Farizon startet mit zwei E-Transportern in Deutschland
Geely schickt eine neue Marke für alle, die viel transportieren müssen, in den Markt: Farizon soll mit elektrischen Kastenwagen die etablierte Konkurrenz aufmischen.
Neuer Spieler im Transporter-Revier: Farizon bringt den V7E nach Deutschland – mit ca. 6,5 m³ Laderaum und rund 1,2 t Nutzlast.Daniel Wollstein/Rightlight Media/Farizon by Geely/dpa-tmn
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Es gibt einen neuen Konkurrenten für etablierte Transporter-Größen wie den VW Bus, den Ford Transit oder den Mercedes Vito. Nachdem bereits Kia mit dem PV5 die elektrische Revolution in dieser Fahrzeugklasse vorangetrieben hat, wagt sich jetzt auch der chinesische Geely-Konzern ins Geschäft mit leichten E-Nutzfahrzeugen. Dafür lanciert das Unternehmen den Ableger Farizon und startet hierzulande mit zwei elektrischen Transportern.
Einstiegsmodell wird der V7E, der nach Angaben des Herstellers bei Preisen ab 32.600 Euro mit einem 67 kWh großen 400 Volt-Akku für328 Norm-Kilometer in den Handel kommt. Knapp fünf Meter lang und bis zu 120 km/h schnell, bietet der Kastenwagen ein Ladevolumen von rund 6,5 Kubikmetern und eine Nutzlast von rund 1,2 Tonnen.
Einstiegsmodell V7E und großer Bruder SV
Als großer Bruder kommt für mindestens 44.900 Euro der SV, den es in sechs Varianten mit unterschiedlichen Längen und Dachhöhen geben soll. Er misst in der kürzesten Variante 5,50 Meter, schafft bis zu 135 km/h und bekommt einen Akku von 83 kWh.
Mit dem sollen dann ebenfalls rund 330 Kilometer möglich seien, so Farizon weiter. Beim Laden braucht man aber Geduld: Mehr als 11 kW am Wechsel- und knapp 100 kW am Gleichstrom sind laut Hersteller nicht möglich.
Der Bruder mit mehr Dach über dem Kopf: Der Farizon SV soll in sechs Versionen kommen – mit unterschiedlichen Längen und Dachhöhen.Daniel Wollstein/Rightlight Media/Farizon by Geely/dpa-tmn
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