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Leben statt funktionieren: eine Handvoll kleiner Tipps

Ob im Job oder in der Familie: Wenn zu viel zu tun ist, kommen wir ins Rotieren. Welche kleinen Stellschrauben im Alltag beim Runterkommen helfen können.

Von dpa

17.04.2026

Eine kleine Auszeit hilft im stressigen Alltag etwas zur Ruhe zu kommen.Franziska Gabbert/dpa-tmn

Eine kleine Auszeit hilft im stressigen Alltag etwas zur Ruhe zu kommen.Franziska Gabbert/dpa-tmn

© Franziska Gabbert/dpa-tmn

Die To-do-Liste ist lang und ständig kommt Neues dazu? Um sich zu erden statt zu verausgaben, sind manchmal kleine Übungen sinnvoll. Diese einfachen fünf Tipps der Zeitschrift „Psychologie Heute compact“ (Ausgabe 84) können helfen, ungesundem Stress die Rote Karte zu zeigen.

1. Kurze Auszeit-Momente einbauen

Schon fünf Minuten können guttun. Schauen Sie aus dem Fenster, denken Sie an etwas Schönes oder strecken Sie sich. Alle 70 bis 90 Minuten braucht unser Gehirn eine Pause vom konzentrierten Arbeiten, heißt es in der Zeitschrift.

2. Achtsamkeit üben

Ebenfalls ein in den Alltag eingebauter ruhiger Moment - konzentrieren Sie sich auf Ihre Wahrnehmung. Zählen Sie innerlich jeweils fünf Dinge auf, die Sie sehen, hören und spüren.

3. Prioritäten setzen

Sortieren Sie die Aufgaben nach den Kategorien „dringlich“ und „wichtig“. Was beide Kategorien erfüllt, wird zuerst erledigt. Wer die To-dos so einteilt, vermeidet eher, dass sich Dringliches immer wieder vor das Wichtige schiebt. Beispiel: Pausen sind wichtig, aber nicht dringlich - man neigt daher dazu, sie in einem vollen Tag immer aufzuschieben, was aber unklug ist.

4. Schönen Termin vereinbaren

Machen Sie immer wieder Termine fest, die Ihnen Freude bereiten. Das kann ein Date mit dem Partner oder der Partnerin sein, aber auch etwas, das Sie allein unternehmen. Achtung: Wenn Sie merken, dass Sie für Ihren Termin eigentlich keine Zeit haben, ist das ein Warnsignal für zu viel anderes, das reduziert werden sollte. 

5. Bilanz ziehen

Beurteilen Sie am Ende Ihres Tages alle Tätigkeiten. Was sich gut angefühlt hat, bekommt ein Plus, was belastend war, ein Minus. Beispiel für ein Doppelminus: Die Kinder mussten angezogen werden und man selbst wollte schnell los. Kommen Sie Ihren Minus-Phasen auf die Spur und versuchen Sie herauszufinden, wie es anders gehen könnte.

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