Kein Schulabschluss: So helfen Praktika beim Job-Einstieg
Wer keinen Schulabschluss hat, kann mit Praktika und Probearbeit überzeugen. Wie Arbeitswillige jetzt vorgehen sollten und wer hilft, wenn es kompliziert wird.
Kein Abschluss, aber Bock: Praktika und Probearbeit zeigen Motivation und Zuverlässigkeit – das kann Türen zur Ausbildung öffnen.picture alliance/dpa
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Wer die Schule ohne Abschluss verlässt, stößt bei der Jobsuche oftmals auf Schwierigkeiten - vor allem, wenn es Lücken im Lebenslauf gibt. Aber was können junge Leute tun, um potenzielle Arbeitgeber dazu zu bringen, sie einzustellen?
Expertinnen raten, dass Schulabbrecherinnen und Schulabbrecher bei Unternehmen nach einem Praktikum oder der Möglichkeit zu einem Probearbeiten fragen.
„Praktika und Probearbeit sind eine gute Möglichkeit, Betriebe von den eigenen Fähigkeiten zu überzeugen“, sagt Irmgard Pirkl von der Zentrale der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg. Wer Motivation, Zuverlässigkeit und Interesse zeigt, könne damit in manchen Fällen einen fehlenden Schulabschluss ausgleichen und den Einstieg in eine Ausbildung schaffen.
Diese Anlaufstellen helfen bei der Bewerbung
Vielen Schulabbrecherinnen und Schulabbrechern fällt es allerdings schwer, sich bei einem Unternehmen um ein Praktikum oder für ein Probearbeiten zu bewerben. Darauf weist Anke Burmeister von der Beratungsstelle für arbeitslose Jugendliche und junge Erwachsene als Teil des Jugend-Job-Centers Düsseldorf hin.
Aber auch das sollte keine Hürde sein: Die Agentur für Arbeit, das Jobcenter sowie das Jugendamt helfen dabei, passende Unterstützungsangebote wie beispielsweise Coachings und Bewerbungsunterstützung zu finden. Über solche Angebote könnten Schulabbrecher ein positives Selbstbild aufbauen und ihre sozialen Kompetenzen wie etwa Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit trainieren, so Burmeister.