Panorama

7 Tipps fürs Spritsparen auf der Urlaubsfahrt

Nanu, schon wieder so viel nachgetankt? Dass im Urlaub mehr Sprit verbraucht wird, ist nicht ungewöhnlich und hat seine Gründe. Tipps, wie man trotzdem Kraftstoff einsparen kann.

Von dpa

16.06.2026

Entspannt fahren - Sprit sparen: Wer weniger beschleunigt und früher vom Gas geht, leert den Tank langsamer.picture alliance / dpa-tmn

Entspannt fahren - Sprit sparen: Wer weniger beschleunigt und früher vom Gas geht, leert den Tank langsamer.picture alliance / dpa-tmn

© picture alliance / dpa-tmn

Es liegt auf der Hand: Ein Urlaubsauto ist durch das Gepäck immer schwerer als im Alltag, und das verbraucht mehr Sprit als sonst. Dennoch können Reisende laut dem Tüv Süd den Mehrverbrauch um einiges eingrenzen. 

Wie man beim Reisen unnötige Verbraucher ausschaltet oder durch vorausschauendes Fahren den Tank weniger schnell leert, erklären die Tüv-Experten sowie der ADAC:

Reifendruck erhöhen

Ein voll beladenes Auto braucht einen höheren Reifendruck. Wer diesen vergisst anzupassen, verbraucht in der Folge mehr Kraftstoff. Denn ein zu geringer Luftdruck vergrößert den Rollwiderstand. Nach dem Urlaub den Druck natürlich wieder reduzieren.

Navi-Funktionen nutzen

Viele moderne Navigationssysteme bieten Funktionen für kraftstoffsparende Routen an. Dabei werden neben der Verkehrslage zum Beispiel auch Steigungen berücksichtigt.

Am Urlaubsort entladen

Was am Ziel raus kann aus dem Auto, sollte raus - nicht nur die schweren Koffer. Das fängt bei kleineren Gegenständen an, die sich summieren können, und geht bis zum Dach- oder Fahrradträger sowie der Dachbox. 

Klimaanlage bewusst einsetzen

Fenster offen und Klimaanlage an? Ungünstiger geht es kaum, denn die abgekühlte Luft entweicht direkt wieder. Die Klimaanlage lohnt sich auch nicht für wenige Kilometer, da sie in der Kürze die Hitze gar nicht aus dem Auto bekommt.

Auf schneller und längerer Strecke hat das Kühlen aber die Nase vorn. Geöffnete Fenster und Schiebedächer machen das Auto weniger windschnittig, was mehr verbraucht. Sie haben laut dem ADAC nur bei niedrigeren Geschwindigkeiten wie im Stadtverkehr einen Vorteil gegenüber der Klimaanlage. 

Zügig fahren statt rasen

Ist die Autobahn frei, rät der Tüv Süd zu einer Reisegeschwindigkeit von 130 Stundenkilometern - eine gute Kombination aus vertretbarem Verbrauch und zügiger Fahrt. Dagegen ist der Luftwiderstand bei Tempo 160 etwa viermal so hoch wie bei Tempo 80.

Vorausschauend fahren

Wer häufig Gas gibt, wieder abbremst und erneut beschleunigt, treibt den Verbrauch in die Höhe. Wer sieht, dass er langsamer werden muss, geht besser frühzeitig vom Gas. So kann man laut dem ADAC zum Beispiel das Auto die letzten paar Hundert Meter bei eingelegtem Gang auf eine Ortschaft zurollen lassen, statt unmittelbar davor abrupt abzubremsen. 

Motor aus im Stau

Kaum eine Urlaubsfahrt läuft ohne Stau ab. Der Motor verbraucht aber Kraftstoff, auch wenn das Auto nicht fährt. Der ADAC rät, den Motor auszustellen, wenn die Leerlaufzeit voraussichtlich länger als 20 Sekunden dauert. Moderne Fahrzeuge haben dafür eine Start-Stopp-Automatik - lassen Sie diese stets eingeschaltet.

Damit sich der Tank im Stau nicht leert: Läuft der Wagen länger als 20 Sekunden im Stand – Motor abschalten oder die Start-Stopp-Automatik machen lassen.picture alliance/dpa

Damit sich der Tank im Stau nicht leert: Läuft der Wagen länger als 20 Sekunden im Stand – Motor abschalten oder die Start-Stopp-Automatik machen lassen.picture alliance/dpa

© picture alliance/dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Panorama

zur Merkliste

Spusu: Neuer Mobilfunkanbieter aus Österreich startet

Nur Tarife ohne Mindestlaufzeit und Anschlussgebühr, 1.000 Freiminuten für EU-Gespräche und nicht verbrauchtes Datenvolumen zum Ansparen - mit diesen Ideen betritt ein neuer Provider den Markt.