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Richtig pflanzen: So wird der Garten zum Vogelparadies

Futterhaus aufstellen und fertig? Ganz so einfach ist es nicht. Damit Gartenvögel das ganze Jahr über Nahrung finden, kommt es auch auf die richtige Bepflanzung an.

Von dpa

05.06.2026

Mit den richtigen Pflanzen wird der Garten zum beliebten Treffpunkt für viele Vogelarten.picture alliance/dpa

Mit den richtigen Pflanzen wird der Garten zum beliebten Treffpunkt für viele Vogelarten.picture alliance/dpa

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Pflanzen für den Piepmatz: Mit den richtigen Arten lässt sich der Garten in ein Paradies für Amsel, Meise und Co. verwandeln. Doch welche Pflanzen sind besonders sinnvoll? Fünf Tipps, die Vögeln Nahrung und Schutz bieten.

1. Gehölze mit Früchten

Birnbaum, Kornelkirsche, Schlehe, Schwarzer Holunder, Vogelbeere oder Weißdorn: Gehölze, die Früchte tragen, sind eine der wichtigsten Nahrungsquellen für Vögel. Und die genannten sind laut dem Naturschutzbund Deutschland (Nabu) besonders gut geeignet. 

Den Vögeln zuliebe gilt übrigens: Blätter bitte liegen und nicht gefallene Früchte hängen lassen.

2. Fassadenbegrünung

Wer seine Fassade begrünt, sorgt nicht nur für einen Hingucker. Kletterpflanzen können auch als Brutplätze für Vögel dienen. 

Gute Beispiele hierfür sind: Kriechrose, Efeu, Gartengeißblatt, Waldrebe oder Wilde Weinrebe.

3. Heimische Wildkräuter

Wichtig sind laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auch heimische Wildkräuter. Ihre Samen locken viele Körnerfresser an. Und dafür muss man gar nicht viel tun, außer Pflanzen wie Löwenzahn, Vogelmiere und Wegerich wachsen zu lassen.

4. Samentragende Stauden

Viele Stauden bilden nach der Blüte wertvolle Samenstände aus, die als Vogelfutter dienen. Dazu zählen laut Nabu etwa Flockenblumen, Disteln oder Wilde Karde. 

Ein Tipp: Stauden immer erst nach dem Winter zurückschneiden. Dann können sie Vögeln auch in der kalten Jahreszeit Futter bieten.

5. Insekten als Nahrungsquelle

Vögel ernähren sich auch von Insekten und Kleintieren wie Blattläusen, Raupen, Spinnen oder Regenwürmern. Um solche Nützlinge zu fördern, ist es laut BUND wichtig, auf chemische Pflanzenschutzmittel zu verzichten und wilde Ecken im Garten zuzulassen.

Fruchttragende Gehölze wie Birnbäume sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten.Christin Klose/dpa-tmn

Fruchttragende Gehölze wie Birnbäume sind eine wichtige Nahrungsquelle für viele Vogelarten.Christin Klose/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa-tmn

Mehr als nur Fassadenschmuck: Efeu bietet Vögeln Schutz und Platz zum Brüten.Candy Welz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Mehr als nur Fassadenschmuck: Efeu bietet Vögeln Schutz und Platz zum Brüten.Candy Welz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

© Candy Welz/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Einfach wachsen lassen: Heimische Wildkräuter locken zahlreiche Körnerfresser an.Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

Einfach wachsen lassen: Heimische Wildkräuter locken zahlreiche Körnerfresser an.Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

© Karl-Josef Hildenbrand/dpa-tmn

Mehr Summen, mehr Zwitschern: Wer Insekten in den Garten lockt, schafft für Vögel ein reiches Nahrungsangebot.Benjamin Nolte/dpa-tmn

Mehr Summen, mehr Zwitschern: Wer Insekten in den Garten lockt, schafft für Vögel ein reiches Nahrungsangebot.Benjamin Nolte/dpa-tmn

© Benjamin Nolte/dpa-tmn

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