Politik Inland

Wüst lobt Berliner Beschlüsse gegen hohe Energiepreise

Mit einer Steuersenkung und einem Krisenbonus will die schwarz-rote Koalition die Bürger in Deutschland entlasten. Das muss jetzt aber schnell und spürbar bei den Bürgern ankommen, mahnt Hendrik Wüst.

Von dpa

13.04.2026

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) dringt auf eine zügige, wirksame Umsetzung der Berliner Energiebeschlüsse. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) dringt auf eine zügige, wirksame Umsetzung der Berliner Energiebeschlüsse. (Archivbild)Rolf Vennenbernd/dpa

© Rolf Vennenbernd/dpa

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) hat das Entlastungspaket der schwarz-roten Koalition im Bund als stimmig begrüßt. Die Senkung der Energiesteuer unterstütze Pendler und Unternehmen ohne Umwege, lobte Wüst in Düsseldorf. Verschärfungen beim Kartellrecht müssten sicherstellen, dass die Senkung der Energiepreise in vollem Umfang bei den Verbrauchern ankomme. 

Auch die Möglichkeit einer steuer- und abgabenfreien Prämie würdigte Wüst als gezielte Hilfe für Berufstätige. Am Ende werde es, wie auch bei der angekündigten Einkommensteuerreform, auf die konkrete Umsetzung ankommen. „Die schnelle und spürbare Entlastung der normalen Leute muss das Ziel sein.“

Die schwarz-rote Koalition reagiert auf die hohen Energiepreise infolge des Iran-Kriegs mit vorübergehenden Steuersenkungen für Autofahrer. Die Energiesteuer bei Diesel und Benzin soll um jeweils rund 17 Cent brutto pro Liter gesenkt werden, begrenzt auf zwei Monate. Beschäftigte sollen zudem eine steuerfreie 1.000-Euro-Prämie von ihren Arbeitgebern bekommen können. Zudem kündigten die Spitzen von CDU, CSU und SPD in Berlin nach zweitägigen Beratungen weitere umfassende Reformen an.

Seit Ausbruch des Iran-Kriegs sind die Spritpreise stark angestiegen. (Symbolbild)Hauke-Christian Dittrich/dpa

Seit Ausbruch des Iran-Kriegs sind die Spritpreise stark angestiegen. (Symbolbild)Hauke-Christian Dittrich/dpa

© Hauke-Christian Dittrich/dpa

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