Ausschreitungen in 2. Liga: Prozess wegen versuchten Mordes
Mehr als 70 verletzte Polizisten, ein 15-Kilo-Stein als Tatwaffe: Die Ausschreitungen beim Fußballspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden haben ein juristisches Nachspiel.
Bei dem Spiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden im Januar kam es zu massiven Ausschreitungen. (Archivbild) Andreas Gora/dpa
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Unter anderem wegen versuchten Mordes an einem Polizisten muss sich ein Fan des 1. FC Magdeburg vor Gericht verantworten. Am Montag (20.7.) beginnt am Landgericht Magdeburg der Prozess gegen den 29-Jährigen aus Sachsen-Anhalt. Beim Fußball-Zweitligaspiel zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden war es Ende Januar zu schweren Ausschreitungen in der Halbzeitpause gekommen. Mehr als 70 Polizisten wurden dabei verletzt. Der jetzt Angeklagte soll laut Gericht eine führende Rolle gespielt haben. So soll er einen 15 Kilogramm schweren Pflasterstein mit voller Kraft auf die Polizisten geworfen haben.