Panorama

Aus Austricks-Dreh für Kids wird (fast) gesund-süßer Brownie

Wie Rote Bete im Schoko-Brownie für mehr Nährstoffe sorgen kann und warum man nur kleinere Knollen in den Teig raspeln sollte – das zeigt ein Rezept mit Extra-Tipp für gesundheitsbewusste Naschkatzen.

Von dpa

11.02.2026

Der Schokokuchen mit der versteckten Rote Bete wird nach dem Auskühlen in Rechtecke geschnitten, verziert - und fertig sind die saftigen Brownies. Milly Kenny-Ryder/Almanac Palais Vienna/dpa-tmn

Der Schokokuchen mit der versteckten Rote Bete wird nach dem Auskühlen in Rechtecke geschnitten, verziert - und fertig sind die saftigen Brownies. Milly Kenny-Ryder/Almanac Palais Vienna/dpa-tmn

© Milly Kenny-Ryder/Almanac Palais Vienna/dpa-tmn

Meist mutieren Kinder nicht gerade zu Gemüsemonstern und tendieren schon gar nicht zu Roter Bete. Doch da haben sich findige Köche, Ernährungsexperten und Bäcker einen Kniff ausgedacht: Das trojanische Pferd heißt Brownie. 

Der cremig-weiche und hoffentlich saftige Schokokuchen wird in kompakte Vierecke geschnitten und ist der perfekte Trick, um Gemüse scheuendem Nachwuchs ein paar Gramm der Knollen unterzujubeln. 

Denn Rote Bete gilt nämlich als außerordentlich gesund. Sie verbindet hohe Nährstoffdichte mit vergleichsweise wenig Kalorien und schmeckt dabei noch süß. Die Knollen enthalten laut Deutscher Gesellschaft für Ernährung (DGE) zahlreiche Vitamine wie Folsäure, Vitamine B1, B5 und B6 sowie Vitamin C, die für Zellteilung, Immunsystem und Nervenfunktion wichtig sind. Hinzu kommen Mineralstoffe wie Kalium, Eisen und Magnesium.

Auch das Bundeszentrum für Ernährung hat noch einen Tipp zum Kauf der roten Knollen: Die Ernährungsexperten raten dazu, zu festen, glatten Knollen mit unverletzter Schale zu greifen. Dabei seien kleine und mittelgroße Exemplare im Geschmack meist zarter, große mehr erdiger.

Und nun zu einer Schritt-für-Schritt-Anleitung von (fast) gesunden Schokoladen-Rote-Bete-Brownies. Das Rezept stammt von Claudia Kursawe, Chefköchin des Restaurants „Donnersmarkt“ im Hotel Almanac in Wien.

Zutaten für 1 Blech:

  • 150 g Butter
  • 215 g Zartbitterschokolade (55 Prozent)
  • 135 g Zucker
  • 3 Eigelb
  • 250 g rohe oder gekochte Rote Bete fein gerieben
  • 10 g Mehl
  • 10 g Kakao Pulver
  • 3 g Backpulver
  • 4 g Salz
  • 50 g Haselnüsse
  • Für den Eischnee
  • 3 Eiweiß
  • 40 g Zucker

Zubereitung: 

  • Zuerst das Eiweiß mit 40 Gramm Zucker steif schlagen und kaltstellen. Danach Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen und mit einem Kochlöffel zu einer glatten Masse verrühren. Erst Zucker, dann das Eigelb dazugeben. Danach die geriebene Rote Bete mit der Schokoladen Masse verrühren.
  • Die Hälfte des Eischnees in die Schokoladen Masse geben. Anschließend Mehl, Kakao, Salz und Backpulver in eine separate Schüssel sieben und alles zusammen mit der Schoko-Rote-Bete-Masse vermengen. Abschließend den Rest vom Eiweiß vorsichtig unterheben.
  • Den Teig auf einem flachen Backblech gleichmäßig verteilen, die gehackten Haselnüsse darüber streuen und bei 180 Grad Umluft 15 bis 20 Minuten backen.

Wer mag, kann die ausgekühlten Brownies gerne noch mit Früchten, Nüssen, Streuseln und (Frischkäse-)Cremes aller Art toppen, im Fachjargon Frosting genannt. Aber klar ist auch: Kommt Sahne ins Spiel, wird der gesunde Anteil kleiner und kleiner.

Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Was geschah am 11. Februar?

Tag für Tag gibt es Ereignisse, Anekdoten, Geburts- oder Sterbetage, an die erinnert werden soll.