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Schichtarbeit kann sogar krebserregend sein

Schichtarbeit bringt den Biorhythmus aus dem Takt – mit Folgen: Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und laut WHO-Studie möglicherweise sogar ein erhöhtes Krebsrisiko.

Von dpa

30.07.2026

Nachts ist für den Körper eigentlich Erholung angesagt - deshalb sind Schichtdienste oft gesundheitlich belastend.picture alliance/dpa

Nachts ist für den Körper eigentlich Erholung angesagt - deshalb sind Schichtdienste oft gesundheitlich belastend.picture alliance/dpa

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Helligkeit und Dunkelheit sind die wesentlichen Faktoren, die unseren Biorhythmus bestimmen. Der Körper lässt sich nur begrenzt an wechselnde Arbeitszeiten anpassen. Früher oder später hat Nachtarbeit deshalb negative Auswirkungen auf den Körper. 

„Die innere Uhr unseres Körpers reguliert den biologischen Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen“, erklärt Volker Harth, Arbeitsmediziner vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Dieser steuert wichtige Stoffwechselfunktionen wie Körpertemperatur, Hormonhaushalt, aber auch den Schlaf. „Arbeitnehmende, die in Wechsel- oder Nachtschicht arbeiten, fühlen sich oftmals belastet, da sie entgegen diesem natürlichen Rhythmus leben“, so der Experte.

Das kann viele verschiedene gesundheitliche Auswirkungen haben. Dazu zählen Schlafstörungen, Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten. Langfristig steigt unter anderem das Risiko für Magen-Darm-Erkrankungen, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Leiden. Eine Auswertung der Internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der Weltgesundheitsorganisation aus dem Jahr 2019 zeigt sogar, dass Nachtarbeit wahrscheinlich krebserregend ist.

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