Tunnel unter der Elbe für Suedlink-Stromtrasse ist gebohrt
Die Unterquerung unter der Elbe bezeichnete der Netzbetreiber Tennet als anspruchsvollen Abschnitt. Nun ist der Tunnel gebohrt. Aber die Arbeiten sind noch nicht abgeschlossen.
Der Tunnel verläuft zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen. (Archivbild.)Christian Charisius/dpa
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Nach nahezu eineinhalb Jahren ist der Tunnel unter der Elbe für die Stromtrasse Suedlink gebohrt. Nun soll der Ausbau der 5,2 Kilometer langen Unterführung beginnen, wie der Übertragungsnetzbetreiber Tennet mitteilte. Unter anderem müssen sechs Kabel eingezogen werden.
Suedlink soll künftig über rund 700 Kilometer Gleichstrom zwischen dem Norden und dem Süden Deutschlands transportieren. Über die Leitung soll vor allem Strom aus Windparks im Norden zu Industriestandorten gelangen.
Die Röhre verläuft zwischen Wewelsfleth in Schleswig-Holstein und Wischhafen in Niedersachsen. Die Elbquerung bezeichnete Tennet aus Bayreuth als besonders anspruchsvolle Teilstrecke Suedlinks.
Die Inbetriebnahme von Suedlink auf ganzer Länge ist bis Ende 2028 geplant. Für den südlichen Teil der Trasse ist der Netzbetreiber TransnetBW zuständig.
Nach Angaben von Tennet begannen die Bohrungen Anfang Februar 2025. Ursprünglich hatte es in einer Mitteilung des Unternehmens geheißen, dass die Bohrungen nach und nach im Dezember 2024 anlaufen sollten.