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Ministerin gibt grünes Licht für Hitzefrei

Mehr als 30 Grad werden diese Woche in Niedersachsen erwartet. Viele Schülerinnen und Schüler hoffen auf Hitzefrei – und die Kultusministerin ist offen dafür.

Von dpa

23.06.2026

Kultusministerin Hamburg findet es richtig, dass jede Schule selbst über Hitzefrei entscheidet.Moritz Frankenberg/dpa

Kultusministerin Hamburg findet es richtig, dass jede Schule selbst über Hitzefrei entscheidet.Moritz Frankenberg/dpa

© Moritz Frankenberg/dpa

In der anhaltenden Hitzewelle hat Niedersachsens Kultusministerin Julia Willie Hamburg Verständnis für Schulen, die ihren Schülerinnen und Schülern Hitzefrei geben. „Wenn die Arbeit in den Schulen nicht sinnvoll ist, dann ist es richtig, hier Hitzefrei zu geben“, sagte die Grünen-Politikerin. „Die Lehrkräfte haben das im Blick und werden schon darauf achten, dass die Kinder all das lernen, was sie lernen müssen.“

Nach dem Notenschluss sei in den Schulen „jetzt sowieso nicht mehr der große komplexe Unterricht und insofern wird jetzt durch das Hitzefrei dieses Mal kein Kind zu wenig lernen“, sagte die Ministerin.

Eine festgelegte Temperatur, ab der Hitzefrei gilt, gibt es in Niedersachsen nicht. Die Schulleitungen sollen neben der Temperatur im Klassenraum auch berücksichtigen, wie weit die Klassen mit dem Unterrichtsstoff sind und ob zeitnah wichtige Prüfungen anstehen. Grundschüler dürfen nur nach Zustimmung der Erziehungsberechtigten früher nach Hause.

Schulen entscheiden selbst über Hitzefrei

Hamburg betonte, es sei richtig, dass jede Schulleitung selbst darüber entscheide – und das abgestuft für einzelne Klassen oder Jahrgänge. „Es kann auch sein, dass in einer Schule nicht die ganze Schule ausfällt, sondern bestimmte Räume weiter genutzt werden können und zum Beispiel die Oberstufenschülerinnen und -schüler oder gerade Kinder, die dieses Jahr erst eingeschult wurden, trotzdem weiter unterrichtet werden, weil das für sie möglich ist.“

Zugleich könnten die Schulen die heißen Tage auch mit Ausflügen, etwa zum Technik-Event IdeenExpo in Hannover, oder mit Schwimmunterricht sinnvoll nutzen, sagte die Ministerin weiter.

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