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Tracker fürs Fluggepäck: Kaufen oder sein lassen?

Für 20 bis 30 Euro und ohne laufende Kosten das Fluggepäck orten - klingt verlockend. Doch wie einfach ist die Einrichtung wirklich und was sagen Airlines zu den Akkus, die in den Trackern stecken?

Von dpa

24.06.2026

Tracker sind insbesondere für Leute, die viel reisen, sinnvoll.picture alliance/dpa/dpa-tmn

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Wer mit dem Flugzeug in den Urlaub düst, spielt kurz vor den Sommerferien vielleicht noch mit dem Gedanken, sich einen oder mehrere Tracker zuzulegen, um im Verlustfall das Gepäck orten zu können. Aber muss das wirklich sein?

„Ich würde sagen, grundsätzlich lohnt sich ein Tracker insbesondere für Leute, die viel reisen, weil man heutzutage sehr leicht auch sein Gepäck verlieren kann“, sagt Ben Schwan vom Fachmagazin „Mac & i“. Die Investition bleibt in jedem Fall überschaubar: Je nach Modell zahlt man zwischen 20 und 30 Euro für einen Tracker. Und: „Es gibt keine laufenden Gebühren, zumindest bei den Trackern, die heute modern sind und viel benutzt werden.“

Einrichtung und Einbindung ist auch für Laien einfach

Das sind etwa die AirTags von Apple, die empfehlenswert für alle sind, die mit iPhone und Co unterwegs sind. Oder eben Tracker beispielsweise von Tile oder Samsung (Galaxy SmartTags) für Android-Nutzende. Sie alle verwenden verschiedene Nahfunk-Technologien wie etwa Bluetooth, aber auch andere Geräte, um Positionen zu erfassen und weiterzuleiten.

Die Einrichtung ist auch für Laien problemlos machbar. „Man kauft das Gerät, und dann wird es eingebunden, meistens über eine Smartphone-App oder über das Smartphone selbst“, erklärt Schwan. „Das funktioniert mit Android und mit iOS, je nachdem, welchen Tracker man hat.“

Dürfen Tracker mit Akku überhaupt mitfliegen?

Aber dürfen die kleinen Geräte mit Akku überhaupt mitfliegen? „Die Teile verwenden meist sehr spannungsarme, kleine Knopfzellen“, erklärt Ben Schwan. Airlines hätten damit kein Problem. Teils gebe es sogar Kooperationen zwischen den Tracker-Herstellern und Airlines.

„Dabei kann man recht einfach die Daten des Trackers weitergeben, wenn beispielsweise ein Gepäckstück verloren gegangen ist“, sagt Schwan. Die Fluggesellschaften freuten sich teils sogar darüber, weil sie solche Fälle leichter bearbeiten könnten.

Gleich sagen, dass ein Tracker im Koffer ist

Wer also Gepäck am Lost-Luggage-Schalter im Flughafen als verloren melde, sollte sofort sagen, dass er einen Tracker im Koffer hat, „und möglicherweise auch schon eine erste Angabe machen, zum Beispiel „Der Koffer ist noch in 
Paris, und ich bin schon in Berlin““, erklärt der Experte. Das helfe den Suchvorgang zu beschleunigen.

Wenn man mit einer Airline unterwegs ist, die mit einem Tracker-Hersteller kooperiert - wie beispielsweise Lufthansa mit Apple - und eine entsprechende Schnittstelle hat, kann man die Standortdaten des Gepäcks sogar freigeben. So kommt die Airline schneller an die Informationen, so Schwan. „Offenbar sind darüber schon Millionen Gepäckstücke etwas schneller 
gefunden worden.“

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