Studienstart: Welche Versicherungen jetzt wichtig sind
Schon mit dem Studium gestartet, aber noch nicht an Versicherungen gedacht? Auch wenn es langweilig klingt, es lohnt sich. Welche Policen Studierende vor bösen Überraschungen schützen.
Gut abgesichert ins Studium: Der Start ins Studium bringt neue Herausforderungen, da gehört der passende Versicherungsschutz dazu.Rolf Vennenbernd/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa
© Rolf Vennenbernd/Deutsche Presse-Agentur GmbH/dpa
Der Oktober naht und mit ihm starten viele junge Menschen ins Studium. Neben Immatrikulation, Umzug und Vorkursen sollten Studierende auch eine weitere wichtige Sache im Blick haben: den passenden Versicherungsschutz. Mit welchen Policen sie konkret ausgestattet sein sollten, erklärt der Bund der Versicherten (BdV):
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Krankenversicherung
Die Krankenversicherung ist verpflichtend. Während des Studiums können sich junge Menschen über die Krankenkasse der Eltern versichern. Die sogenannte Familienversicherung greift für Studierende grundsätzlich bis zum vollendeten 25. Lebensjahr. Das regelmäßige Gesamteinkommen eines Studierenden darf 2026 allerdings die Grenze von 565 Euro nicht überschreiten. Kommen die Einkünfte ausschließlich aus geringfügiger Beschäftigung, liegt die Grenze bei 603 Euro.
Sind die Eltern privat krankenversichert oder liegen die eigenen Einkünfte oberhalb der Grenze, müssen sich Studierende selbst versichern. Laut BdV ist Studierenden das entweder über eine eigene private Krankenversicherung oder die beitragspflichtige Krankenversicherung der Studenten (KVdS) möglich. -
Privathaftpflichtversicherung
Wichtig ist zudem die Privathaftpflichtversicherung. Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die man anderen zugefügt hat. Auch hier sind junge Menschen während der Erstausbildung meist über die Eltern mitversichert - sofern eine Familienversicherung besteht.
Etwas anderes kann gelten, wenn der Wohnsitz ein anderer ist und Altersgrenzen bestehen. Ein Blick ins Kleingedruckte oder eine Nachfrage beim Versicherer hilft. Wer bereits ein erstes Studium abgeschlossen hat, den Master nicht umgehend an den Bachelor anschließt oder eine Ausbildung beginnt, braucht unter Umständen einen eigenen Versicherungsvertrag. -
Berufsunfähigkeitsversicherung
Auch wenn Studierende sich erst auf dem Weg ins Berufsleben befinden: Eine frühzeitige Absicherung der eigenen Arbeitskraft durch eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann dem BdV zufolge sinnvoll sein. Denn wer etwa durch Unfall oder Krankheit dauerhaft nicht arbeiten kann, kann die finanziellen Folgen auf diese Weise mildern. Zudem ist der frühzeitige Abschluss meist günstiger und unkomplizierter, weil etwa die Wahrscheinlichkeit von Vorerkrankungen oder gesundheitlichen Vorbelastungen geringer ist. Der BdV rät vor dem Abschluss zu einer anbieterunabhängigen und spezialisierten Beratung.