So ruhig wird das Wochenende auf den Autobahnen
Die Herbstferien sind vorbei und bis Weihnachten ist es noch ein wenig hin - weitgehende Ruhe auf den Autobahnen? Ja, in der Regel schon, doch mancherorts kann es haken.
Eine entspannte Autobahnfahrt? Am Wochenende vom 6. bis 8. November stehen die Chancen laut Verkehrsclubs vielerorts gut.dpa-infografik/dpa-tmn
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Endlich mal aufatmen können? Zumindest in Bezug auf die Staugefahr auf den Autobahnen könnte das am kommenden Wochenende (6. bis 8. November) durchaus gelingen. Dann „kehrt wieder Ruhe ein“, sagt der Auto Club Europa (ACE) voraus. Auch dem ADAC zufolge dürfte es in der Regel entspannt zugehen: Er sieht nur „geringe Staugefahr“.
Am ehesten kann das Ende der Herbstferien in Bayern am Sonntag im Süden zu mehr Verkehr und Störungen führen. So dürfte es dort auf den Heimreiserouten vor allem in Baustellenbereichen eine moderate Staugefahr geben. Doch „lange Staus sind eher selten“, gibt sich der ACE optimistisch.
Am vollsten dürfte es nach den klassischen Ferien- und Urlaubszeiten den Angaben zufolge nun wieder am Freitagnachmittag werden, wenn sich Berufs- und Wochenendpendler auf den Weg machen. Wer jetzt außerhalb der Saison mit dem Auto verreisen will, sollte möglichst nicht in den Berufszeiten starten und sich vor Fahrtantritt genau über die Verkehrssituation informieren.
Baustellen und herbstliche Witterung
Nadelöhre sind immer wieder Baustellen, von denen der ADAC aktuell noch rund 1.000 auf den Autobahnen zählt. Auch auf witterungsbedingte Störungen sollten sich Autofahrer im Herbst wieder einstellen. Das kann je nach Region von ersten Bodenfrösten bis hin zu winterlichen Straßen reichen - vor allem im Mittelgebirge oder in den Alpen.
Beide Verkehrsclubs erwarten zwischen Freitag und Sonntag im Großraum München sowie auf folgenden Autobahnen mehr Verkehr und Staus (oft in beiden Richtungen):
A 1Hamburg - Bremen - Osnabrück - Münster - Dortmund - KölnA 2Magdeburg – Braunschweig – Hannover – DortmundA 3Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - KölnA 4Aachen – Köln – OlpeA 5Basel – Karlsruhe – Heidelberg – Frankfurt/MainA 6Mannheim – Heilbronn – NürnbergA 7Flensburg – Hamburg – Hannover – Kassel und Würzburg – Ulm – Füssen/ReutteA 8Salzburg - München - Ulm - Stuttgart - KarlsruheA 9München – Nürnberg – Halle/Leipzig A 12Berliner Ring – Frankfurt/OderA 24Hamburg – SchwerinA 45Hagen – DortmundA 61Koblenz - MönchengladbachA 81Böblingen – Stuttgart – Heilbronn – WürzburgA 93Rosenheim - KiefersfeldenA 95München - Garmisch-PartenkirchenA 96Lindau - MünchenA 99Autobahnring München
In Österreich wird es ruhiger - aber die Transitrouten bleiben beliebt
Auch im benachbarten Ausland wird es laut ADAC langsam ruhiger, aber vor allem die Transitstrecken bleiben staugefährdet. Das gilt demnach für folgende Strecken:
- A 1 (Westautobahn)
- A 9 (Pyhrnautobahn)
- A 10 (Tauernautobahn)
- A 12 (Inntalautobahn)
- A 13 (Brennerautobahn von und nach Italien)
- A 14 (Rheintal/Walgau-Autobahn)
- B 179 (Fernpass)
- B 197 (Arlberg Bundesstraße)
In der Schweiz sind vor allem die Transitrouten betroffen
In der Schweiz sind vor allem die A 1 (Bern - Zürich - St. Margrethen), die A 2 auf der Gotthard-Route, die A 3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A 13 auf der San-Bernardino-Route betroffen.