Bauern wollen an Autobahnauffahrten protestieren
Für das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen könnte es im Januar von der EU grünes Licht geben. Vielen Bauern passt das nicht. In MV wird deshalb protestiert.
Schon in den frühen Morgenstunden treffen sich Landwirte mit ihren Traktoren an Autobahnanschlussstellen in MV.Marijan Murat/dpa
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Landwirte wollen sich am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern an 32 Autobahn-Anschlussstellen mit Traktoren versammeln, um gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und dem südamerikanischen Mercosur-Verbund zu protestieren. Anmelder der von 7 bis 17 Uhr genehmigten Versammlungen ist der Verein Land schafft Verbindung, der von der Gruppe Freie Bauern unterstützt wird.
Es wird mit Verkehrsbehinderungen gerechnet. Die Auffahrten dürfen laut Innenministerium nicht blockiert werden, damit ein Ab- und Befahren der Autobahnen möglich bleibe. Der Bauernverband MV beteiligt sich nicht an der Aktion, stellte seinen Mitgliedern aber eine Teilnahme frei.
Betroffen sind Anschlussstellen an den Autobahnen A11, A14, A19, A20 und A24, darunter die Auffahrten Schwerin Nord, Ludwigslust, Parchim, Güstrow, Grevesmühlen, Tribsees, Pasewalk Nord und Penkun.
In Frankreich laufen schon seit Wochen Proteste gegen das geplante Freihandelsabkommen mit südamerikanischen Staaten. (Archivbild)Fred Scheiber/AP/dpa
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