Krach will trotz Vorwürfen weiter SPD-Wahlkampf machen
Eineinhalb Wochen vor der Berliner Abgeordnetenhauswahl ermittelt die Staatsanwaltschaft Hannover gegen SPD-Spitzenkandidat Krach. Was heißt das für den Wahlkampf der SPD?
Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach hat angesichts von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Hannover Vorwürfe zurückgewiesen.Sebastian Christoph Gollnow/dpa
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Berlins SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach setzt trotz der Vorwürfe gegen ihn voll auf den Wahlkampf zur Abgeordnetenhauswahl. „Ich werde in den nächsten elf Tagen weiter Wahlkampf machen hier in Berlin“, sagte der Berliner SPD-Chef dem RBB. „Die Staatsanwaltschaft Hannover muss jetzt sagen, welche konkreten Vorwürfe es mir gegenüber gibt.“
Die Staatsanwaltschaft hatte eineinhalb Wochen vor der Wahl Ermittlungen gegen den SPD-Spitzenkandidaten aufgenommen. Drei Objekte in Hannover und Berlin wurden in dem Zusammenhang nach Angaben der Behörde durchsucht. Zu konkreten Vorwürfen äußerte sie sich nicht. Krach sagte, der Vorwurf beziehe sich auf ein Vergabeverfahren zu einem Klinikverkauf in der Region Hannover, wo er als Regionspräsident beurlaubt ist.
„Der Vorwurf anscheinend von der Staatsanwaltschaft Hannover ist, dass ich mich da habe bestechen lassen“, sagte er dem RBB. „Ich habe weder privat als auch meine Partei hier in Berlin keine Spende angenommen.“ Bei einer späteren Gelegenheit erwähnte er eine Spende vom damals unterlegenen Bieter in Höhe von 9.500 Euro, die innerhalb von 24 Stunden zurücküberwiesen worden sei.