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Bundesländer

Gewerkschaften und Innenminister ringen um einen neuen Tarifabschluss für die rund 58.000 Landesbeschäftigten in Hessen. Warum bricht nach der ersten Gesprächsrunde kein Jubel aus?

Seit 2020 sind die Preise deutlich geklettert - stärker als im Bund. Eine Ifo-Auswertung zeigt, welche Bereiche die Teuerung in Sachsen getrieben haben und warum Beschäftigte real dennoch mehr bleibt.

Für die Beschäftigten in Unikliniken oder Behörden der Länder gibt es einen Tarifabschluss. Für den Finanzminister wird die Umsetzung ein Kraftakt. Der Beamtenbund ist skeptisch.

Nach der Tarifeinigung in Potsdam sehen Innenminister Wilke und Finanzminister Crumbach durchaus Hürden für Brandenburg. Der Abschluss ist nach ihrer Einschätzung aber auch ein Fortschritt.

Drei Verhandlungsrunden – dann war es geschafft. Der Tarifabschluss für gut 900.000 Angestellte der Länder steht. Was er für Bürger, Beschäftigte und die öffentliche Hand bedeutet.

Gewerkschaften und Arbeitgeber haben im Tarifkonflikt um den öffentlichen Dienst der Länder eine Einigung erzielt. Die Beschäftigten sollen insgesamt 5,8 Prozent mehr Gehalt in drei Schritten erhalten, bei 27 Monaten Laufzeit, teilte die Gewerkschaft Verdi mit.

Ob an Unikliniken, Hochschulen, an Museen, in Zoos oder Behörden - überall pochen Beschäftigte auf mehr Geld. Drei Tage lang wird jetzt wieder verhandelt. Wie stehen die Chancen?

Verdi und Beamtenbund haben zu Protesten und einem Warnstreik aufgerufen. Hintergrund sind Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Länder. Am Mittwoch sollen die Gespräche fortgesetzt werden.

Unikliniken sind nur ein Bereich, der kommende Woche bestreikt werden soll. Die Gewerkschaften wollen vor dem Finale im Tarifpoker „ein klares Signal“ setzen.

Die Kassen der Kommunen sind klamm. Immer mehr Aufgaben, hohe Schulden und Sparprogramme gehören zum Alltag. Da sind Zuweisungen hochwillkommen, auch wenn die selbst schuldenfinanziert sind.