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So kommen Autofahrer sicherer durch den Herbst

Nasses Laub, Nebel und tief stehende Sonne: Im Herbst lauern einige Gefahren für Autofahrer. Welche Tipps jetzt für mehr Sicherheit sorgen.

Von dpa

16.09.2026

Kürzere Tage und herbstliches Wetter verschlechtern die Sicht beim Autofahren.picture alliance/dpa

Kürzere Tage und herbstliches Wetter verschlechtern die Sicht beim Autofahren.picture alliance/dpa

© picture alliance/dpa

Der Herbst, der Herbst, der Herbst ist da! Und mit ihm nicht nur blauer Himmel und goldene Blätter, sondern größere Gefahren für Autofahrer. Denn mit Dunst, Nebel, nassem Laub, tief stehender Sonne und früher einsetzender Dunkelheit am Abend ist ab jetzt zu rechnen. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat dazu ein paar Tipps parat.

Für guten Durchblick sorgen

Am Morgen und am späten Nachmittag steht die Sonne tief. Das kann enorm blenden, sodass andere Fahrzeuge, Radler, Fußgänger, Ampeln oder Hindernisse später erkannt werden. Sind die Scheiben dreckig, kann das die Blendwirkung noch verstärken. Daher sollten nun alle Scheiben am Auto blitzsauber sein. Beim Putzen auch die Innenseiten nicht vergessen.

Für unterwegs daran denken, dass genug Wischwasser im Behälter für die Scheibenwaschanlage ist und die Wischerblätter in Ordnung sind.

Apropos Durchblick: Feuchte Luft im Auto und kalte Außentemperaturen verschlechtern die Sicht durch beschlagene Scheiben. Lüftung und Klimaanlage helfen, die Scheiben wieder freizubekommen. Die Klimaanlage entzieht der Luft Feuchtigkeit - auch wenn anders als im Sommer höhere Temperaturen eingestellt werden. Dabei funktioniert Frischluft besser als Umluft. Fahren sollte man erst, wenn die wichtigen Scheiben frei sind. Bei starker Blendung rät die GTÜ: Tempo drosseln und den Abstand zum Vorausfahrenden vergrößern.

Nicht benebeln lassen

Nebel kann binnen kürzester Zeit die Sichtverhältnisse verschlechtern. Vor allem am Morgen, in Niederungen und in Gewässernähe sollten Autofahrer damit rechnen. Dann heißt es: Abblendlicht aktiv einschalten, mehr Abstand halten und Tempo drosseln. Bei starker Sichtbehinderung ist das Einschalten des Abblendlichts tagsüber sogar vorgeschrieben - übrigens auch bei Regen oder Schneefall.

Bei schlechter Sicht sollte man das Abblendlicht aktiv einschalten. Wer sich nur auf die Lichtautomatik verlässt, fährt sonst möglicherweise weiterhin nur mit Tagfahrlicht. Bei vielen Fahrzeugen bleiben dabei die Rückleuchten ausgeschaltet. Denn die Lichtautomatik reagiert vor allem auf Helligkeit. Bei Nebel, Regen oder Schneefall kann es trotzdem noch hell genug sein, sodass sie nicht auf Abblendlicht umschaltet. Bei erheblich eingeschränkter Sicht ist in Deutschland auch am Tag Abblendlicht vorgeschrieben.

Für die Nebelschlussleuchte gelten klare Regeln: Nur wenn die Sichtweite - durch Nebel - weniger als 50 Meter beträgt, darf man sie anmachen. Dann darf man aber auch nicht schneller als 50 km/h fahren.

Noch vor Eis und Schnee können die Straßen rutschig werden

Feuchte Straßen in Kombination mit Laub oder Ernteabfällen können herbstliche Straßen stellenweise in regelrechte Rutschbahnen verwandeln. Speziell in Kurven, beim Gas geben oder Bremsen kann das Auto leichter ins Rutschen kommen. Daran sollte das Tempo angepasst werden. Ruppige Lenk-, Brems- und Beschleunigungsmanöver sollten möglichst vermieden werden. Auch hier hilft zudem ein größerer Abstand, so bleibt im Zweifel mehr Platz und damit Zeit zum Reagieren.

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