Politik Inland

Treffen der norddeutschen Regierungschefs in Schwerin

Windstrom, Hafenausbau, Daseinsvorsorge: Die norddeutschen Regierungschefs dringen beim Bund auf finanzielles Engagement und schnellere Entscheidungen.

Von dpa

18.09.2025

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist Gastgeberin der Konferenz der Nord-Regierungschefs. (Archivbild)Jens Büttner/dpa

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) ist Gastgeberin der Konferenz der Nord-Regierungschefs. (Archivbild)Jens Büttner/dpa

© Jens Büttner/dpa

Die Küstenländer erwarten von der Bundesregierung im Rahmen des milliardenschweren Investitionspaketes gezielte Unterstützung beim Ausbau der Häfen. Wie Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) sagte, wird die Durchsetzung dieser Forderung ein wesentlicher Punkt bei der Beratung mit ihren norddeutschen Amtskollegen am Donnerstag (11.00 Uhr) in Schwerin sein.

Weitere Themen bei dem turnusmäßigen Treffen der Nord-Regierungschefs seien die Verbesserung der öffentlichen Daseinsvorsorge und die weitere Umsetzung der Energiewende. Windstrom von See kann nach Überzeugung der Ministerpräsidenten aus Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein künftig einen noch weit größeren Beitrag zur Stromversorgung in Deutschland leisten. Deshalb dringen sie immer wieder auf schnellere Genehmigungsverfahren und gezielte staatliche Förderung.

Zu dem Treffen werden auch Vertreterinnen und Vertretern des DGB aus den fünf norddeutschen Ländern erwartet. Der Austausch mit Wirtschaft und Gewerkschaften sei wichtig. „Wir können mehr erreichen, wenn wir unsere Kräfte bündeln und gemeinsam auftreten“, erklärte Schwesig als amtierende Vorsitzende der Konferenz der norddeutschen Regierungschefs.

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther (CDU) laufen trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit in eine Richtung, wenn es um norddeutsche Interessen geht. (Archivbild)Markus Scholz/dpa

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Schwesig (SPD) und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Günther (CDU) laufen trotz unterschiedlicher Parteizugehörigkeit in eine Richtung, wenn es um norddeutsche Interessen geht. (Archivbild)Markus Scholz/dpa

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