Panorama

Was dem Garten im Frühsommer guttut

Trockener Boden, freie Beete, durstige Gäste: Im Juni brauchen Pflanzen und Tiere im Garten besondere Aufmerksamkeit. Mit einfachen Maßnahmen bleibt das grüne Paradies lebendig.

Von dpa

29.05.2026

Die Gießsaison hat begonnen, denn auch Pflanzen haben jetzt mehr Durst. Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Die Gießsaison hat begonnen, denn auch Pflanzen haben jetzt mehr Durst. Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa Themendienst/dpa-tmn

Im Juni zeigt sich der Garten von seiner üppigen Seite: Blumen blühen, Gemüse wächst rasant und überall summt es. Gleichzeitig brauchen Pflanzen jetzt Pflege, denn Hitze und Trockenheit setzen ihnen zu. Mit diesen einfachen Maßnahmen bleiben Beete gesund, der Boden geschützt und auch Tiere finden im Garten gute Bedingungen.

1. Boden bewässern

In der Wachstumszeit brauchen die Pflanzen ordentlich Wasser. Regelmäßiges Hacken lockert den Boden laut Nabu Berlin oberflächlich auf, dadurch dringt Regen- und Gießwasser besser in die Erde ein und der Boden trocknet nicht so schnell aus. Auch eine Mulchschicht hilft dabei, die Feuchtigkeit länger im Boden zu halten.

2. Pflanzen schützen und stärken

Sträucher, die im Frühling geblüht haben, können jetzt zurückgeschnitten werden. Grün- und Rasenschnitt sowie Pflanzenreste wie entfernte Blätter oder Triebe eignen sich gut als Mulch. Pflanzenjauchen und -brühen aus Brennnessel oder Schachtelhalm stärken zusätzlich die Widerstandskraft der Pflanzen.

3. Säen und Pflanzen

Laut der Zeitschrift „Öko-Test“ kann im Juni Gemüse wie etwa Radieschen, Rote Bete, Mangold oder Salat direkt ins Freiland gesät werden. Auch ist jetzt ein guter Zeitpunkt, um Sommerblumen wie etwa Sonnenblumen, Kornblumen und Ringelblumen auszusäen. Sie sorgen später im Sommer für farbenfrohe Blüten im Garten oder auf dem Balkon.

4. Gründüngung säen

Bleiben Beete frei, kann eine Gründüngung den Boden schützen. Dafür sät man laut Nabu Berlin am besten schnell wachsende Pflanzen, die kräftige Wurzeln und viel Blattmasse bilden. Geeignete Pflanzen sind etwa Klee, Erbsen, Bohnen, Lupine, Gelbsenf oder Ölrettich.

5. Hilfe für Tiere

Wasserstellen helfen Vögeln und Insekten durch trockene Zeiten. Dafür eignen sich zum Beispiel Vogeltränken - oder einfach ein Suppenteller. Wichtig ist, die Tränken sauber zu halten: Also täglich ausspülen und mit frischem Wasser füllen, damit sich keine Keime ausbreiten.

Damit die nächste Blüte umso prächtiger ausfällt: Was im Frühjahr geblüht hat, darf jetzt zurückgeschnitten werden. Christin Klose/dpa-tmn

Damit die nächste Blüte umso prächtiger ausfällt: Was im Frühjahr geblüht hat, darf jetzt zurückgeschnitten werden. Christin Klose/dpa-tmn

© Christin Klose/dpa-tmn

Sonnenblumen im Spätsommer gewünscht? Sie kann man nun im Freiland aussäen. Andrea Warnecke/dpa-tmn

Sonnenblumen im Spätsommer gewünscht? Sie kann man nun im Freiland aussäen. Andrea Warnecke/dpa-tmn

© Andrea Warnecke/dpa-tmn

Ein Beet soll freibleiben? Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich um eine Gründüngung zu kümmern - also zum Beispiel Klee auszusäen. Andrea Warnecke/dpa-tmn

Ein Beet soll freibleiben? Dann ist jetzt ein guter Zeitpunkt, sich um eine Gründüngung zu kümmern - also zum Beispiel Klee auszusäen. Andrea Warnecke/dpa-tmn

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Nicht nur Pflanzen sind im Sommer durstig, auch Tiere sind es: Gut, wenn auch sie im Garten mit Wasser versorgt werden. Christin Klose/dpa-tmn

Nicht nur Pflanzen sind im Sommer durstig, auch Tiere sind es: Gut, wenn auch sie im Garten mit Wasser versorgt werden. Christin Klose/dpa-tmn

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