Politik Inland

Minister: Bericht über OB-Kandidatur ist „Spekulation“

Steht Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur vor einem Wechsel nach Wolfsburg? Was Falko Mohrs und sein Ministerium dazu sagen.

Von dpa

28.11.2025

Als OB in Wolfsburg würde Falko Mohrs in die Fußstapfen seines Vaters Klaus treten. (Archivbild)Julian Stratenschulte/dpa

Als OB in Wolfsburg würde Falko Mohrs in die Fußstapfen seines Vaters Klaus treten. (Archivbild)Julian Stratenschulte/dpa

© Julian Stratenschulte/dpa

Niedersachsens Wissenschaftsminister Falko Mohrs zieht einem Bericht zufolge eine Kandidatur als Oberbürgermeister in Wolfsburg in Betracht. Der SPD-Politiker solle sich Bedenkzeit erbeten haben, schreiben die „Wolfsburger Nachrichten“. Mohrs bezeichnete den Bericht auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur als „Spekulation“.

Ein Sprecher des Wissenschaftsministeriums sagte: „Ich kann Ihnen auf jeden Fall garantieren, dass der Minister alles andere als amtsmüde ist, sondern sehr, sehr viel Freude an seiner Tätigkeit hat.“ Mohrs habe viel erreicht und noch mehr vor. „Er führt sein Amt mit großer Freude und Überzeugung aus.“

Mohrs ist 41 Jahre alt, er ist der Sohn von Wolfsburgs früherem Oberbürgermeister Klaus Mohrs. Seit November 2022 ist er Minister für Wissenschaft und Kultur, zuvor saß er für die SPD im Bundestag und arbeitete für Volkswagen in Wolfsburg unter anderem als Fertigungskoordinator. Die Kommunalwahlen in Niedersachsen finden am 13. September 2026 statt.

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