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So versüßen wir Bienen und Co. den Start in den Frühling

Mit den richtigen Frühblühern wird der Garten zum Insektenparadies – und das schon im März. Welche Pflanzen wirklich helfen und warum Forsythien für Bienen nutzlos sind.

Von dpa

06.03.2026

Frühe Tankstelle: Krokusse versorgen Bienen schon am Frühlingsanfang mit Pollen und Nektar.picture alliance/dpa

Frühe Tankstelle: Krokusse versorgen Bienen schon am Frühlingsanfang mit Pollen und Nektar.picture alliance/dpa

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Frühblüher sorgen bereits zum Frühlingsanfang für erste Farbtupfer im Garten und auf dem Balkon. Doch sie sind weit mehr als nur hübsche Frühlingsboten: Schon jetzt sind die ersten Hummelköniginnen und Zitronenfalter unterwegs - und auf Nahrungssuche. Diese Insekten sind auf frühe Blüten angewiesen. Neben krautigen Pflanzen spielen auch Gehölze dabei eine wichtige Rolle. 

Der Nabu rät deshalb, Frühblüher nicht allein nach ihrem Aussehen auszuwählen, sondern vor allem danach, welchen Nutzen sie für Insekten haben. Beispiele für insektenfreundliche Frühblüher:

  • Krautige Pflanzen: Frühlings-Krokusse, Winterlinge, Schneeglöckchen
  • Gehölze: Hasel, Kornelkirsche, Seidelbast, Weidenkätzchen

Nicht alles, was früh im Jahr blüht, ist wertvoll für Insekten. Die Forsythie etwa steht in vielen Gärten und blüht schon ab März in ihrem fröhlichen Gelb. „Allerdings haben die Blüten keinen Pollen oder Nektar, damit sind sie für Insekten nutzlos“, so Silvia Teich vom Nabu. Eine Alternative ist die Kornelkirsche, die ebenfalls schön gelb blüht und Insekten reichlich Nahrung bietet.

Primeln als Insektenmagnet

Frühlingsprimeln überzeugen mit einer großen Farbpalette: Wer sich jetzt diese Blumen für Garten oder Balkon holt, kann beim Kauf auch an Bienen und andere Insekten denken. 

Der Nabu empfiehlt dafür, zu einheimischen Arten wie „Primula veris“, „Primula elatior“ und „Primula vulgaris“ zu greifen. Sie sind robust und liefern reichlich Nektar und Pollen.

Bei Labels wie „insektenfreundlich“ oder „bienenfreundlich“ sollte man übrigens aufpassen. „Darauf kann man sich leider nicht immer verlassen“, so Silvia Teich. Am besten informiert man sich vor dem Besuch im Baumarkt oder Gartencenter gut, welche Pflanzen Insekten wirklich helfen.

Robust gegen Kälte und wechselhaftes Wetter

Frühblüher sind zu dieser Jahreszeit wechselhaften Temperaturen und Wetterbedingungen sowie späten Frösten ausgesetzt. Regional gewachsene Pflanzen sind nach Angaben des Grünen Medienhauses an das heimische Klima angepasst und robuster. 

Bei der Auswahl empfiehlt es sich, auf kräftige, kompakte Pflanzen mit gesundem Blattwerk zu achten. Sie gelten als besonders widerstandsfähig. Ist der Ballen zudem gut durchwurzelt, wachsen sie schneller an und entwickeln sich gleichmäßig.

Frühlingsbote und Nahrungsquelle: Auch Schneeglöckchen kommen bei Insekten gut an. picture alliance/dpa

Frühlingsbote und Nahrungsquelle: Auch Schneeglöckchen kommen bei Insekten gut an. picture alliance/dpa

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Heimische Arten im Vorteil: Primeln wie „Primula elatior“ bieten Insekten reichlich Nahrung.Andrea Warnecke/dpa-tmn

Heimische Arten im Vorteil: Primeln wie „Primula elatior“ bieten Insekten reichlich Nahrung.Andrea Warnecke/dpa-tmn

© Andrea Warnecke/dpa-tmn

Besser als Forsythien: Die Kornelkirsche blüht ebenfalls früh, doch ihre Blüten sind wertvoller für Insekten.picture alliance/dpa

Besser als Forsythien: Die Kornelkirsche blüht ebenfalls früh, doch ihre Blüten sind wertvoller für Insekten.picture alliance/dpa

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