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Firefox-Container trennen Arbeit, Shopping und Privates

Social Media, Banking oder Mails laufen im Browser oft nebeneinander. Warum es sinnvoller sein kann, Anwendungsbereiche in verschiedenen Umgebungen zu isolieren - und wie das in Firefox klappt.

Von dpa

29.10.2026

Alles fein säuberlich sortiert in Containern: Mit Tab-Umgebungen lässt sich in Firefox mehr Datenschutz und praktischer Nutzen erzielen.picture alliance / dpa-tmn

Alles fein säuberlich sortiert in Containern: Mit Tab-Umgebungen lässt sich in Firefox mehr Datenschutz und praktischer Nutzen erzielen.picture alliance / dpa-tmn

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Der Firefox-Browser erlaubt es Nutzerinnen und Nutzern seit einiger Zeit, sogenannte Container für mehr Möglichkeiten und Datenschutz beim Surfen anzulegen: Dabei handelt es sich um voneinander isolierte Tab-Umgebungen innerhalb desselben Browserfensters, die für verschiedene Bereiche des digitalen Alltags genutzt werden können - also etwa Arbeit, Shopping, privates Surfen oder Bankgeschäfte.

Die Container lassen sich optisch mit Hilfe farbig codierter Label unterscheiden, die beim Aufrufen der jeweiligen Seite im rechten Bereich der Adressleiste erscheinen.

Ein Dienst, drei Konten? Fußspuren verbergen? - Container nutzen!

Zwischen den Containern gibt es keinen Austausch, so dass man etwa zum einen bei Bedarf problemlos mit mehr als einem Konto bei einem Dienst angemeldet sein kann - etwa für private und berufliche Mails.

Zum anderen sind Dienste oder Seiten in einem Container nicht in der Lage nachzuvollziehen, was in anderen Containern geöffnet ist, welche Cookies dort vielleicht abgelegt werden oder wo man dort genau durchs Netz wandert.

Für solche Multi-Account-Möglichkeiten oder einen vergleichbaren Tracking-Schutz müsste man sonst zwei oder mehr verschiedene Browser parallel nebeneinander nutzen.

Inkognito-Tabs oder private Tabs sind nicht dasselbe

Inkognito- beziehungsweise private Tabs sind dafür jedenfalls nicht geeignet, weil sie jeweils nicht voneinander isoliert sind: Sie teilen sich eine gemeinsame temporäre Sitzung. Deren Daten werden einfach nur gelöscht, wenn alle privaten Fenster geschlossen werden.

Um Container nutzen zu können, muss man zunächst unter „Einstellungen/Erweiterungen“ das Add-on „Firefox Multi-Account Containers“ installieren. Danach unter „Tabs und Surfen“ Tab-Umgebungen aktivieren.

Erst Add-on installieren, dann Tab-Umgebungen aktivieren

Die Tab-Umgebungen müssen in den Einstellungen unter „Tabs und Surfen/Tabs“ erst aktiviert werden. Danach lassen sich etwa Seiten über die rechte Maustaste als „Link in neuem Tab in Umgebung öffnen“. Übers Kontextmenü ist es an dieser Stelle ebenfalls möglich ganze neue Tab-Umgebungen zu den bereits vorhandenen (Freizeit, Arbeit, Banking, Einkaufen) hinzuzufügen oder in die Einstellungen zur Verwaltung der Tab-Umgebungen zu springen.

Diese und weitere Optionen - etwa Tabs nach Umgebung sortieren oder festlegen, dass eine Webseite immer in einer bestimmten Umgebung geöffnet wird - öffnen sich auch, wenn man auf das Multi-Account-Container-Symbol oben rechts in der App-Menüleiste klickt.

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