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Atemwegserkrankungen treiben weniger Thüringer zum Arzt

Der Frühling schaut um die Ecke, die Fallzahlen bei der Grippe gehen zurück. Damit entspannt sich auch die Situation in den Arztpraxen. Doch es gibt noch ein Sorgenkind.

Von dpa

13.03.2026

Die Grippewelle in Thüringen flacht ab. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa

Die Grippewelle in Thüringen flacht ab. (Symbolbild)Philip Dulian/dpa

© Philip Dulian/dpa

Die Thüringer Arztpraxen müssen nicht mehr so viele Menschen mit Atemwegserkrankungen behandeln. In der ersten Märzwoche wurden deswegen noch rund 23.000 Arztbesuche im Freistaat verzeichnet, wie das Thüringer Gesundheitsministerium mitteilte. In der letzten Februarwoche waren es noch rund 37.000 gewesen. Deutlich am häufigsten werden Kinder bis zu vier Jahren mit Grippe, RSV und Co einem Arzt vorgestellt. 

Weiter Entspannung bei der Grippe

Vor allem bei der Grippe hat sich die Situation im Freistaat weiter entspannt. Anfang März wurden demnach noch 310 neue Influenza-Fälle an die Gesundheitsbehörden gemeldet. Damit setzt sich der seit Mitte Februar anhaltende Rückgang der Meldezahlen fort. Es zeichnet sich weiter eine nicht ganz so heftige Grippesaison wie im Vorjahr ab. Bei den Zahlen ist von einer gewissen Dunkelziffer auszugehen. Besonders häufig wurde die Virusgrippe bislang bei Kindern nachgewiesen. 

Beim RSV-Virus gibt es hingegen nur wenig Entspannung. In der ersten Märzwoche wurden noch 275 Fälle gemeldet nach 301 Fällen in der Vorwoche. Die Zahlen bewegen sich seit einigen Wochen auf konstant hohem Niveau. Dagegen gibt es im Freistaat zuletzt kaum gemeldete Corona-Infektionen - die Fallzahl lag Anfang März bei 32 und bewegt sich damit auf dem niedrigen Niveau der Vorwoche.