Kommt Zeit, kommt Raum: So erfindet Renault den Van neu
Mit Espace und Scenic setzten sie Trends und bauten „Autos zum Leben“ – jetzt kramen sie bei Renault diese Tugenden wieder hervor und zeigen mit dem R-Space-Lab, wie der Van von morgen werden könnte.
Die Studie R-Space-Lab soll einen Ausblick auf künftige Innenräume mit mehr Lebensqualität und smarter Technik geben.Renault/dpa-tmn
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Renault gibt einen Ausblick auf eine neue Generation von „Autos zum Leben“. Unter diesem Motto hat der französische Hersteller in den 1980er- und 1990er-Jahren mit Großraumlimousinen wie dem Espace und dem Scenic die Kategorie der Familienkutsche neu definiert, bevor sie in Paris dem SUV verfielen und viel Eigensinn verloren.
Den wollen sie jetzt wieder beweisen und zeigen dafür die Studie R-Space-Lab. Die sei zwar kein Vorbote eines kommenden Serienmodells, teilte der Hersteller mit, solle aber einen Ausblick auf künftige Innenräume mit mehr Lebensqualität und smarter Technik geben, so Renault weiter.
Intelligente Technik und lichter Innenraum
Dafür bauen sie in dem 4,50 Meter langen und rund 1,50 Meter hohen Van ein besonders schlankes Cockpit mit durchgehendem Bildschirm und nach oben offenem Lenkrad ein. Dieses arbeitet mit Steer-by-Wire-Technik und hat keine mechanische Verbindung mehr zu den Rädern. Zusätzliche Sicherheit bieten ein KI-Coach mit situativen Fahrempfehlungen sowie ein neuartiger Alkoholtester.
Für eine lichte Atmosphäre gibt es besonders schlanke Karosseriesäulen und eine Frontscheibe, die direkt ins Panoramadach übergeht. Und den praktischen Nutzwert steigern die Franzosen mit einem multifunktionalen Handschuhfach groß genug für Computer oder Tasche sowie drei variablen Einzelsitzen im Fond. Die lassen sich nicht nur umlegen oder ganz nach vorn schieben, so dass auch ein Fahrrad in den Kofferraum passt. Sondern wie im Kino können zudem die Sitzkissen aufgestellt werden, um hohe Gegenstände zu transportieren.