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Back to school: Tipps für Tablets und Notebooks

Android-Tablets und Windows-Notebooks bieten oft mehr fürs Geld als Apple-Produkte. Worauf es bei der Auswahl für Schule oder Uni wirklich ankommt.

Von dpa

20.08.2026

Tablets sind im Studium gut für Vorlesungen, während sich Notebooks besser für längere Hausarbeiten eignen.picture alliance/dpa

Tablets sind im Studium gut für Vorlesungen, während sich Notebooks besser für längere Hausarbeiten eignen.picture alliance/dpa

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Geht es um Geräte zum Lernen, dominieren vielerorts Tablets und Notebooks von Apple die Schulen, Klassenzimmer, Vorlesungssäle und Schreibtische von Schülerinnen sowie Studenten. Allerdings bietet die Konkurrenz oft mehr fürs Geld, berichtet die IT-Fachzeitschrift „c’t“ (Ausgabe 18/26). Bei Ausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis punkteten oft ganz andere Geräte als jene von Apple.

Entscheidend sei die Frage, was wirklich benötigt wird. Wer das vor einem Kauf abschließend klärt, vermeide teure Fehlkäufe. Schon für rund 150 Euro bekomme man heute ordentliche Tablets, Notebooks für 700 Euro reichten für die allermeisten Einsatzzwecke an Schule und Uni.

Welches Gerät für welchen Einsatzzweck?

Dabei legen die Expertinnen und Experten drei Prämissen zugrunde:

  • Ein Notebook für Schule oder Studium sollte nicht mehr als anderthalb Kilogramm wiegen und mindestens acht Stunden lang ohne Netzteil auskommen.
  • Tablets bieten sich als Erstausstattung in der Schule an, taugen im Studium gut für Vorlesung, Bibliothek oder Zug.
  • Längere Hausarbeiten entstehen dagegen eher auf dem Notebook am Schreibtisch.

Welches Betriebssystem soll es sein?

Letztlich bestimme dann die Wahl des Betriebssystems auch über die Wahl der Hardware:

  • Wer ins Apple-Universum will oder dort bleiben möchte, landet bei macOS und iOS respektive MacBook, iPad und iPhone.
     
  • Wer Windows bevorzugt, sollte bei Notebooks auf Geräte mit Windows 11 achten. Gebrauchtgeräte sollten unbedingt kompatibel mit Windows 11 sein.
     
  • Wer Linux auf dem Notebook installieren möchte, sucht sich am besten einen Hersteller, der Linux-Support anbietet, um sicher sein zu können, alle notwendigen Treiber zu bekommen.
     
  • Wer an ein Chromebook mit ChromeOS gedacht hat, sollte wissen, dass sich Google gerade von dem Betriebssystem verabschiedet und an einem Nachfolger (Codename „Aluminium OS“) arbeitet, der nicht auf allen bisherigen Chromebooks laufen wird. Trotz langen ChromeOS-Update-Versprechen von Google könnte es aktuell eher ein ungünstiger Zeitpunkt für den Kauf eines Chromebooks sein.

Android-Tablets als iPad-Alternative - schon ab 130 Euro

Grundsätzlich werten die „c’t“-Expertinnen und -Experten Android-Tablets als günstige Alternative zu iPads: Geräte mit 4 Gigabyte (GB) Arbeitsspeicher (RAM) und 128 Gigabyte (GB) Speicher seien schon ab 130 Euro zu haben, einige würden sogar mit Stift ausgeliefert.

Allerdings fehlt günstigen Modellen oft ein Mobilfunkmodem, sodass Nutzende unterwegs auf WLAN oder einen Smartphone-Hotspot angewiesen sind.

700-Euro-Klasse: Windows-Notebooks mit besserer Ausstattung

Ebenso bekomme man derzeit für 700 Euro Windows-Notebooks, die besser ausgestattet seien als Apples Einsteiger-Gerät MacBook Neo. Viele Geräte böten OLED-Displays, beleuchtete Tastaturen, längere Akkulaufzeiten und mehr Speicher.

Wer KI-Anwendungen oder Videoschnitt nutzen möchte, sollte mindestens 16 GB RAM und eine 512-GB-SSD einplanen, beim Prozessor geht die Empfehlung zu AMD Ryzen 7000 oder 8000 beziehungsweise Intel Core Ultra 100.

MacBook Neo mit höherem Preis - und weiteren Einschränkungen

Das MacBook Neo kostet übrigens nach einer Preiserhöhung aktuell 800 Euro und nicht mehr wie ursprünglich 700 Euro. Weitere Einschränkungen aus Expertensicht: Die 8 GB RAM bremsten das Neo bei größeren Tabellen oder bei vielen offenen Browser-Tabs zuweilen aus.

Auch fehle dem Neo Apples KI-Funktion Apple Intelligence. Und nur eine der beiden USB-C-Buchsen des günstigsten MacBooks sei in der Lage, Bildsignale und Daten schnell zu übertragen.

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