Politik Inland

Alarmrotte steigt wegen russischer Militärmaschine auf

Die nördliche Eurofighter-Alarmrotte der Luftwaffe ist am Luftwaffenstützpunkt Laage südlich von Rostock stationiert. Die Abfangjäger sichern den Luftraum. Jetzt waren sie wieder im Einsatz.

Von dpa

28.04.2025

Alarmrotte im EinsatzHauke-Christian Dittrich/dpa

Alarmrotte im EinsatzHauke-Christian Dittrich/dpa

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

Erneut ist über der Ostsee ein ohne Erkennungssignal fliegendes russisches Militärflugzeug gesichtet worden. Dies löste am Montag nach Angaben der Luftwaffe einen Start der Alarmrotte auf dem Fliegerhorst Laage in Mecklenburg-Vorpommern aus. 

Die Eurofighter seien um 11.20 Uhr aufgestiegen und um 12.45 Uhr wieder gelandet, so ein Sprecher. Das Flugzeug sei ohne Transpondersignal geflogen. Nach Angaben der Luftwaffe handelte es sich um ein Aufklärungsflugzeug vom Typ Iljuschin 20.

Die Alarmrotte besteht üblicherweise aus zwei Eurofightern, die binnen Minuten aufsteigen, um mögliche Gefährdungen zu überprüfen oder auch abzuwehren, wenn nötig. Die gegenseitigen Kontrollen sind aber weitgehend Routine. 

Nach Angaben der Luftwaffe steigt die deutsche Alarmrotte (Quick Reaction Alert, QRA) ungefähr ein bis zwei Mal pro Monat auf, weil der Funkkontakt zu zivilen Flugzeugen fehlt. Ein solcher Fall wird dann als „COMLOSS“ bezeichnet – also der Verlust jeglicher Kommunikation mit dem Flugzeug.

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