Der elektrische Opel Corsa lässt als GSE die Muskeln spielen
Opel erhöht die Spannung beim elektrischen Corsa. Den Kleinwagen gibt es künftig als GSE mit entsprechendem Sportsgeist. Damit fahren die Hessen vom Start weg ihren ersten Sieg ein. Wie meinen?
Zweiter Strom-Sportler nach dem Mokka: Mit dem Corsa GSE baut Opel seine elektrischen Performance-Modelle aus.-/Opel Automobile GmbH/dpa-tmn
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Der Opel Corsa lässt die Muskeln spielen und kommt im Laufe des Jahres auch als GSE-Modell. Nach dem handlichen SUV Mokka wird der Corsa damit zum zweiten elektrischen Sportmodell in der Palette der Hessen, teilt das Unternehmen mit, nennt aber noch keine Preise.
Dafür hat Opel das Design innen wie außen nachgeschärft und das Fahrwerk neu abgestimmt. Vor allem aber hat der Hersteller einen stärkeren Motor eingebaut. Die E-Maschine an der Vorderachse leistet nun je nach Fahrprogramm laut Opel bis zu 207 kW/281 PS und zerrt mit maximal 345 Nm an den 18-Zoll-Rädern.
Aus dem Stand in 5,5 Sekunden auf Tempo 100
Damit beschleunigt der Corsa GSE nach Werksangaben binnen 5,5 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und bekommt erst bei 180 km/h den Stecker gezogen. Die Energie liefert auch weiterhin ein 51 kWh großer Akku, für den Opel in der neuen Konfiguration noch keine Reichweite ermittelt hat.
Als klassischer „Hot Hatch“ steht er in der Tradition traditioneller GSE-Modelle und zugleich für den ewigen Kampf mit der Konkurrenz aus Köln und Wolfsburg. Den hat Opel damit fürs Erste gewonnen.
Noch keine Konkurrenz für den elektrischen Blitz
Denn bei Ford gibt es keinen Fiesta mehr, der als ST in dieser Liga mitspielen könnte, schon gar keinen elektrischen. Und VW hat zwar bereits einen elektrischen Polo GTI angekündigt, muss dafür aber nach den Sommerferien erst einmal den normalen ID.Polo in den Handel bringen.