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Lotus Eletre wird mit Plug-in-Technik zum Langstreckenläufer

Lotus macht der Generation E jetzt ein X vor. Denn wenn die nach China verkauften Briten im Herbst den EletreX bringen, hat das Power-SUV wieder einen Verbrenner – und fährt trotzdem oft elektrisch.

Von dpa

05.03.2026

Der Plug-in-Hybrid von Lotus bietet eine kleinere Batterie, dafür aber einen zusätzlichen Benzintank für Langstrecken.Lotus/dpa-tmn

Der Plug-in-Hybrid von Lotus bietet eine kleinere Batterie, dafür aber einen zusätzlichen Benzintank für Langstrecken.Lotus/dpa-tmn

© Lotus/dpa-tmn

Lotus steigt bei der elektrischen Revolution auf die Bremse und bringt den Verbrenner zurück - zumindest teilweise. Denn für ihr Flaggschiff Eletre haben die Chinesen mit britischen Wurzeln jetzt auch eine Version mit Plug-in-Hybrid angekündigt. Als EletreX soll das SUV mit Batterie und Benzintank im Herbst nach Europa kommen. Das Gefährt soll ähnlich wie das elektrische Einstiegsmodell der Baureihe rund 100.000 Euro kosten, teilte der Hersteller in China mit.

Dafür gibt es den Konkurrenten von Autos wie Porsche Cayenne und Lamborghini Urus dann mit einem 2,0 Liter großen Vierzylinder im Bug, der mit seinen 200 kW/272 PS nicht nur einen Generator, sondern auch die Räder antreiben kann. So steigt die Systemleistung laut Lotus um noch einmal rund fünf Prozent auf 700 kW/952 PS. Und die Drehmomentkurve gipfelt nun erst bei 935 Nm. Obwohl 2,5 Tonnen schwer, soll das SUV damit in 3,3 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 spurten und bis zu 230 km/h schaffen.

Wichtiger ist aber der Zugewinn an Reichweite: Zwar schrumpft die Batterie von 112 auf 70 kWh und rein elektrisch sind dann nur noch 350 Norm-Kilometer möglich. Aber dafür gibt es zudem noch einen 52-Liter-Tank und erst nach insgesamt 1.200 Kilometern muss der Eletre an die Box. Dem tragen die Entwickler auch mit einem wichtigen Detail Rechnung: Für mehr Langstreckenkomfort haben sie eigens neue Sitze mit bequemeren Polstern eingebaut.

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