Drei Sommerprobleme im Garten - und was man tun kann
Zu trocken, zu heiß, zu nass? Mit ein paar einfachen Kniffen kommen Boden und Pflanzen besser durch Wetterextreme.
Wenn der Boden durstig wird: Risse zeigen, wie stark anhaltende Trockenheit dem Boden zusetzen kann.picture-alliance/ dpa
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Hitze, Trockenheit, Starkregen: Die Sommerbedingungen werden für den Garten zunehmend extremer. Der Klimawandel ist auch zwischen Beeten, Sträuchern und Bäumen spürbar – und stellt Pflanzen und Boden vor neue Herausforderungen. Die Bayerische Gartenakademie gibt Tipps, wie der Garten damit besser zurechtkommt.
1. Trockenheit: Der Boden verliert Feuchtigkeit
Wenn Regen wochenlang ausbleibt, kann der Boden stark austrocknen und Risse bekommen. Doch statt nur zur Gießkanne zu greifen, lässt sich der Boden auch langfristig unterstützen: Gründüngung und Kompost erhöhen den Humusanteil und helfen dabei, mehr Wasser zu speichern.
Mulchen verringert zudem die Verdunstung. Dazu wird freie Erde mit organischem Material wie Rasenschnitt, jungen Unkräutern, weichem Heckenrückschnitt oder Stroh bedeckt.
2. Hitze und Sonne: Pflanzen geraten unter Stress
Extreme Hitze und starke Sonneneinstrahlung setzen Pflanzen stark zu. Pflanzengewebe kann absterben und sichtbare Schäden entstehen. Blätter von Stauden und Gehölzen vertrocknen, während Früchte und Beeren helle, geschädigte Stellen bekommen können.
Mit Sonnenschirmen etwa lassen sich Pflanzen vor starker Sonne schützen. Bäume und Hecken schneidet man im Sommer nur sparsam, damit genügend Blätter als natürlicher Sonnenschutz bleiben. Wer neu pflanzt, kann laut Naturschutzbund Nabu auf hitze- und sonnenliebende Arten wie Lavendel, Bergaster oder Blumen-Esche setzen.
3. Starkregen und Hagel: Zu viel Wasser auf einmal
Bei Starkregen kann der Boden nach dem Abtrocknen verkrusten und Risse bilden. Eine Mulchschicht kann auch hier helfen, indem sie große Wassertropfen abpuffert und das Wasser in den Boden leitet. Auch durch regelmäßiges Aufhacken kann man vorbeugen.
Nach Trockenperioden können kräftige Niederschläge dazu führen, dass Früchte aufplatzen, da die Fruchthaut nicht schnell genug mitwächst. Aufgeplatzte Früchte sollte man möglichst bald verwerten, denn sie sind anfälliger für Schadpilze und Schadinsekten.
Starkregen und Hagel können außerdem Blätter und Früchte beschädigen. Geschädigte Pflanzenteile sollten entfernt werden - auch unreife Früchte, da sich sonst Schimmel und Fäulnis ausbreiten können. Wer dicht stehende Blätter und Geiztriebe ausdünnt, sorgt dafür, dass die Pflanzen nach starken Regenfällen schneller abtrocknen können.
Zu viel Wasser auf einmal: Nach längeren Trockenphasen können kräftige Niederschläge für Pflanzen zum Problem werden.Klaus-Dietmar Gabbert/dpa-tmn
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Mulch auf dem Boden hilft bei Starkregenfällen - und bei Trockenheit.picture alliance / dpa-tmn
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Sonne mit Nebenwirkungen: Starke Hitze und Sonneneinstrahlung können sichtbare Schäden an Blättern hinterlassen.Patrick Pleul/dpa/dpa-tmn
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