Panorama

Bringt Renault den neuen Pick-up Niagara zu uns?

Renault macht die Schultern breit und wagt sich in den Dreck. Denn jetzt bauen die Franzosen einen neuen Pick-up. Der startet zwar erst mal in Südamerika, doch eine globale Karriere ist denkbar.

Von dpa

10.09.2026

Der Renault Niagara wird ab Ende 2026 in Südamerika auf den Markt kommen und könnte später auch in Europa erhältlich seinRenault/dpa-tmn

Der Renault Niagara wird ab Ende 2026 in Südamerika auf den Markt kommen und könnte später auch in Europa erhältlich seinRenault/dpa-tmn

© Renault/dpa-tmn

Renault baut einen frischen Pick-up. Der Pritschenwagen trägt den Namen Niagara, wird in Argentinien produziert und soll zum Jahreswechsel zunächst in Südamerika an den Start gehen. Ein Export in andere Regionen ist dem Hersteller zufolge aber nicht ausgeschlossen, so dass er auch bei uns zum Konkurrenten für Modelle wie den VW Amarok oder den Toyota Hilux werden könnte.

Der Niagara, der robust sein will wie ein Nutzfahrzeug und bei Assistenz und Abstimmung nahe an einem SUV sein soll, misst knapp fünf Meter. Er startet laut Renault als Viertürer mit einer Ladefläche, die nicht angestückelt wirkt, sondern voll in die Karosserie integriert ist. Bei Bedarf verschwindet sie unter einem robusten Rollo. Die Nutzlast geben die Franzosen mit rund 700 Kilo an und die Ladevolumen unter der Abdeckung mit knapp 1.000 Litern.

So imposant das Auto auftritt, so bescheiden ist der Antrieb: Den übernimmt ein Vierzylinder mit 1,3 Litern Hubraum, der wie in Südamerika üblich als Flexfuel-Verbrenner konzipiert ist und genauso mit Benzin wie mit Ethanol betrieben werden kann. Er leistet bis zu 120 kW/160 PS und wird passend zum Segment und den Straßenverhältnissen auch mit Allradantrieb angeboten. Preise nennt Renault noch nicht.

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