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Osterferien: So kommen Sie sicher und entspannt ans Ziel

Weshalb sich eine Zwischenübernachtung auf langen Strecken lohnen kann und wie kleine Pausen helfen, konzentriert und entspannt am Ziel anzukommen.

Von dpa

31.03.2026

Entspannt zum Ziel: Gerade auf längeren Fahrten braucht es regelmäßige Pausen.picture alliance/dpa

Entspannt zum Ziel: Gerade auf längeren Fahrten braucht es regelmäßige Pausen.picture alliance/dpa

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Osterurlaub, Reisen, Familienbesuche, egal, was man so plant - der Weg führt oft über die Autobahn. Und da kann es dieser Tage klassischerweise oft recht voll werden. Doch wer gelassen fährt und genug Pausen macht, kann sicherer und entspannter ankommen.

Oberste Regel: Vor dem Losfahren in der Zeitplanung genügend Zeitpuffer einzubauen. Und: der besonders Verkehrssituation vor und nach Ostern Rechnung tragen - also Stoßzeiten möglichst schon mal vermeiden. Und dann sind da noch diese Tipps von der Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) und dem Tüv Nord. 

Strecke vorher mal ansehen - und Hindernisse einkalkulieren

Auch trotz modernster Apps und Navis sollte man längere Strecken rechtzeitig und sorgfältig planen, so die GTÜ. Wo sind große Baustellen oder bereits angekündigte Sperren zu erwarten? Und wenn es wegen einer geplanten Umfahrung viel länger dauern sollte, kann auch eine Zwischenübernachtung sinnvoll sein. Vielleicht gibt es ja unterwegs ein schönes Zwischenziel?

Stichwort Zeitpuffer: Wer etwa in einem Ballungsraum unter der Woche früh am Morgen losfahren will, sollte bedenken, dann noch vor dem Berufsverkehr zu starten. Wer eine feste Ankunftszeit fürs Urlaubsziel im Sinn hat, gewinnt durchs ganz frühe Losfahren noch mehr Zeit. Speziell an Wochenenden sei meist frühmorgens wenig los. 

Zudem ist der Sonntag ein guter Reisetag, denn zumindest in Deutschland gilt ein Fahrverbot für die meisten Lastwagen. Kehrseite der Medaille: mehr Ferienfahrer. 

„Was macht der denn da vorn bloß, ich beiß‘ ins Lenkrad“

Dass man selbst der Beste hinter dem Steuer ist, dürfte klar sein. Aber auch wenn andere tatsächliche oder vermeintliche Unzulänglichkeiten in der Steuerung eines Automobils an den Tag legen, gilt: Ruhe befahren. 

Und das bitte, obwohl man sich im Auto in einer speziellen Situation befindet: „mitten in der Öffentlichkeit, aber zugleich in einem privaten Schutzraum“.

Diese Anonymität, so der Tüv Nord, kann das „Ausleben von Aggressionen“ begünstigen. Etwa wenn der Vordermann den Start an der grünen Ampel verschläft. Ein erstes Warnsignal seien „feindselige Gedanken“ gegenüber anderen. Hm, leichter gesagt als getan? Was kann helfen?

  • Musik oder Hörbücher zu hören kann helfen. Speziell wer Kinder an Bord nimmt, vergisst besser nicht altersgerechte Unterhaltung für die Kleinen, etwa Bücher und geeignete Spiele. 
  • Zur Entspannung trägt auch eine vorausschauende und ruhige Fahrweise bei - so ein gleichmäßiger Stil trägt als positiver Nebeneffekt auch Früchte an der Zapfsäule - oft spare das „spürbar“ Kraftstoff. 
  • Um entspannt und höchst konzentriert fahren zu können, sollte man auch regelmäßig pausieren. Als Faustregel wird auf längeren Fahrten spätestens alle zwei Stunden eine Pause von rund 15 bis 30 Minuten genannt.
  • Frische Luft, etwas Bewegung und ein kurzer Ortswechsel können zudem helfen, die Konzentration aufrechtzuerhalten und Müdigkeit rechtzeitig zu erkennen. 
  • Und: Nicht vergessen, auch regelmäßig auf Toilette zu gehen, dann bleibt man auch bei Stau oder stockendem Verkehr „entspannter“, so die GTÜ.

Lieber früher als später pausieren - im Zweifel übernachten

Pauschal lässt sich nicht festlegen, wie lange jemand sicher fahren kann – das hängt immer auch von der eigenen Tagesform, der Strecke und den Verkehrsbedingungen ab. Auf längeren Fahrten sollte aber spätestens alle zwei Stunden eine Pause von rund 15 Minuten eingelegt werden. Frische Luft, etwas Bewegung und ein kurzer Ortswechsel helfen, die Konzentration aufrechtzuerhalten und Müdigkeit rechtzeitig zu erkennen.

Wie lange man insgesamt gut und sicher fahrtüchtig bleibt, hänge immer auch von der eigenen Tagesform, der Strecke und den Verkehrsbedingungen ab. Aber auch hier nennt der Tüv Nord eine Faustregel: Ein Fahrtag sollte insgesamt – inklusive aller Pausen – möglichst nicht länger als acht Stunden dauern.

Aber stellen sich Konzentrationsmängel ein und die Augen werden immer schwerer? Gar nicht so weit kommen lassen und lieber früher anhalten und speziell bei langen Strecken von vornherein eine Zwischenübernachtung einplanen.

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