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Zölle

Das Europäische Parlament hat die Arbeiten zur Umsetzung des im vergangenen Jahr vereinbarten Zollabkommens zwischen den USA und der EU formell auf Eis gelegt. „Mit der Androhung von Extrazöllen im Zusammenhang mit Grönland hat der US-Präsident den Bogen endgültig überspannt“, teilte der Vorsitzende des Handelsausschusses, Bernd Lange (SPD), in Straßburg mit.

Wein und Champagner im Visier: Trump droht Frankreich vor Journalisten mit hohen Zöllen, um eine Teilnahme am „Friedensrat“ für Gaza zu erreichen. Für Macron findet er keine guten Worte.

„America first“ verspricht Donald Trump - und lässt kaum einen Stein auf dem anderen. Seine Zollpolitik hat schwere Folgen für Deutschland. Dem obersten US-Gericht kommt nun eine zentrale Rolle zu.

Nach Drohungen nun offene Erpressung: Der US-Präsident versucht, seinen widerrechtlichen Besitzanspruch auf Grönland mit Zöllen für Deutschland und andere Staaten durchzudrücken. Kann Europa kontern?

EU-Ratspräsident António Costa wird nach den neuen Zoll-Drohungen von US-Präsident Donald Trump im Grönland-Streit einen Sondergipfel einberufen. Als Termin für ein Treffen der europäischen Staats- und Regierungschefs kommt nach Angaben einer EU-Beamtin Donnerstag infrage.

Deutschland und die übrigen betroffenen europäischen Länder haben die Drohung von US-Präsident Donald Trump mit Sonderzöllen im Grönland-Konflikt zurückgewiesen. „Zolldrohungen untergraben die transatlantischen Beziehungen und bergen das Risiko einer Eskalation“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung Deutschlands mit Dänemark, Finnland, Frankreich, den Niederlanden, Norwegen, Schweden und Großbritannien.

Zölle und Handelsbarrieren sollen fallen, der Austausch von Waren und Dienstleistungen zulegen. Die riesige Freihandelszone ist auch eine Antwort auf Trumps protektionistische Zollpolitik.

Vertreter der Europäischen Union und der südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay haben in Asunción das Freihandelsabkommen zwischen den beiden Wirtschaftsblöcken unterzeichnet. Damit entsteht eine der größten Freihandelszonen der Welt mit über 700 Millionen Einwohnern und einer gemeinsamen Wirtschaftsleistung in Höhe von rund 22 Billionen US-Dollar (19 Billionen Euro).

Mehr als ein Vierteljahrhundert nach Verhandlungsbeginn kann das Freihandelsabkommen zwischen der EU und südamerikanischen Staaten abgeschlossen werden. Die Industrie atmet auf, andere sind besorgt.

Der Landkreis Vorpommern-Greifswald verbietet Protestaktionen der Bauern auf der Autobahn an der deutsch-polnischen Grenze. Die Landwirte wollen das nicht auf sich sitzen lassen.

Der Weg für den Abschluss des EU-Freihandelsabkommens mit den vier südamerikanischen Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay ist frei. Bei einer Sitzung von Vertretern der 27 EU-Länder stimmten in Brüssel ausreichend viele Teilnehmer der geplanten Unterzeichnung des Deals zu, wie die Deutsche Presse-Agentur von Diplomaten erfuhr.

Frankreichs Bauern setzen auf Blockade: Kurz vor der entscheidenden Abstimmung zum Mercosur-Abkommen lodern an der Autobahn an der Grenze zu Belgien Flammen. Die Landwirte fürchten günstige Importe.

Viele Landwirte befürchten Nachteile, sollte das EU-Mercosur-Freihandelsabkommen beschlossen werden. Ihren Unmut trugen sie auch in MV auf die Straße. Ganz anders sieht es die IHK im Land.