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Widerspruch bei abgelehnter Eingliederungshilfe kann lohnen

Immer wieder werden Anträge auf Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung abgelehnt – nicht immer zu Recht. Warum sich ein Widerspruch lohnen kann und wie eine Praxishilfe dabei unterstützt.

Von dpa

08.10.2026

Eingliederungshilfe hilft Menschen mit Behinderung bei einer individuellen Lebensführung und ermöglicht Teilhabe.picture alliance/dpa

Eingliederungshilfe hilft Menschen mit Behinderung bei einer individuellen Lebensführung und ermöglicht Teilhabe.picture alliance/dpa

© picture alliance/dpa

Menschen mit einer Behinderung haben oft Anspruch auf Unterstützung durch die sogenannte Eingliederungshilfe. Diese Geld-, Sach- und Dienstleistungen sollen Anspruchsberechtigten eine individuelle Lebensführung ermöglichen und die volle Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern. 

Die Fachverbände für Menschen mit Behinderung stellen aber fest, dass Antragstellerinnen und Antragstellern die Leistungen immer mal wieder verweigert werden - und zwar nicht immer rechtmäßig.

Bei erfolglosem Widerspruchsverfahren bleibt Rechtsweg

Die Fachverbände weisen darum darauf hin, dass sich ein Widerspruch lohnen kann - viele davon hätten Erfolg. Betroffene, Angehörige und Beratungsstellen können sich jetzt beim Aufsetzen des Schriftstücks an einer kostenfreien Praxishilfe der Fachverbände orientieren. 

Diese Handreichung, die auf der Webseite diefachverbaende.de in der Rubrik „Stellungnahmen/Positionspapiere“ bereitsteht, informiert über Leistungen der Eingliederungshilfe, erklärt das Widerspruchsverfahren und reicht Formulierungshilfen für typische Fallkonstellationen.

Den Antrag auf Eingliederungshilfe stellen Betroffene beim zuständigen Sozialamt am Wohnort. Auch der Widerspruch geht dorthin. Scheitert das Widerspruchsverfahren, bleibt Menschen mit Behinderung noch das Klageverfahren.

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