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Zeitumstellung: An dieser Uhr sollten Sie jetzt drehen

Eine Stunde früher aufstehen: Mit der Umstellung auf Sommerzeit ändert sich meist auch der eigene Alltagsrhythmus. Gut, wenn sich die Heizung daran anpasst - sonst drohen unnötige Kosten.

Von dpa

25.03.2026

Kurzer Check nach der Zeitumstellung: Stellt sich die Heizungs-Zeitschaltuhr nämlich nicht automatisch auf Sommerzeit um, startet die Anlage morgens zu spät und läuft abends länger als nötig.picture alliance/dpa/dpa-tmn

Kurzer Check nach der Zeitumstellung: Stellt sich die Heizungs-Zeitschaltuhr nämlich nicht automatisch auf Sommerzeit um, startet die Anlage morgens zu spät und läuft abends länger als nötig.picture alliance/dpa/dpa-tmn

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Am 29. März werden die Uhren wieder auf Sommerzeit gestellt – und viele tun dies mittlerweile automatisch: auf Smartphones, Laptops und Co. Doch eine stellt sich laut dem Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG) meist nicht automatisch um: die Zeitschaltuhr der Heizungsanlage. 

Prüfen Sie also am besten direkt am Sonntag, welche Stunde auf der Zeitschaltuhr Ihrer Heizung schlägt - und stellen Sie sie gegebenenfalls manuell um. Sonst können Heizzeiten und der tatsächliche Bedarf - auch in der Endphase der aktuellen Heizperiode - aneinander vorbeilaufen.

Mit Folgen: Bleibt die Nachtabsenkung der Heizung auf Winterzeit eingestellt, senkt und erhöht sie die Raumtemperatur zum falschen Zeitpunkt. „Ohne Neujustierung startet die Anlage morgens zu spät. Statt wie gewünscht an Wochentagen zum Beispiel um 6 Uhr erst um 7 Uhr“, erklärt Markus Lau vom DVFG. „Abends läuft sie entsprechend länger als nötig und wechselt zu spät in den Nachtmodus.“ 

In Mietwohnungen am Thermostat drehen

Sie leben in einer Mietwohnung und haben keinen Zugang zur Heizungsanlage? Dann können Sie Ihre Thermostatventile an Ihren Heizkörpern natürlich nachts per Hand auf eine niedrigere Stufe stellen. Oder Sie steuern die Heizkörper mit Hilfe von digitalen Thermostaten – und passen die Einstellungen zur Nachtabsenkung etwa per App an die Sommerzeit an, so der DVFG. 

Laut der Energieberatung der Verbraucherzentralen ist der Einspareffekt der thermostatischen Nachtabsenkung speziell in großen Mehrfamilienhäusern durch das unterschiedliche Nutzerverhalten zwar geringer als bei zentraler Nachtabsenkung im Einfamilienhaus - wo sich durch konsequente Nachtabsenkung demnach bis zu 12 Prozent Heizenergie sparen lassen. Die Heizkosten der Wohnung reduzieren sich aber dennoch.

Doch Vorsicht: Grundsätzlich sollte die Raumtemperatur nicht unter 16 Grad Celsius fallen, warnen die Verbraucherzentralen. Sonst steige das Schimmelrisiko in Haus und Wohnung.

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