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WhatsApp-Chats vor anderen verstecken

Neugierige Mitleser im Umfeld? Mit wenigen Klicks verschwinden bei WhatsApp Chats in einem Spezialordner. So geht „Top Secret“ für alle.

Von dpa

14.04.2026

Bestimmte Chats bei WhatsApp sind nur für die eigenen Augen bestimmt? Dann kann man vorsorgen.Weronika Peneshko/dpa/dpa-tmn

Bestimmte Chats bei WhatsApp sind nur für die eigenen Augen bestimmt? Dann kann man vorsorgen.Weronika Peneshko/dpa/dpa-tmn

© Weronika Peneshko/dpa/dpa-tmn

Wer ein Smartphone mit anderen teilt, es öfter einmal entsperrt aus der Hand gibt oder einfach vorsorgen möchte, kann WhatsApp-Chats gezielt vor neugierigen Blicken schützen.

Der Schutz wird aktiviert, indem man auf den jeweiligen Chat länger drückt und dann „Chat sperren“ auswählt. Dann landet der Chat in einem Ordner namens „Gesperrte Chats“. Dieser ist verriegelt und lässt sich nur per Fingerabdruck, Gesichts-Scan, PIN oder Muster öffnen - je nachdem, was man als Gerätesperre festgelegt hat.

Oder soll es ein eigener Geheimcode sein?

Alternativ ist es möglich, den Ordner „Gesperrte Chats“ mit einem Code zu schützen, der sich von der Gerätesperre unterscheidet. Und das geht so:

  • Auf „Gesperrte Chats“ tippen.
  • Die Einstellungen (Dreipunkt-Menü) öffnen und auf „Einstellungen für die Chatsperre/Geheimcode“ beziehungsweise direkt auf „Geheimcode“ gehen.
  • Den gewünschten Code eingeben, auf „Weiter“ tippen, den Code zur Bestätigung erneut eingeben und auf „Fertig“ tippen.

Was ist mit Benachrichtigungen und Anrufen aus gesperrten Chats?

Bei gesperrten Chats werden die Inhalte der Benachrichtigungen und die Kontaktinformationen verborgen. Benachrichtigungen werden stattdessen folgendermaßen angezeigt: „WhatsApp: 1 neue Nachricht“. Anrufe von Kontakten in gesperrten Chats werden nicht blockiert.

Wer von der Geheimniskrämerei genug hat, kann gesperrte Chats jederzeit wieder entsperren. Dazu länger auf den jeweiligen gesperrten Chat drücken, in die Einstellungen gehen und „Chat entsperren“ wählen.

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