Panorama

Herbstferien dauern an: Ja genau, da kommt Stau!

Fast alle Bundesländer sind in den Herbstferien. Das bedeutet einigen Verkehr. Jetzt noch ein paar Baustellen hinzu und fertig ist die nahezu sommerferienähnliche Staugefahr. Aber wo wird es eng?

Von dpa

12.10.2026

Die einen fahren hin, die andern zurück - und an den Baustellen trifft man sich im Stau.dpa-infografik/dpa-tmn

Die einen fahren hin, die andern zurück - und an den Baustellen trifft man sich im Stau.dpa-infografik/dpa-tmn

© dpa-infografik/dpa-tmn

Ferienfahrt und Stau gehören zusammen, wie - na ja Sie wissen schon. Am kommenden Wochenende (16. bis 18. Oktober) ist das vielerorts auch wieder der Fall. Denn dann sind nahezu alle Bundesländer in den Ferien - mit An- und Abreiseverkehr.

Da muss man kein Verkehrsclub-Experte sein, um Stau zu wittern. Beim ADAC lautet die Erwartung: beinahe das Niveau der Sommerferien, der Auto Club Europa (ACE) prognostiziert „erheblichen Reiseverkehr“. Aua. 

Besonders am Freitagnachmittag dürfte es haken - hier treffen Pendler auf erste Urlauber. Und auch am Samstag wird es auf den Reiserouten in Richtung Küste, Alpen und Seen eng. Und rechnet man dann noch die aktuell rund 1.120 Baustellen bundesweit mit ein, ergibt sich die Gesamtlage. 

Die Staulage im Tagesüberblick

  • Freitag: Erwarten Sie rund um die Ballungsräume viel Verkehr. Durch den Ferienbeginn ist besonders in NRW, Hamburg und Berlin mehr los. Rechnen Sie auch mehr Zeit auf dem Weg zum Flughafen ein, rät der ACE. Die Hauptverkehrszeiten liegen zwischen 13.00 und 19.00 Uhr.
  • Samstag: An diesem Tag ist auf den Fernreiserouten Richtung Alpen- und Mittelmeerraum sowie zu den Küsten von Nord- und Ostsee zu erwarten. Auch am Samstag werden viele Ferienreisende aus NRW unterwegs sein - häufig in Richtung Süden und in die Niederlande. Rund um Berlin und Hamburg wird es ebenfalls voll. Staugefahr besteht insbesondere vor Baustellen, so der ACE.
  • Sonntag: Ab dem Nachmittag setzt der Rückreiseverkehr ein. Dann ist vor allem rund um Baustellen Stau möglich. Bei schönem Wetter könnten auch noch die Nebenstrecken voll mit Tagesausflüglern sein.

Der Überblick: Wo es auf den Autobahnen überall eng wird

A 1Fehmarn - Lübeck - Hamburg - Bremen - Osnabrück - Münster - Dortmund - Köln und in die andere RichtungA 2Oberhausen - Dortmund - HannoverA 3Passau - Nürnberg - Würzburg - Frankfurt - Köln - ArnhemA 4Köln - AachenA 5Basel - Karlsruhe - Heidelberg - Frankfurt/MainA 6Mannheim - HeilbronnA 7Flensburg - Hamburg - Hannover - Kassel - Würzburg -  Ulm - Füssen/ReutteA 8Salzburg - München - Ulm - Stuttgart - Karlsruhe
 A 9München - NürnbergA 10Berliner RingA 11Berliner Ring - Dreieck UckermarkA 24Berlin - Dreieck WittstockA 40Essen - Duisburg - VenloA 45Aschaffenburg - Gießen – HagenA 57Köln - KrefeldA 61Ludwigshafen - Koblenz - MönchengladbachA 81Böblingen - Stuttgart - Heilbronn A 93Rosenheim - KiefersfeldenA 95München - Garmisch-PartenkirchenA 99Autobahnring München

In Österreich und in der Schweiz füllen sich die Transitrouten

Auch im benachbarten Ausland müssen Autofahrer zeitweise mit Behinderungen rechnen - das gilt vor allem für die Transitstrecken etwa in Österreich und in der Schweiz sowie für die Zufahrten in die Tourismusgebiete. Aktuelle Informationen liefert die Österreichische Verkehrsgesellschaft Asfinag online. 

Laut ADAC sind in Österreich insbesondere folgende Strecken staugefährdet:

  • A 1 (Westautobahn)
  • A 10 (Tauernautobahn)
  • A 12 (Inntalautobahn)
  • A 13 (Brennerautobahn von und nach Italien)

Auch in der Schweiz sind vor allem die Transitrouten voller

In der Schweiz sind vor allem die A1 (Bern - Zürich - St. Margrethen), die A2 auf der Gotthard-Route zwischen Basel und Chiasso, die A3 zwischen Basel, Zürich und Chur sowie die A13 auf der San-Bernardino-Route betroffen.

Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Remscheider Waffenfund: Hauptangeklagter gesteht

Geheime Waffenkammern, mehr als 300 Schusswaffen und fast 100.000 Schuss Munition: Der Prozess um einen der größten Kriegswaffenfunde in Deutschland hat eine entscheidende Hürde genommen.