Nagelsmann: Neuer beim Comeback-Plan im Soll
Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht bei Manuel Neuer Fortschritte in der Reha. Gegen Finnland hütet aber Oliver Baumann das Tor. In Chicago wird nächste Woche eine neue Entscheidung getroffen.
Manuel Neuer schreibt Autogramme für die DFB-Fans. Federico Gambarini/dpa
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Julian Nagelsmann sieht Manuel Neuer auf einem guten Weg zu einem baldigen Comeback im Nationaltrikot. Ob der Rekordtorwart aber beim letzten WM-Test am 6. Juni in Chicago gegen die USA sein 125. Länderspiel für die Fußball-Nationalmannschaft bestreiten kann, ließ der Bundestrainer weiter offen.
„Heute war er schon schneller unterwegs im Laufen, sieht gut aus, gibt keine Probleme, also voll im Soll, es läuft alles“, erzählte Nagelsmann bei der Pressekonferenz vor dem Testspiel am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) in Mainz gegen Finnland vom Rehaprogramm Neuers.
Linke Wade muss komplett heilen
Nagelsmann hatte den 40 Jahre alten Neuer nach zwei Jahren für ein WM-Comeback zurück in die DFB-Auswahl geholt. Derzeit ist der Bayern-Torwart wegen einer Verhärtung in der linken Wade aber noch nicht einsatzbereit.
Am Freitag waren bei einer Autogrammstunde rund 1.000 Fans nach Herzogenaurach gekommen, um eine Unterschrift vom oder ein Foto mit dem Rekordschlussmann zu bekommen.
Baumann als Backup
Nagelsmann will auch weiterhin kein Risiko eingehen. Gegen Finnland wird wieder Oliver Baumann im Tor der DFB-Elf stehen, der durch die Rückholaktion seinen Stammplatz verloren hat. In der kommenden Woche will Nagelsmann in Chicago die Situation neu bewerten. Dann werde man eine „Diagnose machen“. Spätestens zum WM-Auftakt am 14. Juni in Houston gegen Curaçao soll Neuer einsatzbereit sein.
Julian Nagelsmann spricht bei der Pressekonferenz. Federico Gambarini/dpa
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