereidigt. 

Bremens Regierungschef Andreas Bovenschulte (SPD) sagte in seiner Rede vor der Wahl, Rackles bringe neben vielen Erfahrungen und Kompetenzen auch den richtigen persönlichen Anspruch und inneren Antrieb mit. „Da ist jemand, der brennt für sein Thema.“ Es gebe im Bildungsbereich viel zu bewegen. Das kleinste Bundesland belegt in Bildungsrankings seit Jahren den letzten Platz.

Die Bremische Bürgerschaft hat ein neues Senatsmitglied gewählt. Sina Schuldt/dpa

Die Bremische Bürgerschaft hat ein neues Senatsmitglied gewählt. Sina Schuldt/dpa

© Sina Schuldt/dpa

Rackles war als Staatssekretär für Bildung im Berliner Senat für mehr als 30.000 Lehrkräfte mitverantwortlich.Sina Schuldt/dpa

Rackles war als Staatssekretär für Bildung im Berliner Senat für mehr als 30.000 Lehrkräfte mitverantwortlich.Sina Schuldt/dpa

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