Mini macht den Countryman zum Offroader
Von wegen nur für die Großstadtpiste: Der Mini Countryman macht seinem Namen bald alle Ehre und wagt sich in die Wildnis. Davon profitieren aber nicht nur Rallye-Piloten.
Mit einem Dachzelt, groben Reifen und mehr Bodenfreiheit soll der neue Countryman geländegängig werden.Bernhard Filser/BMW Group/dpa-tmn
© Bernhard Filser/BMW Group/dpa-tmn
Mini bereitet eine neue Edition des Countryman vor, die aus dem City-SUV einen echten Geländewagen machen soll. Derzeit erprobt die britische BMW-Tochter dafür in den amerikanischen Rocky Mountains eine Variante des kompakten Fünftürers, der man den Abenteuergeist bereits auf den ersten Blick ansieht. So bekommt der Countryman nicht nur ein Dachzelt und grobe Reifen, sondern leistet sich zudem mehr Bodenfreiheit, die hilfreich ist bei Wasserdurchfahrten und auf unebenem Untergrund.
Die Weltpremiere ist für Oktober angekündigt
Technische Details wollen die Briten erst im Oktober nennen, wenn sie die offizielle Weltpremiere feiern. Dann gibts auch einen Preis, der deutlich über den 36.120 Euro des Grundmodells liegen dürfte, sowie die Auskunft, welchen der Motoren sie dafür nutzen.
Die Auswahl ist schließlich groß und reicht von Benzinern mit 90 kW/122 PS bis 221 kW/300 PS über Diesel mit 90 kW/122 PS oder 120 kW/163 PS bis zu den E-Versionen. Die haben 150 kW/204 PS oder 230 kW/313 PS und fahren mit einem 64,6 kWh großen Akku bis zu 462 Kilometer weit, teilt der Hersteller mit.
Aber dass sie es ernst meinen, haben sie jetzt schon unterstrichen und den neuen Spross der Familie dafür bei der „Rebelle Rally“ angemeldet, die über 2.400 Kilometer durch den Westen der USA führt und als letzter Test für den Serienstart gedacht ist.