FCK-Coach erwartet emotionales Südwestderby gegen Karlsruhe
Nach zwei Niederlagen in Folge steht der 1. FC Kaiserslautern im Niemandsland der Tabelle. Ein Derbysieg gegen den Karlsruher SC soll neue Energie für die verbleibenden Spiele bringen.
Muss noch einige personelle Fragezeichen beantworten: FCK-Trainer Torsten Lieberknecht. (Archivbild)Thomas Frey/dpa
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Für den 1. FC Kaiserslautern geht es im Südwestderby der 2. Fußball-Bundesliga gegen den Karlsruher SC um mehr als nur das Prestige. Der Ausgang der Partie am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) wird auch die Stimmung bei den Fans und Verantwortlichen bis zum Saisonende nachhaltig beeinflussen.
„Für beide Fanlager ist das ein ganz bedeutsames Spiel. Wir haben im Hinspiel gezeigt, dass wir uns dieser Bedeutung bewusst sind. Auch auf dem Platz wird es emotionale Momente geben. Wichtig ist, dass das Spiel mit Intensität geführt wird, aber auch mit der nötigen Übersicht“, sagte FCK-Trainer Torsten Lieberknecht und ergänzte: „Ich hoffe, dass wir am Ende als Sieger vom Platz gehen.“
Noch einige Fragezeichen im Kader
Nach zwei Niederlagen in Folge steht Kaiserslautern vor dem 26. Spieltag im Niemandsland der Tabelle. Der Rückstand auf den dritten Platz beträgt ebenso elf Punkte wie der Vorsprung auf die Abstiegszone. „Natürlich gehen wir hart mit uns ins Gericht. Ich habe aber manchmal das Gefühl, wir machen uns kleiner und schlechter, als wir sind. Die Punktzahl haben wir uns erspielt, nicht ergaunert“, erklärte Lieberknecht.
Vor dem brisanten Duell mit dem KSC gibt es im Kader noch einige personelle Fragezeichen. Neben dem verletzten Torjäger Ivan Prtajin und dem gelbgesperrten Leon Robinson steht hinter den Einsätzen von Paul Joly (Oberschenkelverletzung), Simon Asta (krank), Mika Haas und Jacob Rasmussen (beide Trainingsrückstand) ein Fragezeichen.