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So wird der Porsche 911 zum leichten Luftikus

Porsche zaubert eine weitere Modellvariante für den 911 aus dem Hut und bietet den GT3 nun auch als Cabrio an. Dabei geizen die Schwaben mit jedem Kilo. Die Kunden dagegen müssen spendabel sein.

Von dpa

14.04.2026

Der GT3 S/C schafft den Sprint von Tempo 0 auf 100 in 3,9 Sekunden.Porsche AG/dpa-tmn

Der GT3 S/C schafft den Sprint von Tempo 0 auf 100 in 3,9 Sekunden.Porsche AG/dpa-tmn

© Porsche AG/dpa-tmn

Porsche fächert die 911-Palette weiter auf und bringt ein neues Nischenmodell an den Start: Ab sofort bieten die Schwaben den Sportwagen auch als GT3 S/C an und setzen ihre Kunden damit an die frische Luft. Den zum ersten Mal gibt es die besonders sportlich ausgelegte Variante mit hochdrehendem Saugmotor, Handschaltung und vielen Leichtbau-Komponenten dann auch mit elektrischem Cabrioverdeck, teilt Porsche mit.

Damit will der Hersteller an Erfolgsmodelle wie den 911 Speedster aus dem Jahr 2019 anknüpfen, nur dass es diesmal keine limitierte Stückzahl geben wird. Allerdings dürfte allein der Preis für eine gewisse Begrenzung sorgen. Denn Porsche verlangt für den ausschließlich als Zweisitzer lieferbaren Sportwagen mindestens 269.000 Euro.

Sechszylinder ohne Aufladung

Während er vom Speedster das Textildach übernimmt, das diesmal allerdings voll elektrisch funktioniert, folgt er zugleich dem Diätkurs des 911 S/T und wiegt deshalb nur 1.497 Kilo. Das sind laut Porsche gerade mal 30 Kilo mehr als die geschlossene Variante des 911 GT3. Diese steuert vor neben dem betont breiten Karosseriekörper vor allem den Antrieb bei: Einen 4,0 Liter großen Sechszylinder-Boxer, der seine 375 kW/510 PS allein den hohen Drehzahlen verdankt und ohne Aufladung auskommt.

Der Motor beschleunigt den Luftikus für die linke Spur in 3,9 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht maximal 313 km/h. Wer das nicht glaubt, kann selbst stoppen – mit einem Porsche Design-Chronographen, den es ausschließlich für GT3 S/T-Käufer als Extra in den gleichen Farben wie den Sportwagen gibt.

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