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Tourist in Not? Fiese Betrugsmasche trifft arglose Menschen

Sind Sie grundsätzlich besonders hilfsbereit? Dann könnten Betrügerinnen und Betrüger mit ihrer aktuellen Masche leichtes Spiel haben. In bestimmten Situationen sollten Sie daher vorsichtig sein.

Von dpa

04.04.2025

Fiese Masche: Betrüger sprechen Bürgerinnen und Bürger an belebten Plätzen an und behaupten, in einer Notlage Bargeld zu benötigen.picture alliance/dpa

Fiese Masche: Betrüger sprechen Bürgerinnen und Bürger an belebten Plätzen an und behaupten, in einer Notlage Bargeld zu benötigen.picture alliance/dpa

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Als Tourist in einer Notlage? Das kann schon mal vorkommen. Entsprechend nachsichtig reagieren Menschen auf der Straße, wenn irische oder britische Staatsbürger eine solche vorgeben zu haben. Doch hinter der europaweiten Masche steckt derzeit oft Betrug, teilen das Landeskriminalamt und die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz mit.

Der Mitteilung zufolge sprechen die Betrüger arglose Bürgerinnen und Bürger an belebten Plätzen wie Bahnhöfen, Innenstädten, Raststätten oder Supermarktparkplätzen an und behaupten zum Beispiel, Ausweisdokumente, Geld oder Zahlungskarten verloren zu haben. In ihrer Notsituation bitten sie um Bargeld und versprechen, die Schuld via Sofort-Überweisung zu begleichen. 

Diese täuschen die Betrüger dann in Anwesenheit von Hilfsbereiten vor, führen die Transaktion aber entweder nie aus oder brechen sie unmittelbar während des Vorgangs ab. Die Opfer bleiben auf dem Schaden sitzen.

Um sich zu schützen, raten Verbraucherschützer und Landeskriminalamt:

  • Seien Sie skeptisch, wenn Fremde um Bargeld bitten.
  • Hinterfragen Sie die angebliche Notlage und lassen Sie sich von den dramatischen Erzählungen nicht unter Druck setzen.
  • Lassen Sie sich nicht emotional manipulieren. Betrüger nutzen gezielt die Hilfsbereitschaft ihrer Opfer aus.
  • Überprüfen Sie immer zuerst, ob eine etwaige Überweisung bei Ihnen eingegangen ist, bevor Sie Bargeld herausgeben.
  • Melden Sie Betrugsverdachtsfälle umgehend bei der nächsten Polizeidienststelle oder via Notruf (110).
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