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US-Präsident Trump droht den Nato-Verbündeten. Jose Luis Magana/AP/dpa
Update -

Die USA und Israel haben den Krieg gegen den Iran begonnen. Jetzt fordert Trump Nato-Partner und andere unbeteiligte Länder auf, sich an der Sicherung der wichtigen Straße von Hormus zu beteiligen.

Je länger der Iran-Krieg dauert, desto offener kritisiert Kanzler Merz die USA. Bei einem Besuch in Norwegen zeigt er sich verärgert über eine US-Entscheidung, die Russland zugutekommt.

Das gibt es selten: Der Kanzler reist ins Ausland und macht einen Bogen um die Hauptstadt des Ziellandes. In Norwegen hat er zwei Reiseziele gefunden, die mindestens genauso interessant sind wie Oslo.

Es ist eine der wenigen Auslandsreisen des Kanzlers, bei denen es nicht in eine Hauptstadt geht. In Norwegen macht Merz stattdessen Station an zwei Orten nördlich des Polarkreises.

Es ist ein strategischer Belastungstest: Bei einem Krieg an der Nato-Ostflanke werden 1000 verletzte Soldaten pro Tag angenommen. Die Bundeswehr trainiert das Szenario mit Zivilorganisationen.

Nach dem iranischen Raketenangriff auf die Türkei erhöht die Nato die Einsatzbereitschaft. Wie reagieren die USA und Israel auf die Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten?

Könnte sich der neue Krieg im Nahen Osten auf Europa ausweiten? Und damit vielleicht sogar zum Fall für die Nato werden? Irans Angriffe lassen diese Fragen aufkommen. Antworten sind nicht einfach.

Die Nato erhöht wegen des iranischen Raketenbeschusses auf die Türkei die Alarm- und Einsatzbereitschaft ihrer ballistischen Abwehrsysteme. Das teilte ein Sprecher des militärischen Hauptquartiers im belgischen Mons mit.

Die Nato geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. „Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt“, teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit.

Das Manöver führt Tausende Soldaten in die Lüneburger Heide, an Ostseestrände und jetzt eben auch in die niedersächsische Landeshauptstadt. Das hat Auswirkungen auf das alltägliche Leben dort.